Wann kommt die Reform der Verwertungsgesellschaften?

Verträge, Rechte und Pflichten: Was man als Autor beachten sollte.


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Zeitl0ch
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Wann kommt die Reform der Verwertungsgesellschaften?

von Zeitl0ch (16.07.2010, 18:35)
Es ist nicht ganz der Beitrag, den man in dieser Rubrik erwarten würde, er würde auch in andere Rubriken passen. Er hat auch nicht direkt mit akuten Veröffentlichungen bei BoD zu tun. Es ist eher eine Überlegung, die für Kreative generell interessant sein könnte.
Es gibt ganz deutlich einen Trend zum Freeloaden. Nicht alle kennen oder nutzen Möglichkeiten, sich Raubkopien aller erdenklichen Medien über das Internet zu verschaffen. Aber ich hatte vor einiger Zeit mal vorübergehend mehr Kontakte zu jüngeren Leuten, so etwa im Abiturientenalter. Die lachen einen fast aus, wenn man für ein Medium etwas bezahlt. Genau so ältere Freeloader, von denen es vielleicht ein paar Weniger gibt.
Den Statistiken nach, die ich gelesen habe, soll es komischerweise momentan der Medienbranche finanziell nicht schlechter gehen, obwohl sehr viele Leute doch die technischen Möglichkeiten nutzen, sich beinahe alle Medien umsonst zu beschaffen.
Da ich nun selbst Urheber bin, der zufälligerweise so gut wie nichts an seinen Werken verdient, was in meinem Fall wenig mit Filesharing zu tun hat, knirsche ich manchmal ein bisschen mit den Zähnen, wenn ich mitbekomme, wie manche Leute davon ausgehen, ihnen stehe alle Kunst und/oder Unterhaltung umsonst zu. Auf der anderen Seite verstehe ich, wenn Leute statt des etwas eindimensional gewordenen Fernsehens lieber die unbegrenzten Möglichkeiten des Filesharings nutzen wollen.
Nun ist die Technologie nun mal so weit, dass sie das den Leuten erlaubt. Die VG Wort kassiert schon längst Gebühren auf kopierfähige Geräte, um Autoren eine Vergütung auch dieser Nutzungen zu ermöglichen. Und tatsächlich werden ja auch Rundfunkgebühren auf Computer erhoben, da man damit auch auf Angebote des Rundfunks zugreifen kann. Warum finanziert man nicht einfach das Filesharing über Rundfunkgebühren mit? Ich denke da ließe sich wie in früheren Fällen (siehe Napster) eine Umlage errechnen, die keinem Beteiligten wehtut.
Filesharing ist nicht viel anders als Fernsehen und Radio auf Bestellung. Die einfachste Lösung wäre doch dieses Finanzierungsmodell und gleichzeitig Schluss mit der Illegalität. Filme und Musik haben einen in der Gesellschaft wichtigen pädagogischen Nutzen, das weiß ich aus meiner Beschäftigung mit Rezeptionsästhetik und -psychologie. Sollen die Leute doch die technischen Möglichkeiten dafür nutzen und nach dem Vorbild bisheriger Verwertungsgesellschaften dazu so zur Kasse gebeten werden, dass es nicht zu sehr wehtut, aber den Kreativen ermöglicht weiter zu produzieren, was eben wichtig für die Gesellschaft ist.
Da das bei älteren Technologien möglich war, müsste es das auch bei den neueren sein.
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Ikarus
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Re:

von Ikarus (16.07.2010, 19:26)
Deinen Vorschlag zu beantworten fällt schwer, weil du mit einer Reihe von unbewiesenen Behauptungen aufwartest.

Also erstens ist ein großer Teil der "Raubkopier"-Szene gar nicht mehr aktiv, weil man die Server abgeschaltet hat. Torrent war ja so einfach - jeder Downloader war mit seiner IP-Adresse zu sehen und hat sich einen Keks um seinen eigenen Datenschutz gekümmert.

Zweitens ist "Freeloaden" gar nicht frei - oder hast du einen kostenlosen Internet-Zugang? Ich nicht.

Wer hat hier einen "zunehmenden Trend zum Freeloaden" festgestellt? Freeloaden heisst ja nicht, dass man sich illegales Material besorgt. Ganz im Gegenteil. das Angebot an kostenloser Software wächst sprunghaft an. Schon mal was von Firefox, IE8 oder Google Chrome gehört? Dort wird auch Geld verdient - sehr viel sogar. Oder glaubst du, die Firefox-Entwickler machen ihren Job für lau in der Freizeit? Nein, für lau in der Freizeit arbeiten die Addon-Entwickler. Sind eben liebe Kerle.

Wir bezahlen eine Reihe von Leistungen, die wir teilweise gar nicht nutzen. Die Abgabe auf Kopiergeräte hat du bereits erwähnt, aber die gibt es auch auf TB-Kassetten und Leer-CDs, ganz zu schweigen von den GEZ-Gebühren, die einige zu Millionären gemacht haben.

Schließlich muss ich z. B. gar nicht im Internet etwas downloaden, denn ich konnte schon immer Radiosendungen mit dem Tonband und kann per Festplatte den TS des Satelliten aufzeichnen, ganz legal für den Privatgebrauch. Deswegen sind ja Abgaben auf diesen Medien.

Und das ist zweifellos ein falsches Argument : DOS und Windows wurden zum meistbenutzten Betriebssystem und Bill Gates zum ehemals reichsten Mann der Welt, weil die Software raubkopiert wurde. Irgendwann kauft jeder Raubkopierer legale Software.

Es gibt Personen (ich gehöre dazu), die ganz gern ihre geistigen Arbeitsergebnisse ins Netz stellen. Ich bin froh, dass Nischen-Beschäftigungen, -Hobbys oder was auch immer endlich die Möglichkeit haben, ohne die Einflussnahme und den Verdienst goßer Industrieunternehmen Produkte ins Internet zu stellen - siehe Ebooks. Ich kann Bücher, die nur zwei Dutzend Leute auf der Welt interessieren, praktisch kostenfrei veröffentlichen, und jeder auf jeder Kontinent kann sie sich downloaden. Ein Paradies für Minderheiten. Mach es uns nicht kaputt.

Du wirfst "Raubkopierer" und "Freeloader" in einen Topf - zumindest in einen Beitrag. Das eine hat mit dem anderen wirklich nichts zu tun.

Wenn du frustriert bist, weil deine Angebote im Internet Dir keinen wirtschaftlichen Nutzen bringen, musst du dein Geschäftsmodell ändern. Wir können nichts dafür.

Michael

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Zeitl0ch
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Re:

von Zeitl0ch (16.07.2010, 19:47)
Michael, du hast die Richtung meiner Meinung nicht klar erfasst. Ich habe mich ja nicht für ein Verbot von Filesharing ausgesprochen, sondern für angemessene Verwertungsmodelle. Die Medienkonzerne wettern gern gegen Filesharing und möchten es am liebsten verbieten. Das ist allerdings gerade nicht der Tenor meines Beitrags.
Kurz und knapp: da die Technologie einmal da ist, sollten die Verwertungsmodelle dieser angepasst werden. Dann muss man auch nichts verbieten, niemandem was wegnehmen und nichts davon wäre mehr illegal.
Ich habe gerade nicht gesagt, da soll irgendwelchen Nischen irgendwas weggenommen werden. Ich war dialektisch schon bei der Synthese der beiden Fronten.
Teilweise ist es genau mein Reden, was du sagst. Du meinst du wärst dagegen, bist es aber gar nicht.
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Re:

von Zeitl0ch (16.07.2010, 19:56)
Anders gesagt: Letztlich müssten nur von der Rundfunkgebühr auf Computer Anteile an alle Urheber abgeführt werden, deren Werke im Internet (sei es als Page oder als Torrent) verbreitet werden. Die Anzahl Downloads könnte in die Berechnung der Tantieme eingehen. Das ist nicht mal unrealistisch und würde nicht die Rundfunkgebühren unendlich in die Höhe schnellen lassen, da jeder Mensch nur begrenzte Zeit zum Medienkonsum hat. Jeder kann nur genau so viele heruntergeladene Filme ansehen wie er zur selben Zeit im Fernsehen sehen könnte.
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Re:

von Ikarus (16.07.2010, 20:09)
Zeitl0ch hat geschrieben:
Ich habe mich ja nicht für ein Verbot von Filesharing ausgesprochen, sondern für angemessene Verwertungsmodelle.


Habe ich auch nie behauptet. Was du willst, ist doch genau genommen, dass jeder, der eine Webseite hat (das ist ja schon etwas Downloadfähiges) einen Anteil von der Rundfunkgebühr auf Computer bekommt - aber das habe ich wohl falsch verstanden.

Rundfunkgebühr hat doch nichts mit Wirtschaften oder Wirtschaftlichkeit zu tun. Du willst doch den armen ÖR-Rundfunkanstalten nur Geld wegnehmen. Sollen die etwa mit einem Dacia zur Arbeit fahren oder zwei Tage hintereinander den gleichen Armani-Anzug tragen? Du Böser!

Michael

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Jacqueline Ehmke
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Re:

von Jacqueline Ehmke (16.07.2010, 20:09)
obwohl ich hier bestimmt diejenige bin, die am wenigsten vom Computer versteht.....
Aber ich muss mich hier einklinken, denn ich glaube einfach nicht, dass die Gelder sämtlich auch da ankommen wo sie eigendlich hin sollen. Zu den Urhebern.
Meist ist es doch so , dass ein unnützer Wasserkopf (oder nennen wir es auch gerne Faultierhaus) von diesen Geldern finanziert werden muss, die das Ganze dann verwalten.
Dann finde ich es doch beser so wie es jetzt ist.
Du musst das einfach als kostenlose Werbug für dich sehen. Hundertmal laden sich die Leser deine Werke aus dem Internet, vielleicht kostenlos. Aber dein Name prägt sich vielleicht ein.
Und dann greift doch jemand zu deinem Buch, weil er dich schon kennt und deinen Stil mag.
Und nur die kostenlose Verbreitung von Wissen, macht letztendlich das Tor gegen Unwissenheit auf der Welt endlich für alle auf.
Jacqueline
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Siegfried
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Re: Wann kommt die Reform der Verwertungsgesellschaften?

von Siegfried (16.07.2010, 20:37)
Zeitl0ch hat geschrieben:
Nun ist die Technologie nun mal so weit, dass sie das den Leuten erlaubt. Die VG Wort kassiert schon längst Gebühren auf kopierfähige Geräte, um Autoren eine Vergütung auch dieser Nutzungen zu ermöglichen. Und tatsächlich werden ja auch Rundfunkgebühren auf Computer erhoben, da man damit auch auf Angebote des Rundfunks zugreifen kann. Warum finanziert man nicht einfach das Filesharing über Rundfunkgebühren mit?


Ein ganz einfaches Gegenbeispiel:

Ich gehe in eine Kneipe und trinke dort im Laufe des Abends drei Glas Cola. Als ich bezahle, stelle ich fest, dass auf der Rechnung ein kleiner Zuschlag drauf steht - ein "Getränke-Möglichkkeits-Zuschlag", kurz GMZ. Mit diesem Zuschlag finanziere ich die Möglichkeit, in der Kneipe auch mal ein Bier zu trinken. Hätte ich drei Bier getrunken, wäre die GMZ fällig geworden für die Möglichkeit, eine Cola zu trinken.

Klingt blöde? Ist aber genau das Konzept, das du vorschlägst. Wer einen PC kauft, bekommt eine Gebühr aufs Auge gedrückt (erst einmal beim Kauf den PC, später dann bei den Monatsbeiträgen für den Provider) für die Möglichkeit, mit dem PC irgendwelche Medien herunterzuladen. Unabhängig davon, ob ich diese Medien will oder nicht. Wenn ich nie einen Film herunterlade, warum soll ich dann die Filmindustrie finanzieren?

Genau das ist das grundlegende Problem jeder automatischen Gebühr: Nicht die tatsächliche Nutzung muss bezahlt werden, sondern die Möglichkeit (beim Tanken zahle ich auch nur den Sprit, den ich zapfe und nicht noch eine Gebühr dafür, dass auch eine Diesel-Zapfsäule bereitgestellt wird).

Ich halte von diesem Finanzierungsmodell gar nichts. Wenn jemand ein Buch lesen, ein Stück Musik hören oder ein Bild anschauen will, das gewerblich verwertet wird, dann soll man in dem Moment dafür bezahlen, wenn man es haben will. Und nicht auf Verdacht allgemeine Gebühren verlangen.

Grüße
Siegfried

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Zeitl0ch
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Re:

von Zeitl0ch (16.07.2010, 20:45)
OK, Siegfried. Nur ist die Gebühr nicht auf meinem Mist gewchsen, sondern es gibt sie bereits. Die GEZ erhebt Gebühren auf "neuartige Rundfunkgeräte". Das sind Computer. Damit kannste dir die ZDF Mediathek angucken. Deshalb bekommt das ZDF was davon. Aber n Film von Abel Ferrara gibt's garantiert als Torrent, und der Meisterregisseur bekommt von der Gebühr keinen Cent.
Wie findste denn die ZDF Mediathek so? Wusstste gar nicht, dass du dafür zahlst, ne?
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (16.07.2010, 23:34)
Zeitl0ch hat geschrieben:
OK, Siegfried. Nur ist die Gebühr nicht auf meinem Mist gewchsen, sondern es gibt sie bereits. Die GEZ erhebt Gebühren auf "neuartige Rundfunkgeräte". Das sind Computer. Damit kannste dir die ZDF Mediathek angucken. Deshalb bekommt das ZDF was davon. Aber n Film von Abel Ferrara gibt's garantiert als Torrent, und der Meisterregisseur bekommt von der Gebühr keinen Cent.
Wie findste denn die ZDF Mediathek so? Wusstste gar nicht, dass du dafür zahlst, ne?


Diese Aussagen stimmen nicht.

Wer die komplette Gebühr der GEZ bezahlt (Radio plus Fernsehen), braucht keine Extra-Gebühr für die "neuartigen Rundfunkgeräte" wie Computer oder Handys zu zahlen. Damit ist dein Argument, ich würde eine Gebühr für die Mediatheken zahlen, schon mal vom Tisch.

Nicht vom Tisch ist hingegen so ein Unsinn - und deshalb bin ich gegen diese Pauschalgebühren -, dass jemand, der bei der GEZ alle Gebühren zahlt, für ein Radio am Arbeitsplatz (Büro, Werkstatt o. ä.), das nicht dem Unternehmen gehört (also dem Arbeitnehmer) extra GEZ-Gebühren zahlen muss. Auch hier geht es nur um die "Möglichkeit einer Nutzung", nicht um die tatsächliche Nutzung.

Interessant wird diese Sache bei web-tauglichen Handys, mit denen z. B. ein Radioempfang per Internet möglich ist. Da das Handy i. d. R. bei der Person ist, kommt das Gerät auch im Büro oder sonstwo zum Einsatz - und müsste rein rechtlich extra bezahlt werden, eben weil es die "Möglichkeit eines Radioempfangs" darstellt. Und? Haben alle Nutzer eines webtauglichen Handys einen zweiten GEZ-Vertrag? :twisted:

Ich treibe die von dir vorgestellte Idee auf die Spitze: Nicht nur Fernsehen und Radio sind per Internet abrufbar, auch Bücher, Bilder, Wetterberichte, Chats, Blogs usw. usw. Alle diese Dinge unterliegen dem Urheberrecht und müssten rein theoretisch bei Nutzung bezahlt werden. Wenn nun die individuelle Nutzung - und damit Bezahlung - durch Pauschalzahlungen ersetzt wird, wie soll das dann funktionieren?

Vielleicht so:
Der monatliche Beitrag beim Provider steigt auf 30 Euro.
Davon gehen 5 Euro an den Provider,
17 Euro bekommt die GEZ (womit alles abgegolten ist, was Radio/TV betrifft - obwohl nicht jeder Internetnutzer auf seinem PC Fernsehen schaut),
3 Euro gehen an die GEMA bzw. GVL (für heruntergeladene Musikdateien - obwohl nicht jeder Internetnutzer mp3-Dateien haben will),
2 Euro an den Bundes-Film-Förder-Fonds (für heruntergeladene Kinofilme - obwohl nicht jeder Internetnutzer sich für Kinofilme interessiert),
1 Euro an eine Bildmaterial-Vergütungsstelle (womit die Nutzung heruntergeladener Bilder erlaubt ist, auch wenn sich nicht jeder für Bilder interessiert),
1 Euro an ein Bundes-Wirtschaftsamt (okay, nicht jeder will jeden Tag den Wetterbericht auf dem PC haben - aber allein die Möglichkeit sollte jedem der Euro wert sein)
1 Euro an die VG Wort (womit die Möglichkeit des Herunterladens von Büchern von jedem Internetnutzer bezahlt wird - egal ob er des Lesens überhaupt kundig ist)

Die Beträge sowie der Umfang kann natürlich beliebig erweitert werden, etwa um eine Werbungsabgabe, womit jeder die Möglichkeit auf alles an Werbung im Internet bezahlt (auch Youtube könnte die Hand aufhalten).

Nein, ich halte noch immer nichts von Pauschalabgaben für etwas, was ich nicht nutze.

Grüße
Siegfried

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Artus
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Re:

von Artus (17.07.2010, 00:10)
Mir geht es als Autor nicht primär ums Geldverdienen, denn dafür tue ich andere Dinge.

Ich möchte, dass meine Gedanken Verbreitung finden, und dabei ist es mir egal, ob dies über Rezessionsexemplare, Google-Books oder illegale Downloads geschieht.

Im Gegnenteil, je mehr Interesse an meinen Thesen, um so größer die Bestätigung, dass ich etwas Substantielles geschrieben habe.

Was kann es Schöneres geben? wow3

Inflammatorische Grüße
Artus

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mtg
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Re:

von mtg (17.07.2010, 00:16)
Schön, immer wieder Menschen kennenzulernen, die Dinge nur um sie selber tun...

Möge es immer so bleiben ...

Um auf die GEZ zurückzukommen: Grundsätzlich ist sie richtig. Aber ich finde es erschreckend, dass sie sich in der Einnahme hinter der ebenso richtigen Kirchensteuer versteckt. Soll doch der Arbeitgeber gleich die GEZ einsammeln, dann müsste sich keiner mehr Gedanken machen ...

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