Was braucht man?

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chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (03.07.2009, 20:47)
... meiner auch

8)

autoranton
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Re:

von autoranton (03.07.2009, 20:49)
Magst du auch Frauke Baldrich Brümmer: Geschichten von Trulla

http://www.sallon17.de
- Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens. -
Johann Paul Friedrich Richter

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (03.07.2009, 21:00)
HuWes

ist Kafka ein guter Schriftsteller?

cheezygrin

Nitram
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Re: Was braucht man?

von Nitram (03.07.2009, 21:02)
HuWes hat geschrieben:
»Schriftsteller« ist eine ungeschützte Berufsbezeichnung, die sich jeder zulegen kann, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Lass dir 100 Visitenkarten mit deinem Namen und dem Aufdruck »Schriftsteller« herstellen, und schon bist du einer.

Na ja, ein paar Veröffentlichungen als Referenz sind schon nicht schlecht.
Mit der Visitenkarte allein wirst du nicht mal die Putzfrau beeindrucken können. cheezygrin

Gruss
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
ISBN 978-3-8391-0512-2
HP: www.robert-brettschneider.com
Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

Nitram
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Re:

von Nitram (03.07.2009, 22:02)
Was man braucht, um ein guter Schriftsteller zu werden?

Unter anderem die entsprechende Motivation!

Nur Kohle machen zu wollen, ist keine gute Basis für Schriftstellerei.
Da macht man besser einen Döner-Stand auf.

Ein Buch ist dann ideal, wenn man anderen etwas mitteilen will und sichergehen möchte, dass diese Mitteilung niemals verloren gehen kann.
Da ist ein Buch ideal.

Gruss
Nitram
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HuWes
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Re:

von HuWes (03.07.2009, 22:38)
chnuppesaager hat geschrieben:
HuWes

ist Kafka ein guter Schriftsteller?

cheezygrin


Das weiß ich nicht, weil ich nicht weiß, was ein »guter Schriftsteller« respektive ein »guter Text« ist. Deshalb habe ich ja gefragt, an was man ein solches Urteil festmachen kann.

Kollegiale Grüße
Hubert

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (03.07.2009, 22:54)
HuWes

Ich nehme an, dass Du selbst deine Texte ausfeilst, solange, bis sie deinen Vorstellungen entsprechen, bis DU sie "gut" findest.

Das heisst, auch du wirst einen Text als "gut" oder "schlecht"
bewerten, zumindestens deinen eigenen. Auch du kommst nicht ohne Bewertung aus. Ohne Bewertung kannst du nämlich nicht schreiben, weil das Schreiben ständige Entscheidungen von dir fordert.

Abgesehen davon:

ich denke, zum grundlegenden Handwerkszeug eines Autors gehört
es nunmal, gut fassliche Texte schreiben zu können, frei von groben Fehlern.
Beherrscht man das, kann man getrost alle "Regeln" wegwerfen,
und experimentieren was das Zeug hält ...

Grundsätzlich ist es jedoch immer besser, Entscheidungen erst dann zu treffen, wenn man tatsächlich eine Wahl hat ...

Grüsse,

Ch.


P.S. was genau ist eigentlich für dich dermaßen inakzeptabel an meiner anfänglichen Bemerkung, dass ein Schriftsteller jemand ist, der gute Texte schreibt?

Habe ich durch diese Aussage behauptet, Inhaber eines allgültigen
Wissens zu sein?

Nö, eigentlich nicht, oder?

Gut ist doch, was gefällt.
Sicher, das ist rein subjektiv.
Aber habe ich je behauptet, dass meine anfängliche Aussage NICHT-Subjektiv ist?

Hab ich nicht ...
Zuletzt geändert von chnuppesaager am 04.07.2009, 09:31, insgesamt 3-mal geändert.

Nitram
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Re:

von Nitram (03.07.2009, 23:44)
chnuppesaager hat geschrieben:
Ich nehme an, dass Du selbst deine Texte ausfeilst, solange, bis sie deinen Vorstellungen entsprechen, bis DU sie "gut" findest.
Das heisst, auch du wirst einen Text als "gut" oder "schlecht"
bewerten, zumindestens deinen eigenen. Auch du kommst nicht ohne Bewertung aus.

Ein wichtiger Punkt.
In Kommunikations-Seminaren wird gelehrt:
"Der Empfänger gibt der Nachricht die Botschaft, nicht der Sender!"
Das gilt auch für in Buchform verbreitetes Gedankengut.

Gruß
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage

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Ngoci
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Re:

von Ngoci (13.07.2009, 16:50)
WoW so gut unterstütz wurde ich noch nie^^ Ja ich stelle mir diese Fragen immer im Kopf vor. Es macht spaß für mich zu schreiben aber ich schreibe das alles per Hand und Füller. Daher ist es für schon anstrengend^^ Ich hoffe das meine Geschichte gut wird immerhin ist da eine Fanatsy drin die fast gar kein Buc hat sondern eher nur Mangas. Hmm....Also ich möchte mit der schreiberei nicht ganz si Geld verdienen, aber versuchen kann ich es ja, aber ich bin ja erst 14 da mache ich mir nicht allzu Gedanken drüber^^
Ich habe mir einen Dicken Ordner zugelegt da stehen die ganzen Steckbriefe von den Hauptpersonen drin, und habe auch den Anfang 2 mal verbessert^^


Jetzt habe ich noch eine Frage wenn in dem Manuskript fehler etc. sind wird es dann auch verbessert von den Verlagen?


P.S. Ja mein Buch teilt jeden Menschen etwas mit und zwar das jeder Besonders und einzig Artig ist^^ und das aus schlechten Dingen oft gute wundervolle Sachen entstehen^^
Mit Lieben Grüßen Ngoci
------------------------------------

HuWes
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Re:

von HuWes (13.07.2009, 17:32)
chnuppesaager hat geschrieben:
P.S. was genau ist eigentlich für dich dermaßen inakzeptabel an meiner anfänglichen Bemerkung, dass ein Schriftsteller jemand ist, der gute Texte schreibt?

Habe ich durch diese Aussage behauptet, Inhaber eines allgültigen
Wissens zu sein?

Nö, eigentlich nicht, oder?

Gut ist doch, was gefällt.
Sicher, das ist rein subjektiv.
Aber habe ich je behauptet, dass meine anfängliche Aussage NICHT-Subjektiv ist?

Hab ich nicht ...


Das habe ich auch nie behauptet oder kritisiert, schon gar nicht deine persönliche Meinung. Mir ging es in dieser Diskussion um den Bewertungsmaßstab, durch den ein Text das Qualitätsurteil "gut" oder "schlecht" bekommt; eben einen Bewertungsmaßstab, der an sich gültig ist.

Wie du richtig sagst, ist die Bewertung eine rein persönliche. Nehmen wir einmal an, ich wäre ein "Schriftsteller", der vorzugsweise Groschenromane liest, diese kleinen Heftchen aus dem Bahnhofsbuchhandel für 1,50 Euro pro 60 Seiten. Die mag ich lesen, die unterhalten mich, die finde ich "gut". Also "gute Literatur von guten Schriftstellern".

Auf der anderen Seite kann ich - jetzt auch einfach mal behauptet - nichts mit Büchern von Kafka, Hesse, Böll oder Grass anfangen. Die finde ich einfach nur langweilig, anstrengend, uninteressant. Das sind allesamt "schlechte Schriftsteller, die schlechte Texte herstellen".

Nun ist es in realiter aber so, dass Groschenheftautoren nicht gerade sonderlich hoch angesehen sind und ihre Werke als "Trivialliteratur" abqualifiziert werden, hingegen die Bücher von Kafka, Hesse, Böll oder Grass als "gute Literatur" angesehen werden. Warum dieser Unterschied? Was macht das "gut" bei Kafka, Hesse & Co aus, was das "schlecht" bei Romanautoren, die für "Dr. Norden", "Der Bergdoktor", "Landser" oder "Jerry Cotton"schreiben? Es muss neben der persönlichen Vorliebe und der Selbsteinschätzung offenbar doch ein allgemeingültiges Kriterium geben, das eben genau den Unterschied zwischen "Siddharta" und "Jerry Cotton Band 2600 - Das Phantom" ausmacht.

Kollegiale Grüße
Hubert

hwg
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Re:

von hwg (13.07.2009, 18:16)
Nur Kohle machen zu wollen, ist keine gute Basis für Schriftstellerei.
Da macht man besser einen Döner-Stand auf.

Hallo Nitram,

bei diesem Satz m u s s ich Widerspruch einlegen.
Das Verfassen von Texten zählt für mich zur Arbeit, auch wenn sie
mir großteils Vergnügen bereitet - und diese Arbeit soll und muss, so
wie jede andere auch, ordentlich bezahlt werden.
Das Idyll des "Dichters", der von "Luft und Liebe" lebt, gehört
wohl der Vergangenheit an.

Gruß aus der Steiermark!
Hans
Neu im JBL-Literaturverlag: H. W. Grössinger, "Fallweise heiter, manchmal bewölkt" - Glossen, Feuilletons und Kurzgeschichten, die zum Schmunzeln verleiten und mitunter zum Nachdenken anregen wollen. Auch über Amazon erhältlich!

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (15.07.2009, 03:21)
HuWes hat geschrieben:

Wie du richtig sagst, ist die Bewertung eine rein persönliche. Nehmen wir einmal an, ich wäre ein "Schriftsteller", der vorzugsweise Groschenromane liest, diese kleinen Heftchen aus dem Bahnhofsbuchhandel für 1,50 Euro pro 60 Seiten. Die mag ich lesen, die unterhalten mich, die finde ich "gut". Also "gute Literatur von guten Schriftstellern".

Auf der anderen Seite kann ich - jetzt auch einfach mal behauptet - nichts mit Büchern von Kafka, Hesse, Böll oder Grass anfangen. Die finde ich einfach nur langweilig, anstrengend, uninteressant. Das sind allesamt "schlechte Schriftsteller, die schlechte Texte herstellen".

Nun ist es in realiter aber so, dass Groschenheftautoren nicht gerade sonderlich hoch angesehen sind und ihre Werke als "Trivialliteratur" abqualifiziert werden, hingegen die Bücher von Kafka, Hesse, Böll oder Grass als "gute Literatur" angesehen werden. Warum dieser Unterschied? Was macht das "gut" bei Kafka, Hesse & Co aus, was das "schlecht" bei Romanautoren, die für "Dr. Norden", "Der Bergdoktor", "Landser" oder "Jerry Cotton"schreiben? Es muss neben der persönlichen Vorliebe und der Selbsteinschätzung offenbar doch ein allgemeingültiges Kriterium geben, das eben genau den Unterschied zwischen "Siddharta" und "Jerry Cotton Band 2600 - Das Phantom" ausmacht.



Ich münze das mal in Malerei um:
Dann wäre Franz Kafka Vincent van Gogh. Beide durften ihre Erfolge nicht erleben. Der eine hat wenig veröffentlicht und der andere verkaufte ein paar Werke an seinem Bruder. Sie waren Idealisten und ihr Weg war vielleicht auch "nur" ihr Ziel. Gogh wurde von seinem Bruder unterstützt und Kafka hatte einen Job. Beide wurden später (speziell in den USA) als Künstler gelobt.
Beim J. Cotton Schriftsteller ist das anders: Er sollte ein Fan seines Helden sein sowie schnell und gut schreiben können, denn das ist sein Job.
Den Autor eines Groschenromans halte ich für sehr diszipliniert. Er hält sich strikt an die Regeln, die ihm vorgeschrieben sind. Ihn würde ich als Porträtmaler sehen, der sein Handwerk zu 100% versteht und beherrscht.
Gruß Thomas

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (15.07.2009, 09:17)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 28.07.2009, 16:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Vivanini
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Re:

von Vivanini (15.07.2009, 09:45)
Was man braucht?

Die 26 Buchstaben des Alphabets und die Fähigkeit diese sinnvoll aneinanderzureihen. cheezygrin
Ein niemals endendes Blatt Papier und einen immer schreibenden Stift.
Wenn du dann noch ein wenig Phantasie und ein wenig Talent hast, dann kann das was werden. thumbbup
LG Anja

www.vivanini.de Letztes Update 09.09.2009 und neuem GB

Ein Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.
Marie von Ebner-Eschenbach

Bau Pau - Blauer Elephant

Re:

von Bau Pau - Blauer Elephant (15.07.2009, 10:17)
Hat sich erledigt.
Zuletzt geändert von Bau Pau - Blauer Elephant am 16.08.2009, 15:26, insgesamt 1-mal geändert.

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