Was habe ich vom "BookMagazin" zu halten?

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Wolfgang Haan
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Re:

von Wolfgang Haan (07.08.2007, 16:04)
@ all

ich habe gestern mit dem bookmagazin bzgl. ihrer beschwerden telefoniert.
herr branscheidt, einer der verantwortlichen bei diesem magazin, hat mir eine stellungnahme hierzu zukommen lassen.

falls interesse besteht, möchte ich diese hier wertfrei publizieren. allerdings bitte ich vorher um eine kurze einverständnismail der admins :)

@ heiner - wenn man als rezensent keine titel verreißt, wird man auf dauer in der branche nicht ernst genommen und handelt sich den ruf des "gekauften" rezensenten ein.

@ all - gastrezensenten sind bei uns (also meiner page - nicht bookmagazin) immer willkommen - vergütung erfolgt keine. wir finanzieren unsere page aus unserem einkommen, denn wir alle üben noch einen "richtigen" beruf aus :)
aus einer page kann man nur geld raus ziehen, wenn man sich auf werbung einläßt - und wir hassen beispielsweise rezensionsseiten, bei denen plötzlich werbung für pampers oder tchibos neueste reizwäche aufploppt, wenn man nur einen text von 100 wörtern lesen will :)

Wolfgang Haan
Beiträge: 4
Registriert: 06.08.2007, 12:59

Re:

von Wolfgang Haan (07.08.2007, 17:05)
hi @ all

ich habe gerade das ok erhalten, die erklärung einstellen zu dürfen. nachfolgend der text:

Liebe Teilnehmer dieses Forums!
Um weiteren Missverständnissen oder Spekulationen vorzubeugen, möchten wir Einiges zur Klärung beitragen:
Das BookMagazin ist (wie es auf der Titelseite abgedruckt steht), ein kostenloses Info- und Werbemagazin.
Wir schreiben Autoren an, um ihnen eine Werbemöglichkeit für ihren Titel/ ihr Buch im BookMagazin zu biet en.
Dies in Form einer Anzeige, die dann im redaktionellen Bereich erscheint.
Diese ist deutlich mit dem Wort "ANZEIGE" gekennzeichnet!
Wir fordern keine Autoren auf, einen redaktionellen Beitrag für das BookMagazin zu schreiben
und diesen dann zu bezahlen.
Falls das in unserem Anschreiben missverständlich war, können wir uns dafür nur entschuldigen.
Allerdings ist das den Anzeigengebern bisher unmissverständlich gewesen, da auch ein "Anzeigenauftrag" mit uns abgeschlossen werden muss.
Außerdem bieten wir mit gleichem Anschreiben die kostenlose Veröffentlichung von Veranstaltungs- und Leseterminen an.
Dass eine Anzeige Geld kostet, dürfte wohl jedem klar sein.
Über den Preis kann natürlich gern diskutiert werden.
Aber eine Seite Din A4 für 230,- Euro (wie angeboten) oder A5 für 150,- Euro in 4-farbig auf glänzendem Papier, dürfte als Fl yer in einer Offsetdruckerei kaum günstiger sein.




Und verteilt werden müssen sie ja auch noch...




Außerdem ist uns kein vergleichbares Magazin bekannt, in dem eine Anzeige in den genannten Größen für weniger Geld zu haben ist. Und wenn sich ein beworbenes Produkt anschließen nicht wie erwartet verkaufen lässt, ist nicht unbedingt der Werbeträger daran Schuld…
Sollten weitere Fragen Ihrerseits bestehen, kontaktieren Sie uns: info@bookmagazin.de
Gern versenden wir an Interessierte Musterhefte oder teilen Sie uns die Adresse Ihrer Buchhandlung mit,
in der Sie in Zukunft das Magazin erhalten möchten.
Die Herausgeber des BookMagazin

hwg
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Re:

von hwg (07.08.2007, 18:48)
Jetzt dürfte allen alles klar sein :lol: !

Wenn Eigenverleger oder BoD-Autoren ihr Buch bewerben möchten, bedarf es eines verkaufsfördernden Textes (und keiner Rezension).

Und so wie jeder herkömmliche Verlag für Inserate bezahlt (außer
sie erscheinen in einer verlagseigenen Zeitschrift :D ), muss eben
auch der Eigenverleger bzw. BoD-Herausgeber dafür die notwendigen
Vorlagen liefern und das nötige "Kleingeld" berappen.

Da literarische Autoren selten brillante Werbetexter sind, können die Ausgaben für einen solchen meistens gut angelegt sein. Das selbe gilt auch für bildliche Darstellungen (Autorenportrait, Buchcover und Schriftbild).

Der Preis für eine Anzeige, wie er hier angeführt worden ist, bewegt sich angesichts der hohen Auflage dieser Zeitschrift in durchaus akzeptablem Rahmen, denke ich.

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Heiner
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Re:

von Heiner (07.08.2007, 19:21)
Hallo,

kleiner Tipp: Einfach einmal ein Probeexemplar bestellen oder downloaden und die Autoren der darin geschalteten Anzeigen per Mail fragen, ob die Anzeige den gewünschten Erfolg hatten. Damit Ihr mit den `Millionen´ planen könnt, würde ich das auch notfalls übernehmen und hier berichten. :wink:

Grüße

Heiner

Susanne Henke

Re:

von Susanne Henke (08.08.2007, 09:15)
Die Lektüre des Bookmagazins lohnt sich auf jeden Fall für alle, die sich auch für andere Bücher als für ihre eigenen interssieren.

Wer erwartet, dass er mit einer einzigen Anzeige, wo immer sie auch geschaltet sein mag, die Verkaufszahlen seiner Bücher in astronomische Höhen treibt, schaut vielleicht mal in einen der vielen Titel, die sich mit dem Thema Werbung und PR beschäftigen.

hwg
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Re:

von hwg (08.08.2007, 09:59)
Verglichen mit anderen Werbemaßnahmen (ausgenommen "Mundpropaganda") ist eine
Anzeige (muss ja nicht gleich eine ganze Seite
sein) in einer Zeitschrift relativ kostengünstig.

Man nehme den Seitenpreis und dividiere
diesen durch die Auflagenhöhe der Zeitschrift
bzw.die Anzahl der möglichen Leser.

Die dabei erzielte Summe ist garantiert geringer
als eine vergleichsweise Anzahl von Propsekten
und deren Versandkosten.

Ich will hier nur mit einem Hinweis dienen -
mit Anzeigenverkauf etc. habe ich nichts zu
tun. Wenn ich einen PR- oder Werbetext-
Auftrag bekomme, werde ich wegen einer
möglichst idealen Lancierung des Textes
allerdings oft um Ratschläge gebeten.

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