Wer ein gutes Herz hat, nimmt es nicht mit in den Himmel

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Franca
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Wer ein gutes Herz hat, nimmt es nicht mit in den Himmel

von Franca (03.06.2007, 22:30)
Und hier möchte ich Euch mein erstes Buch vorstellen:

"Wer ein gutes Herz hat"

Herztransplantation! Was bei den Fachärzten in den Transplantationszentren längst vielfach geübte und bewährte Routine ist, löst bei den meisten Menschen immer noch die unterschiedlichsten Gefühle aus: Angst, Misstrauen, Skepsis. Aber auch: Erleichterung, Hoffnung, Staunen.
Für den Kranken bedeutet eine Organtransplantation meistens die Rettung vor dem sicheren Tod, und trotzdem fragt er sich voller Zweifel: Werde ich die Operation überleben? Wird mein Körper das fremde Organ annehmen oder doch abstoßen? Habe ich überhaupt ein Recht weiterzuleben, wenn dafür ein anderer Mensch sterben muss?
Seine Angehörigen teilen diese Sorgen. Doch an sie stellt der Umgang mit dem Kranken auch noch andere Anforderungen: Zu dem normalen Alltag tritt die Pflege des Patienten hinzu. Sie versuchen, Hoffnung und Optimismus zu verbreiten, obwohl ihre Sorgen und Befürchtungen nicht geringer sind als die des Leidenden.
Verwandte und Freunde verhalten sich ganz unterschiedlich. Viele spenden Trost und Hilfe, andere wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. Einige ziehen sich zurück, andere erteilen ungebetene Ratschläge, und selbst Vorwürfe fehlen nicht.
In dem Buch „Wer ein gutes Herz hat“ berichtet die Ehefrau eines Herztransplantierten, wie sie und ihre beiden Söhne die kritische Zeit vor und nach dem Eingriff erlebten, welche Erfahrung sie mit ihm als Kranken und Rekonvaleszenten, mit sich selbst, mit ihrer Umwelt machten und wie sie die unausbleiblichen Schwierigkeiten in der Familie bewältigten.
Die Autorin beginnt ihren Bericht mit dem Tag der Transplantation und schildert die Emotionen, die dieses Ereignis und die überraschend komplikationslose Genesung des Kranken bei allen Betroffenen auslösen. Dazwischen geht sie in Rückblenden auf die schlimme Zeit vor der Operation ein, auf den Ausbruch der Krankheit, auf die Zeit des Hoffens und der Verzweiflung und auf die ebenfalls belastende Wartezeit, die schließlich durch den Anruf aus der Uniklinik beendet wird.
Doch auch die Zeit davor, mehr als zwanzig Jahre einer stabilen Ehe, das beglückende Familienleben mit den beiden Söhnen werden nicht ausgespart, denn sie spielen für die Überwindung dieser schweren Zeit eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Zusätzlich zu den ganz persönlichen Erfahrungen stellt die Autorin viele Fragen, auf die sie Antworten sucht:
Warum ist das Thema Transplantation immer noch so wenig bekannt? Wie kann es sein, dass die Hälfte aller Patienten, die ein neues Herz brauchen, sterben muss, weil kein passendes Organ vorhanden ist? Wie könnte man mehr Menschen überzeugen, einen Spendeausweis zu unterschreiben? Sie stellt fest, dass die Bevölkerung immer noch zu wenig informiert ist, dass in vielen Fällen Gleichgültigkeit oder Misstrauen herrschen. Manche Menschen fürchten, dass die Ärzte in einem Organspendeausweis einen Freibrief dafür sehen, Verletzte, die noch gerettet werden könnten, sterben zu lassen.
Franca Jadis versucht zu überzeugen, wie wichtig ein vorurteilsfreier Umgang mit dem Thema Organspende ist, und zeigt am Beispiel ihrer Familie, wie segensreich eine Transplantation für einen todkranken Patienten sein kann. Sie verschweigt jedoch auch nicht, dass das Glück über ein neues Organ nicht selten von Schuldgefühlen beeinträchtigt wird.
Die Frage, die ihren Mann besonders gequält hat, war die, ob der Spender seines neuen Herzens seinetwegen sterben musste. Seitdem er diese Frage für sich beantwortet hat, lebt er sein zweites, geschenktes Leben mit großer Dankbarkeit.
Und nicht zuletzt versucht Franca Jadis, an die Spendebereitschaft ihrer Leser zu appellieren, wenn sie ihr Buch mit dem Satz schließen lässt: „Wer ein gutes Herz hat, nimmt es nicht mit in den Himmel!“

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