Wer nicht wirbt, der stirbt - 2. Teil

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Richymuc
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Re:

von Richymuc (15.01.2010, 18:41)
Hallo Barbara,

Deine Amazon Fotos zu den Büchern sind klasse, da bekommt man noch mehr Lust auf das Buch.
Es müssen ja keine 22 Fotos sein cheezygrin

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Amazon Search Inside gemacht?
Es steht nirgends wie viel Seiten tatsächlich vom Buch gezeigt werden.

Würdest Du es wieder machen?
bin ja auch am überlegen, ob ich dieses Angebot nutzen sollte.
Grundsätzlich ist es ja nicht falsch wenn ein zukünftiger Käufer in ein paar Seiten vom Buch blättern kann.

Aber nach 8-10 Seiten sollte schon Schluss sein.

Gruß vom Richard
www.richymuc.de
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

Richymuc
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Re:

von Richymuc (15.01.2010, 23:33)
Hallo Barbara,

die Frage mit search inside bei Amazon hat sich erübrigt.

Bei Libreka kann man fast Dein komplettes Buch ein Hund für alle Felle "umsonst" lesen.

Das war sicher nicht Deine Absicht und dürfte für Verkäufe eher hinderlich sein. Amazon gibt also die Daten weiter.

Grausam aber wahr.

Nix für mich.
Von search inside bei Amazon lasse ich die Finger weg.

Auch das heitere Gartenlexikon von Torsten ist voll einsehbar.


Gruß Richard
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Lennet

Re:

von Lennet (16.01.2010, 04:36)
Richymuc hat geschrieben:
Hallo Barbara,

die Frage mit search inside bei Amazon hat sich erübrigt.

Bei Libreka kann man fast Dein komplettes Buch ein Hund für alle Felle "umsonst" lesen.

Das war sicher nicht Deine Absicht und dürfte für Verkäufe eher hinderlich sein. Amazon gibt also die Daten weiter.

Grausam aber wahr.

Nix für mich.
Von search inside bei Amazon lasse ich die Finger weg.

Auch das heitere Gartenlexikon von Torsten ist voll einsehbar.


Gruß Richard


So dramatisch ist es nun auch nicht. Von Columbos 110 Seiten konnte ich bis Seite 29 lesen - minus die jeweils 9. und 10. Seite = 25 Seiten, abzüglich der ersten 7 Impressumsseiten - das waren dann noch 18 lesbare Seiten. Und die gehen als (vielleicht etwas sehr spendierfreudige) Leseprobe durch.

Nach 30 Seiten kam die Meldung "Sie haben die Anzahl der frei anzeigbaren Seiten überschritten. Bitte kaufen Sie das Buch, um weiterzulesen."

Search Inside & Libreka sehe ich als positives Marketinginstrument. Wer nichts zu verbergen hat, sollte den interessierten Leser ruhig in sein Buch reinschnuppern lassen.

Allerdings finde ich auch, dass die Autoren bei Bucherstellung selbst einstellen können sollten, wie viel sie von ihrem Buch als Leseprobe freigeben möchten. Die voreingestellten 20% sind vielleicht manchmal etwas zu üppig. Gerade bei bereits erwähnten Sachbüchern, Lexika oder Anthologien wird da etwas sehr viel verballert.

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Jens-Erik
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Re:

von Jens-Erik (16.01.2010, 10:30)
Lennet hat geschrieben:
Search Inside & Libreka sehe ich als positives Marketinginstrument. Wer nichts zu verbergen hat, sollte den interessierten Leser ruhig in sein Buch reinschnuppern lassen.


Sehe ich auch so. Außerdem sollte man die Google Buchsuche nicht vergessen. Beim googeln werden Treffer in Buchtexten häufig an vorderen Positionen ausgegeben. So können z.B. auch Nebenaspekte im Buch zu neuen Lesern/Käufern führen.

Ich habe jedenfalls alle Bücher aus meinem (BoD-basierten) Verlagsprogramm für diese Dienste freigegeben.

Gruß,
Jens

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David Damm
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Trick für Librekas Buchvorschau

von David Damm (16.01.2010, 10:44)
Hallo,

zum Search Inside bei Libreka ... leider gibt es einen ganz leichten Trick, mit dem man wirklich fast das ganze Buch (bis auf die jeweils 9. und 10. Seiten) lesen kann:
Einfach die Seitenzahl merken, wo man zuletzt war, den Browser schließen, den Browser wieder öffnen, das Buch suchen (oder vorher Link anlegen), direkt auf die Seite springen, wo man gewesen ist, und schon lassen sich wieder die etwa nächsten 20 Seiten (ohne die 9. und 10.) lesen.

Bei einem Buch mit Gedichten, Kurzgeschichten oder Fotos ist das wirklich nicht toll! Manch einer, der diese Lücke kennt, wird sich dann wohl kaum noch das Buch kaufen.

Deswegen mein Tipp: lieber selbst eine kleine Leseprobe von 10 Seiten irgendwo im Internet hinterlegen und von amazon oder BoD oder sonstwo darauf verlinken.

Viele Grüße,
David.

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Amos
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Re:

von Amos (16.01.2010, 10:53)
Das die Bücher nicht gekauft werden, nur weil sie online lesbar sind, stimmt in der Menge so nicht.

Eher das Gegenteil ist der Fall, was schon oft ausprobiert worden ist und inzwischen zu einem Marketingtool im Marketingmix gehört.

Ich schreibe ebooks, die online gelesen werden können, gekauft werden sie doch, bzw. ebendrum.

In der Musikbranche ist das inzwischen üblich, das ein download von einer newcomerband kostenfrei ist.
Da kann die Buchbranche noch viel lernen.
Also nur keine Angst, die Verkaufszahlen steigen und die Insel in der Karibik als Alterssitz kann schon mal anbezahlt werden
Das aktuelle Buch: Die bösen Tage sind vorbei Planungshilfen für den beruflichen Erfolg.
ISBN 3-8334-4103-8
www.amos-ruwwe.de

Richymuc
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Re: Trick für Librekas Buchvorschau

von Richymuc (16.01.2010, 11:17)
David Damm hat geschrieben:
Hallo,

zum Search Inside bei Libreka ... leider gibt es einen ganz leichten Trick, mit dem man wirklich fast das ganze Buch (bis auf die jeweils 9. und 10. Seiten) lesen kann:
Einfach die Seitenzahl merken, wo man zuletzt war, den Browser schließen, den Browser wieder öffnen, das Buch suchen (oder vorher Link anlegen), direkt auf die Seite springen, wo man gewesen ist, und schon lassen sich wieder die etwa nächsten 20 Seiten (ohne die 9. und 10.) lesen.
Viele Grüße,
David.


Genau so ist es!
Man kann also fast alles lesen.

Warum jammert denn die Musikindustrie so? Weil sich jeder kostenlos die Mp3 Lieder aus dem Internet holt.
An meinem PC könnte ich, - wenn ich wollte, jeden aktuellen Kinofilm ansehen, natürlich kostenlos und ohne großen Aufwand.

Ein paar Seiten vom Buch wären schon in Ordnung, aber nicht 90% und mehr.

Für meinen Teil, wäre ich der letzte der Search Inside freigibt.

Folgende Sätze stehen im Vertrag von Amazon, man beachte den Anfang.
Das ist doch abartig, man gibt alle Rechte vom Buch frei. "Gesamtheit!!"

Aus Amazon Search Inside Vertrag:
1. Amazon darf jedes Buch in seiner Gesamtheit in eine digitalisierte Form umwandeln, es in dieser Form auf geeigneten Medien, z. B. Computeranlagen, die Amazon selbst betreibt oder Dritte für Amazon betreiben, speichern oder speichern lassen, es in dieser Form auf Datenbanken mit anderen Werken vereinen und über alle Arten von Kommunikationsnetzen, insbesondere das Internet und andere Medien, öffentlich zugänglich machen sowie die dafür erforderlichen technischen Maßnahmen vornehmen. Die digitalisierten Fassungen der Bücher werden den Nutzern von Amazon und Amazon-Kundenkonten wie nachfolgend unter Punkt 2 a), b) und c) beschrieben zum Durchsuchen zur Verfügung gestellt.
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Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7

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Re:

von Richymuc (16.01.2010, 11:26)
Und außerdem...

wer sagt denn, dass Amazon in ein paar Monaten, Jahren nicht was neues einfällt und das ganze Buch auf einer Plattform sichtbar macht.

Wer weiß denn was morgen ist?

Egal, soll jeder so machen wie er es für richtig hält, nur das Gemeine an Amazon ist, dass nicht auf weitere Verbindungen hingewiesen wird. Das ist der Saustall. Und das werden hier viele nicht wissen.
Was man bei Amazon für Search Inside freigibt, kann man in Libreka lesen und zwar sicher mehr, als einem lieb ist.

Gruß Richard
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chiquitita
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Re:

von chiquitita (16.01.2010, 12:02)
Hallo Richard,
genau so ist es! Man kann bei libreka alle Bücher, die search inside haben bis auf die jeweiligen Seiten 9 und 10 lesen - und zwar bis zum Ende so wie Du es beschrieben hast. Ich war entsetzt, als ich das gemerkt habe. Das sollte auf jeden Fall von BoD verhindert werden. Bei meiner 2. Auflage habe ich auf search inside verzichtet. Was allerdings gut funktioniert hat, war, dass ich libreka angeschrieben und um Löschung der Leseprobe meiner ersten Auflage gebeten habe und dies auch sehr schnell erledigt wurde. Ich würde niemanden search inside empfehlen aus diesem Grund. 10 Seiten Leseprobe wären genug.
Gruß Uschi

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (16.01.2010, 12:30)
Also ich bin sehr zufrieden, dass man einen Einblick in meine Bücher erhält - denke, gerade bei diesen macht es Sinn, und Appetit auf mehr ...
Muss natürlich jeder selbst entscheiden, aber als "unbekannter" Autor finde ich es gut. Vielleicht hat der Interessierte dann weniger das Gefühl, die Katze im Sack zu kaufen, in diesem Fall den Hund ... :lol:

Beste Grüße,
Barbara

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (16.01.2010, 12:41)
aber Barbara wenn die Leute fast Dein ganzes Buch dort lesen können? Ich bin auch für Leseproben aber ab einer gewissen Seitenzahl muss dann auch Schluss sein.
Gruß Uschi

Lennet

Re:

von Lennet (16.01.2010, 13:04)
Dieser Thread heißt "Wer nicht wirbt stirbt" - und Werbung heute läuft eben übers Internet. Mit Flyern, Lesezeichen oder einer kleinen Erwähnung im lokalen Blättchen oder Lokalsender gewinnt man heute keinen Blumentopf mehr.


Es wird sicher Gewinner und Verlierer bei Search Inside & Libreka geben. Es fehlt momentan eine preisgünstige Alternative, dass man z.B. das Buch direkt als E-Book für einen ANGEMESSENEN PREIS direkt kaufen kann. Wenn ich die Möglichkeit habe, dann schaue ich vielleicht etwas länger als "erlaubt" in den Leseproben - vielleicht auch, weil das Druckerzeugnis mit beispielsweise 17 Euro komplett überteuert ist.

Letzten Endes kann man sich nur für oder gegen die neuen Techniken entscheiden - und hoffen, dass man auf der richtigen Seite steht. Die Buchlandschaft ist im Umbruch und der herkömmliche Buchhandel wird wohl dahin gehen, wohin es auch die Schallplattenläden verschlagen hat.

Der Kunde zahlt gerne einen ANGEMESSENEN PREIS für ein Produkt - ein Problem für BoD-Bücher. Dass eine hohe Zahl Trittbrettfahrer das Produkt kostenlos haben möchte und illegal bezieht lässt sich nicht verhindern, da es keinen funktionierenden Kopierschutz gibt - niemals geben wird.

Als Autor sollte man sich in der Zukunft einfach mit dem Gedanken anfreunden, dass die Dunkelziffer der Leser des eigenen Buches bald um ein erhebliches höher sein wird, allerdings haben viele Autoren davon berichtet, dass die weitere Verbreitung als (u.U. kostenloses E-Book) für höhere Absätze gesorgt hat. Ich für meinen Teil kann sagen, dass mir die Bücher, die in die ich bei Libreka reinlesen konnte, eher im Gedächtnis geblieben sind und eher potenzielle Kaufobjekte für mich sind, als die, die sich mir verschlossen haben.

Was ich damit sagen möchte: Man sollte die neue Zeit als Chance sehen und nicht als Gefahr. Gerade als BoD-Autor, der mit extrem viel Glück mal ein paar hundert Exemplare verkaufen kann, hat nun wirklich nicht so viel zu fürchten (bzw. zu verlieren). Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mehrzahl das Buch kostenlos bei Libreka "komplett" lesen wird, anstatt es zu kaufen, ist gering. Die wenigen, die es tun, werden es vielleicht weiter empfehlen.

Zum Abschluss: Ich habe Barbaras Columbo als Geschenk für meine Mutter vorgemerkt. Wieso? Weil ich bei Libreka so viel rein lesen konnte und es einen positiven und unterhaltsamen Eindruck macht.
Zuletzt geändert von Lennet am 16.01.2010, 14:05, insgesamt 2-mal geändert.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (16.01.2010, 13:35)
Hi Richy,
wirklich grandioser Hinweis mit dem Einsetzen von Fotos bei Amazon.
DANKE
Ich habe mich gleich daran gegeben.
Für
"Klänge aus dem Schneckenhaus"
muss ich noch Fotos suchen, habe bislang erst eines eingesetzt (über die Fotos im Buch verfüge ich zum einen kein Urheberrecht, außerdem keine Einwilligung der Personen, diese Fotos außerhalb des Buches zu veröffentlichen)

Für
"Grenzlandfrau" habe ich eine Reihe von Dokumenten eingesetzt und ein paar Fotos.

Wer Lust hat, darf bei Amazon reingucken - Die Eingabe des Buchtitels reicht ja aus smart2


Schöne Grüße
Haifischfrau

Richymuc
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Re:

von Richymuc (16.01.2010, 13:40)
Haifischfrau hat geschrieben:
Hi Richy,
wirklich grandioser Hinweis mit dem Einsetzen von Fotos bei Amazon.
DANKE


Gern geschehen, ab und zu fällt mir außer Blödsinn auch mal was nützliches ein cheezygrin
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Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (16.01.2010, 14:24)
He Ken, ich freu mich ... :-))

Liebe Uschi,
ich sehe das relativ relaxed, denn ich persönlich lese nicht gern am Monitor - und würde mir ein Buch, wenn es mich überzeugt/ sehr interessiert, immer in Papierform kaufen, möchte es dann in Händen halten, an den Strand, in die Badewanne oder ins Bett mitnehmen ...

Bei Fach-/ und Sachbüchern mag die ganze Sache wieder anders aussehen ...

B.
Zuletzt geändert von skipteuse am 16.01.2010, 17:01, insgesamt 1-mal geändert.

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