Wer nicht wirbt, der stirbt - 2. Teil

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Bello
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Re:

von Bello (19.01.2010, 07:37)
Hallo Richymuc!

Mein Buch ist seit Monaten zu kaufen. Bei Amazon und Google können einige Seiten angeschaut werden. Libreka kennt mich nicht einmal. Ich befürchte, mein Buch wird kein Bestseller.

Ich meine mich erinnern zu können, dass einer der kommenden Stars unter den ScienceFiction-Schriftstellern sich bewusst dafür entschieden hat, sein Buch als PDF Datei kostenlos ins Netz zu stellen. Sein Kalkül war, wenn der Leser mit dem Buch zufrieden ist, wird er sich das gebundene Exemplar kaufen. Außerdem wollte er damit seinen Bekanntheitsgrad steigern, um die weiteren Bücher besser verkaufen zu können. Ob die Marketingstrategie aufgegangen ist, weiß ich nicht.

Ich gebe dir recht, dass man sich grün und blau ärgern kann, wenn das eigene Buch nach unendlichen Mühen im Handel erschienen ist, dann für Filau gelesen werden kann und dies nicht zur Marketingstrategie gehört. Eine Beschränkung, wie viele Seiten gelesen werden können, halte ich daher ebenfalls für sinnvoll. Da eine Beschränkung durch mehrfache Anmeldungen im Netz aber offensichtlich leicht zu umgehen ist, werde ich mir das nächste Mal genau überlegen, wo ich mein Häkchen setze.

Viele Grüße


Bello

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NinaNell
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Re:

von NinaNell (19.01.2010, 09:13)
Ich sehe das so: Wenn sich die Leute für mein Buch interessieren, werden sie es schon kaufen. Und es nicht online lesen.
Und ich schätze sooo viele Leute kennen und/oder nutzen diese Option auch gar nicht.
Mache mir da nicht so viele Sorgen...

Wenn mich ein Buch interessiert, dann will ich es haben! Und mir nicht die Mühe machen mich ständig irgendwo neu anzumelden, damit ich noch ein paar Seiten mehr davon lesen kann. Ist doch nur stressig. Und man hat 'n doofes Gefühl dabei im Bauch.

So, das war mein Senf. cheezygrin

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (19.01.2010, 10:10)
NinaNell hat geschrieben:
Ich sehe das so: Wenn sich die Leute für mein Buch interessieren, werden sie es schon kaufen. Und es nicht online lesen.
Und ich schätze sooo viele Leute kennen und/oder nutzen diese Option auch gar nicht.
Mache mir da nicht so viele Sorgen...

Wenn mich ein Buch interessiert, dann will ich es haben! Und mir nicht die Mühe machen mich ständig irgendwo neu anzumelden, damit ich noch ein paar Seiten mehr davon lesen kann. Ist doch nur stressig. Und man hat 'n doofes Gefühl dabei im Bauch.


Ja, das sehe ich genauso. Und ich möchte noch einen weiteren Aspekt in die Runde werfen: Ich sehe mein Heiteres Gartenlexikon auch als Geschenk oder Mitbringsel an. Von mir aus kann es jeder im Netz ausgiebig lesen und sich drüber amüsieren, verschenkt wird dann doch das Buch und nicht der Link oder der Ausdruck.

Ganz anders liegt die Lage allerdings bei Sachbüchern oder bei einem Krimi, hier ist es wünschenswert, die Seitenzahl der Vorschau deutlich zu begrenzen. Hier würde ich dafür plädieren, daß BoD dem Autor nicht nur eine Google-Books-Ja/Nein-Option einräumt, sondern ihn auch den genauen Umfang definieren läßt.

Viele Grüße

Torsten
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SonjaTsch
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Re:

von SonjaTsch (19.01.2010, 10:18)
Wo kann ich denn Search Inside freigeben oder ablehnen - entschuldigt die dumme Frage.

Ich bin noch hin und her gerissen...
Andererseits, bei einem Buch mit Tipps zur Therapie, wie das bei meinem Buch der Fall ist, besteht dann immer bei komplett Online-Ansicht die große Gefahr, dass man nur die Hälfte liest und anwendet. Und dann wird nicht vorne gelesen, wovor ich warne, sondern die Tipps werden abgeschrieben und in Foren geknallt. Und da bin ich momentan noch sehr abgeneigt, eine gänzliche Veröffentlichung online gut zu finden. book:
Man geht doch sorgsamer damit um, wenn man es gelesen hat, weil sich der Kopf vieles dann einprägt.
Liebe Grüße
Sonja

NEU: Alternative Therapien für Kaninchen

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hawepe
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Re:

von hawepe (19.01.2010, 10:33)
Hallo Torsten,

Torsten Buchheit hat geschrieben:
Ganz anders liegt die Lage allerdings bei Sachbüchern oder bei einem Krimi,


Bei Sachbüchern hängt es doch sehr vom Umfang ab. Hundert oder zweihundert Seiten liest man auch mal am Bildschirm, aber 700 oder 1000 Seiten? Ich habe zwei solcher Wälzer auf meinem PC gespeichert, aber wenn ich nicht nur schnell mal etwas nachschlagen will, greife ich doch lieber zu ähnlichen Titeln, die ich gedruckt im Bücherschrank zu stehen habe.

Ebenso spielen das Thema und die Aufbereitung eine Rolle. Je komplizierter der Stoff ist, desto weniger macht das Lesen am Bildschirm Spaß.

Beste Grüße,

Heinz.

Bello
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Re:

von Bello (19.01.2010, 20:19)
Hallo SonjaTsch,

wenn man sein Buchprojekt bei BoD abschließt, wird gegen Ende die Frage gestellt, ob man dem Leser/Käufer einen Blick in sein Buch gewähren möchte. Genaugenommen muss man in einen Kästchen ein Häkchen setzen, dann ist die Option >SearchInside< aktiviert.

Im Buchvertrag heißt es dann unter Punkt 9 Buchst a: BoD weist darauf hin, dass die (Voll-)Textsuche einen Service des jeweiligen Anbieters darstellt, auf deren ordnungsgemäßes Funktionieren BoD keinerlei Einfluss hat. BoD steht daher nicht für die Funktionsfähigkeit der (Voll-)Textsuchen ein.

Viele Grüße

Bello

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (19.01.2010, 21:00)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Torsten,

Torsten Buchheit hat geschrieben:
Ganz anders liegt die Lage allerdings bei Sachbüchern oder bei einem Krimi,


Bei Sachbüchern hängt es doch sehr vom Umfang ab. Hundert oder zweihundert Seiten liest man auch mal am Bildschirm, aber 700 oder 1000 Seiten? Ich habe zwei solcher Wälzer auf meinem PC gespeichert, aber wenn ich nicht nur schnell mal etwas nachschlagen will, greife ich doch lieber zu ähnlichen Titeln, die ich gedruckt im Bücherschrank zu stehen habe.

Ebenso spielen das Thema und die Aufbereitung eine Rolle. Je komplizierter der Stoff ist, desto weniger macht das Lesen am Bildschirm Spaß.

Beste Grüße,

Heinz.


Hallo Heinz,

was ich sagen will, ist: bei Sachbüchern sollte nur eine ganz kleine Seitenvorschau überhaupt zugelassen werden, keinesfalls das halbe Buch. Da haben wir im Forum ja schon Negativbeispiele berichtet bekommen. Bei einem Krimi sollte nicht die Seite kommen, auf der der Mörder enttarnt wird, weil man sonst ja keinen Grund mehr hat, den Krimi zu lesen.

Ein Sachbuch von hundert Seiten auf dem PC zu lesen, ist schon eine Strafarbeit. Da würde ich jederzeit das gedruckte Buch vorziehen, wenn es aktuell genug ist. Allerdings ist das mein persönlicher Geschmack, wie ich schon in einem anderen Thread geschreiben habe, werden wir uns in Zukunft viel mehr mit e-Books befassen müssen.

Viele Grüße

Torsten
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (20.01.2010, 00:00)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Ein Sachbuch von hundert Seiten auf dem PC zu lesen, ist schon eine Strafarbeit.


Äh ... hüstel ... Ist das nicht das Grundprinzip des eBooks, also die gelobte Zukunft? angle:

Grüße
Siegfried
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Bello
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Re:

von Bello (20.01.2010, 00:17)
Soweit ich informiert bin, ist die Darstellung der Schriftzeichen bei einem E-Book eine andere als auf dem PC-Monitor. Das E-Book versucht, so dicht wie möglich im Erscheinungsbild an einem Buch zu bleiben. Da ich kein elektronisches Buch habe, kann ich den Wahrheitsgehalt der Produzenten leider nicht überprüfen.

Bello

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hawepe
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Re:

von hawepe (20.01.2010, 07:32)
Hallo Siegfried,

Siegfried hat geschrieben:
Äh ... hüstel ... Ist das nicht das Grundprinzip des eBooks, also die gelobte Zukunft? angle:


Dass die einschlägigen Marketing- und Verkaufsabteilungen ebooks über den Klee loben, kann wohl nicht überraschen. Es ist nun einmal ihre Aufgabe, die Produkte unter das Volk zu bringen.

Für mich als Autor steht dagegen nicht die Frage, ob ich ebooks toll finde oder nicht, sondern ob ich über das neue Medium Leser gewinnen kann oder nicht. Was mir gefällt, ist dabei ziemlich unerheblich. Sonst hätte ich meinen Autoren-Ratgeber vielleicht in Fraktur gesetzt - und damit am Markt vorbei.

Als Leser sehe ich es wiederum sehr viel differenzierter.

Beste Grüße,

Heinz.

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (20.01.2010, 11:33)
Siegfried hat geschrieben:
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Ein Sachbuch von hundert Seiten auf dem PC zu lesen, ist schon eine Strafarbeit.


Äh ... hüstel ... Ist das nicht das Grundprinzip des eBooks, also die gelobte Zukunft? angle:

Grüße
Siegfried


Hallo Siegfried,

du und ich, wir zwei, wir bevorzugen gedruckte Bücher. Deshalb werde ich alle meine Bücher auch in Zukunft in gedruckter Form herausbringen, wenn auch nur in einer Auflage von zwei Exemplaren. Für den Rest der Welt erscheinen die Bücher dann als e-Books, obwohl wir in ausreichender Form auf die zahlreichen Nachteile hingewiesen haben. Leider können wir den Lauf der Welt nicht aufhalten. Deshalb bleibt nur die Anpassung an die neuen, wenn auch ungeliebten Medien.

Viele Grüße

Torsten
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Re:

von Richymuc (20.01.2010, 12:31)
Hallo,

das heißt, ich kann in Zukunft mein schönes Bücherregal zum Sperrmüll schmeißen und wenn ich ein Buch lesen will, muss ich nur darauf achten dass der Akku voll ist, sonst gehen die Lichter aus und ich kann nicht mehr umblättern.

Nicht mit mir!

So ein Leseteil würde ich nur auf eine einsame Insel mitnehmen, da macht es Sinn.
Nur hat eine einsame Insel keinen Strom cheezygrin
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Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
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Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (20.01.2010, 13:05)
Richymuc hat geschrieben:
Nicht mit mir!

So ein Leseteil würde ich nur auf eine einsame Insel mitnehmen, da macht es Sinn.
Nur hat eine einsame Insel keinen Strom cheezygrin


Okay, okay, die Auflage steigt auf drei Stück an.

Viele Grüße

Torsten
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