Wie viel als Autor für ein Buch ausgeben?

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Jasmin

Re: Wie viel als Autor für ein Buch ausgeben?

von Jasmin (17.11.2007, 15:10)
Ich werde keine zweihundert Euro für mein Buch ausgeben, vielleicht nicht mal hundert. Das liegt daran, dass ich ein Belletristikbuch mache und ein Häuflein Leute kenne, die mein Buch kaufen, selbst über einen großen Bekanntenkreis verfügen und dann weiterempfehlen werden. Das liegt aber auch daran, dass ich noch andere Bücher machen möchte und nicht einsehe, mich für ein Buch zu ruinieren. Das liegt aber auch daran, dass in nicht den Anspruch habe, in eine Bestsellerliste zu gelangen.

Ein gut gemachtes Buch muss nicht teuer sein, auch für 39 Euro geht das, selbst mit dem Coverdesigner von BoD kann man ein schönes, ansprechendes Cover machen. Der Vorwurf, dass mein Cover dann nicht mehr einzigartig ist, weil andere BoD Autoren auch auf diese Entwürfe zurückgreifen, lasse ich nicht gelten, denn mein Cover IST einzigartig, so wie es ist, außerdem: Wann sieht man jemals zwei BoD Bücher nebeneinander liegen? Außer in diesem Novitäten Heft von BoD wohl niemals. Der Vergleich stellt sich also in den wenigsten Fällen.

Andersherum muss ein "teures" Buch von einem großen Verlag kein Aushängeschild für Qualität sein. Ich meine, schaut euch doch mal die Bücher von Heyne an, ich sage immer gerne als Beispiel "Love" und "Puls" von Stephen King. Die Cover sind völlig einfallslos. Schlechter kann ICH das mit 39 Euro bei BoD auch nicht machen - im Gegenteil, mir würden da tausend andere Dinge zu einfallen, die ich in ein fantasiereiches, ansprechendes Cover umsetzen könnte.

Ich werde mein erstes Buch in BoD Fun machen, das ist ja kostenlos, mir dann ein einziges Buch kaufen und es Korrektur lesen, dann die Fehler ausmerzen (natürlich nicht alle, findet man je alle???) und dann ein Update für 39 Euro zu BoD Classic (?)machen. Es bedarf nicht viel Geld für ein gutes Buch, es bedarf aber Sorgfalt und Aufmerksamkeit und Geduld. Geduld, Geduld und nochmals Geduld, aber es treibt uns doch niemand, außer wir selbst. Man muss halt ein Auge auf die Typografie haben und auf den Seitenverlauf und den Seitenumbruch, etc.etc, aber wer dieses Handwerk wirklich liebt, wird das nicht als Arbeit ansehen.

Mundpropaganda ist meiner Meinung nach ein viel zu unterschätzter Marketingpunkt. Allerdings kommt es auch darauf an, was man erreichen will, ob es da eine Eurozahl gibt, die man anpeilt, ob man "Gewinn" mit seinem Buch machen will oder es einem Genugtuung gibt, dass "es" einfach existiert und man seine Freude über die Geschichte mit anderen teilen kann und vielleicht hier und da es schafft, eines anderen Menschen Herz zu berühren.

Was soll ich auf einer Buchmesse? Derlei Orte werden meiner Meinung nach komplett überschätzt. Wer schon mal auf der Buchmesse war, weiß, dass es da um alles andere als Liebäugelei mit Büchern geht, sondern in erster Linie um Lizensen und den ganz großen Hype. Ein Stand von mir dort würde gar nicht auffallen und steht meiner Meinung nach in keinem Vergleich zu den Kosten, die mit Fahrt, Hotel, Essen, Standgebühren, Eintritt etc.etc. anfallen. Es gibt heutzutage so viele kostengünstige Möglichkeiten zu werben, wie nie zuvor. Plakate in DINA5 Größe beispielsweise kann man sich selbst am Farbdrucker erstellen und ausdrucken, vielleicht nur in kleiner Auflage, aber die kann man dann in kleinen Buchhandlungen oder bei Kiosken aushängen. Das ist viel kostengünstiger - so lange es im kleinen Rahmen - bleibt, als eine Druckerei zu beauftragen. Es geht in meinen Augen auch gar nicht drum, an so vielen Orten wie möglich sein "Häuflein" zu hinterlassen, will heißen, ein Flyer, eine Visitenkarte oder eine Postkarte, da schmeißt man nur Geld zum Fenster raus. Viel wichtiger ist es, sich hinzusetzen und zu überlegen, wo eine Werbung wirklich etwas bringen könnte. Weniger ist oft mehr. Das kann z.B. der Bioladen um die Ecke sein, wo man seine selbstgedruckte Postkarte ans Schwarze Brett hängt, oder noch besser, eine kleine Plastikhülle wie von den Schnellheftern mit selbstgemachten Visitenkarten, so dass sich Interessierte eine mitnehmen können (ich kann mir nie was merken und nehme gerne immer alles mit, was ich kriegen kann, um's dann in Ruhe zuhause zu studieren). Orte wie Starbucks oder Woyton kann man auch anfragen, dort wird auch viel gelesen. Überhaupt Cafes und Bistros, generell Orte, wo die Leute etwas Zeit und Muße haben und sich so etwas durchlesen würden wie eine Postkarte, die in der Gegend rumliegt. Das Schwarze Brett an Volkshochschulen, die Postkartenständer in Kneipen und Bars etc.etc., alles Möglichkeiten, die nicht die Welt kosten.

Überlegt euch, was es für Berufe in eurem Bekanntenkreis und Möglichkeiten gibt, zu werben. Ich habe neulich eine Brötchentüte gesehen, wo ein Gedicht drauf stand. Ein bedruckter Jutebeutel, der jeden Tag zum Einkaufen verwendet wird. (Ihr sollt jetzt aber nicht losgehen und ausgestattet wie ein werbetragendes Michelinmännchen durch die Gegend eiern...) Bibliotheken. Kostenlose Stadtmagazine. Friseure. Arztpraxen. Genrell alles, wo es Wartebereiche gibt und die Leute sich rasch langweilen und dann für jegliches gedruckte Wort dankbar sind.

Gibt es immer wieder auftauchende Begriffe, Dinge, Orte, die in eurem Buch vorkommen? Das gute Buch zum Tee? Zum Kaffee? Was auch immer, es gibt so viele Möglichkeiten, man muss sie nur nutzen, und die müssen nicht immer wahnsinnig teuer sein. Ich denke da nur an die Pappständer, die manchmal in Gaststätten auf den Tischen stehen und ein spezielles Getränk anpreisen (Friesengeist in Büsum, Killeptisch in Düsseldorf), wer jemanden in seinem Bekanntenkreis im Gaststättengewerbe hat, sollte sich überlegen, ob es auf diesem Weg nicht Möglichkeiten gibt, was auszustellen, und dort wäre eure Werbung eine ganze Zeit immer zu sehen, würde von vielen Leuten angestarrt und in die Hand genommen werden, und es müsste nur eine Handvoll sein, die auf vier, fünf Tischen steht.

Wie steht's mit dem Hotelgewerbe? Habt ihr einen Bekannten dort? Es müssen nicht die ganz großen Hotels sein, es können auch kleine, Familienbetriebe sein, die sich über ein freundliches Gespräch durchaus freuen würden, und wenn ihr dann noch mit einem ansprechend aufgemachten Werbeartikel auftaucht ... vielleicht eine hübsch aufgemachte Leseprobe von mehren Seiten. So etwas habe ich neulich in einer Buchhandlung in Postkartengröße mit ca. 10 Seiten gesehen, die Vorderseite sah exakt wie das Cover des Buches aus, das konnte man sich kostenlos mitnehmen und dann in Ruhe zu Hause lesen. In Zeiten, wo selbst das Klopapier auf Raststätten bedruckt ist, sollte es genug Möglichkeiten geben.

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Yuki
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Re:

von Yuki (17.11.2007, 15:14)
Ich glaube nicht, dass 39 € wirklich für ein Buch reichen, aber es ist eine Basis. Da ich nicht bei BoD bin, habe ich auch etwas mehr für mein Buch bezahlt. Insgesamt 228 €, darin inbegriffen sind auch meine Eigenexemplare. Das Bild für das vordere Cover habe ich selbst gemacht, den hinteren Teil der Verlag, weil ich von den Schnittkanten und so etwas keine Ahnung habe, ebensowenig vom Buchsatz. Daher war ich gerne bereit mehr zu zahlen, um Qualität zu haben.

Für mich ist das schreiben ein Hobby und wenn ich mir die Kosten für einen Verein ausrechne (bin früher geritten) kommt es etwa auf das gleiche raus :wink:

@ Amalia: Kontakte und vor allem Freunde sind immer unbezahlbar. Wenn ich daran denke, wie das Buch ohne die liebevollen Schubser meiner Freundin ausgesehen hätte cool5

roland_lange

Re:

von roland_lange (17.11.2007, 17:24)
Hallo Jasmin,

trotz deiner vielen Tipps, das eigene Buch, wenn überhaupt, gerade mal 100 Euro kosten zu lassen, wage ich doch, deine Aussagen zu bezweifeln, zumindest was die Allgemeingültigkeit angeht. In deinem speziellen Fall mag es wohl klappen, da du über eine entsprechende Infrastruktur zu verfügen scheinst.
Dennoch mutet deine Auflistung eher wie eine Wunschliste an, die durch Zahlen, wie sie Judith genannt hat, erst erhärtet werden müsste. Je öfter hinter den einzeln aufgeführten Schritten, die du für dein Buch unternommen hast, 0 Euro steht, desto gesicherter ist deine Behauptung.
Für mich wäre zum Beispiel das kostenlose Stadtmagazin ein extrem guter Werbeträger. Nur leider gilt in meinem Fall "kostenlos" für den Leser, aber nicht für den Inserenten. Der Herausgeber will ja auch Gewinne erwirtschaften.
Und nur mal nebenbei - alles Selbstgedruckte und in Folie Eingetütete kostet, von der Arbeit mal abgesehen, Papier, Druckertinte und Klarsichthüllen oder ein Laminiergerät und entsprechendes Material. Wirklich "kostenlos" im Sinne von "nix Euro bezahlen" ist die Mundpropaganda. Die kostet lediglich überzeugende Worte. Aber ob das reicht? Für mich hängt mit der Produktion des eigenen Buches auch immer der Anspruch zusammen, die Vermarktung auf einem halbwegs vernünftigen Niveau laufen zu lassen. Nicht allein das Buch trifft eine Qualitätsaussage für sich selbst (in Aussehen und Aufmachung). Auch die Vermarktung ist ein Indiz für das Buch.
Übrigens - vertrau dir nicht zu sehr selbst! Über ihre Überzeugung, die Fehler im eigenen Buch weitgehend selbst eliminieren zu können, sind schon ganz andere gestolpert! Ein Lektorat, vielleicht von einem guten, muttersprachlich kompetenten Freund gemacht, halte ich für zwingend nötig. Muss ja nicht unbedingt was kosten. cheezygrin

Gruß
Roland

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Judith
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Re:

von Judith (17.11.2007, 18:46)
Hallo Jasmin,

du glaubst doch nicht etwa, dass du für 160 Euro einen Stand auf der Messe bekommst?!?! :shock:: Nein, das ist nur ein kleiner Platz auf dem Stand von www.suchbuch.de. Ich werde nur am Freitag auf der Messe sein, brauche also kein Hotel. Natürlich erwarte ich nicht, dass ich viele Bücher verkaufe, weil sie an dem Stand liegen. Wenn es insgesamt 3 Verkäufe sind, dann kann ich schon zufrieden sein. :wink: Aber Enno, der Organisator des Standes, vermittelt mir auch eine oder zwei Lesungen, und davon verspreche ich mir eher was. Auch im Hinblick darauf, dass ich langfristig gesehen im Bereich der Schreiberei gerne Fuß fassen würde. Dieser Service mit den Lesungen ist in der Standgebühr drin. thumbbup

Wenn ich alle Kosten für Leipzig zusammenrechne, dann komme ich incl. Büchern und Werbematerial auf 250 Euro. Wenn man das abzieht, bleiben für meine beiden Bücher noch Kosten von 540 Euro übrig (knapp kalkuliert). Und das, obwohl ich in etwa so werbe wie von dir beschrieben.

Leider muss ich dich enttäuschen, was deine Erwartungen betrifft. Ich dachte etwa wie du. In meinem eigenen Tanzstudio mit einer riesigen Kinderzahl erwartete ich gute Buchverkäufe. Das Vorlesebuch wurde dort gerade 20 x, der Tanzroman 9 x verkauft. Schülerzahl weit über 200. Ich hatte mehrere Pressemeldungen, selbstgedrucktes aber ansprechendes Infomaterial ausgelegt in Buchhandlungen, Büchereien, bei Lesetagen, Arztpraxen etc., nahegelegene Buchhandlungen und Kindergärten angeschrieben (mit einer kompletten Probegeschichte und Coverobbildung, wie von dir beschrieben), aber der große Run bleibt aus. Von meinem Vorlesebuch dürften inszwischen in den gut 2 Monaten 90 verkauft sein, von meinem Tanzroman etwa 25. Und das, obwohl ich bei www.elementgirls.de in den Buchtipps bin.

Infos herstellen und verschicken ist nicht teuer, kostet aber auch Geld. Muss man alles rechnen. Und glaube mir, es wird mehr, als man erwartet.

Übrigens haben auch bei weitem nicht alle Leute mein Buch gekauft, die davor gesagt hatten, ich "müsse" es herausbringen. :? Verlasse dich also nicht allzu sehr auf deinen Bekanntenkreis.

Grüßle,
Judith
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roland_lange

Re:

von roland_lange (17.11.2007, 19:05)
Hallo,

Judiths Ausführungen beschreiben exakt das, was in der Realität von den Träumen übrig bleibt, die man vor einer, bzw. seiner ersten Buchveröffentlichung - gerade in Eigenregie - hat.
Allerdings, auch das sollte gesagt sein, das eigene Buch ist vornehmlich eine ideelle Geschichte mit Tendenz zur Selbstausbeutung. Und - der selbstproduzierende Buchautor lebt von seinen Träumen. Andernfalls müsste er sich bei nüchterner Betrachtung seines Treibens die Kugel geben. :cry:
Ach, noch eine kleine Anmerkung am Rande: Laut Aussage von VS-Mitgliedern konnte ein Walter Kempowski auch nicht von seinen Büchern leben. Immer vorausgesetzt, dass es stimmt, ist es eigentlich sehr tröstlich für uns arme Literatenwürstchen, das zu wissen.

Gruß
Roland

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Judith
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Re:

von Judith (17.11.2007, 21:34)
Hmm, ich bin mir nicht sicher, ob mich das tröstet... :?

Grüßle,
Judith
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ChrisK
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Re:

von ChrisK (18.11.2007, 00:30)
roland_lange hat geschrieben:
VS-Mitgliedern konnte ein Walter Kempowski auch nicht von seinen Büchern leben. Immer vorausgesetzt, dass es stimmt, ist es eigentlich sehr tröstlich für uns arme Literatenwürstchen, das zu wissen.

Es ist doch ein ganz simples Rechenexempel: Klassische Verlage zahlen dem Autor 5% Tantieme beim Paperback und 10% beim Hardcover (gerne weniger), also i.d.R. irgendwas zwischen 30 Cent und 3 Euro pro Buch. Um auf ein halbwegs adäquates "Gehalt" zu kommen, muss man also schon einen veritablen Bestseller landen, und wie vielen Menschen gelingt das hierzulande schon?
Nur vom Bücherschreiben können m. E. hierzulande vielleicht zehn oder zwanzig Leute leben, der Rest der Profi-Schreiber lebt von "Nebengeräuschen", also Lesungen, Vorträgen, Seminaren, Auftragsarbeiten, Übersetzungen, Drehbüchern, Funk, Redenschreiberei...
Es gibt tatsächlich eine ganze Menge zu tun für Menschen, die vom Schreiben leben wollen. Bücher sind da nur ein kleiner Teil des Spektrums.
Gruß
Chris

roland_lange

Re:

von roland_lange (18.11.2007, 09:41)
Judith hat Folgendes geschrieben:

Hmm, ich bin mir nicht sicher, ob mich das tröstet...


Mag sein, dass die Kempowski-Erkenntnis nicht gerade aufbauend ist, aber sie rückt vielleicht die Maßstäbe wieder etwas zurecht und beseitigt ein Stück diese (meist selbsterzeugte) Kluft zwischen uns als denjenigen, die als Selbstverleger, BoD'ler usw. um Anerkennung kämpfen und den sogenannten etablierten Profis.
Das nüchterne Rechenbeispiel von Chris beseitigt zudem gewisse irrige Assoziationen, verbunden mit dem Begriff "Erfolgsautor".
Zudem kann es nicht schaden, die aus Träumen erzeugte Messlatte wieder auf reale Maße zurückzulegen. Nichts ist frustrierender, als eine zu hoch gelegte Latte immer wieder zu reißen. Drüberkommen baut auf!

Gruß
Roland

hwg
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Re:

von hwg (18.11.2007, 10:00)
Sollte Kempowski tatsächlich so wenig verdient haben, frage ich mich schon, womit der dann sein Dasein in großem Haus mit mehreren 1000 Büchern und kostbarem Mobilar bestritten haben mag. Denn die Pension als ehemaliger Dorfschullehrer kann dafür nicht ausgereicht haben. Und wohl auch nicht die diversen Preisgelder. Außerdem, Friede seiner Asche!

Jasmin

Re:

von Jasmin (18.11.2007, 13:59)
Hallo Roland,

die Frage war nicht, wie kann ich kostenlose Werbung für mein Buch hinkriegen - davon sprach niemand -, sondern wieviel Geld muss man für ein gutes selbstgemachtes Buch ausgeben. Meine Aussage ist dazu nachwievor: "Müssen" muss man gar nichts.

Wie in meinem Beitrag erwähnt, kommt es auf die Erwartungshaltung an. Wenn es mir persönlich als Autor reicht, dass mein Bekanntenkreis mit meinen Büchern versorgt ist und hier und da ein Buch gekauft wird und ich Genugtuung darüber empfinde, dass mein Buch überhaupt existiert und ein oder zwei Menschen erreicht, weiß ich nicht, was daran Träumerei sein soll. Wenn du mit deinen Büchern lieber die Euros anpeilst, ist das deine Sache, aber stempel bitte andere Autoren nicht als Träumer mit Wunschliste ab, nur weil sie andere Aspekte im Auge haben als ihre finanzielle Bereicherung.

Wenn ich hier von Erwartungen lese, die bei 90 verkauften Buchexemplaren in zwei Monaten als enttäuschend beschrieben werden, kann ich nur sagen - das ist nicht meine Welt. Ich lasse euch diese Welt, ich kritisiere nicht, aber so viel Toleranz solltest ihr auch anderen Sichtweisen zugestehen.

Dass man von BoD nur in den äußersten Fällen leben kann, sollte jedem klar sein. Schriftststellerei selbst ist ein hartes Brot. Jeder schreibt aus anderen Gründen. Jeder veröffentlicht aus anderen Gründen. Ob ein Buch schlecht oder gut ist, mache ich persönlich jedoch nicht an dessen Vermarktung fest. In deinem Zitat "Nicht allein das Buch trifft eine Qualitätsaussage für sich selbst (in Aussehen und Aufmachung). Auch die Vermarktung ist ein Indiz für das Buch." lese ich heraus, dass in deinen Augen anscheinend nur ein "professionelles" Marekting dich von einem guten Buch überzeugt. In meinen Augen Unsinn. Auch ein Buch, das über ausgelegte Postkarten in einer Kneipe angepriesen wird, kann ein gutes Buch sein. Da wären wir ja sonst ganz schnell in dieser unschönene Ecke: Nur wer Geld für's Marketing hat, macht auch gute Bücher.
Das hat in meinen Augen einen ganz, ganz üblen Beigeschmack.

Was deine Meinung zu meiner Überzeugung angeht, die Fehler in meinem Buch weitgehend selbst eleminieren zu können, muss ich dich enttäuschen - hättest du meinen Beitrag aufmerksam gelesen, wäre dir die Erwähnung meiner Erstleser aufgefallen, dadurch eliminieren wir als Gruppe, und, hey, die tun das ganz kostenlos...

roland_lange

Re:

von roland_lange (18.11.2007, 18:05)
Hallo Jasmin,

zunächst mal vielen Dank für deine ausführliche Reaktion auf meine Sätze. Das macht es mir möglich, noch einmal detailliert etwas dazu zu sagen.

1.
Ich werde mein erstes Buch in BoD Fun machen, das ist ja kostenlos, mir dann ein einziges Buch kaufen und es Korrektur lesen, dann die Fehler ausmerzen


Leider kann ich, bis auf diesen Passus nichts von Erstlesern entdecken, die dir quasi zum Nulltarif das Lektorat liefern. Sollte ich es trotz wiederholten Lesens übersehen haben, bitte ich, dies zu entschuldigen. Es wirft bei mir aber sofort die Frage auf, ob du mit deinen Erstlesern (wer soll das sein?) so verbandelt bist, dass die mit dir in Kontakt treten und dir die Fehler aufzeigen.

2.
Wenn dir die Genugtuung reicht, dass dein Buch überhaupt existiert und es überhaupt ein oder zwei Menschen erreicht, so ist das natürlich deine Sache und mit dieser klaren Aussage bist du für mich absolut kein Träumer, sondern hast deine Ziele klar eingegrenzt.
Ich versteige mich hier allerdings mal zu der Aussage, dass die meisten Leutchen hier im Forum eben nicht mit diesem Ziel zufrieden sind. Insofern kann dein Posting schon missverstanden werden und Dinge assoziieren, die mich zu dem Begriff "Träumerei" verleitet haben.

3.
Auch ein Buch, das über ausgelegte Postkarten in einer Kneipe angepriesen wird, kann ein gutes Buch sein.


Da hast du natürlich völlig recht. Sogar ein Buch, das auf einem Bürokopierer gefertigt wurde, kann ein gutes Buch sein.
Fakt ist nur, dass ein Buch, bevor es überhaupt gekauft wird, bzw. bevor sein Inhalt überhaupt wahrgenommen wird, gewisse Stadien der Wahrnehmung durchläuft. Und hier entscheidet es sich, ob ein Buch für einen Käufer überhaupt in Betracht kommt.
Übrigens war die Frage nicht, ob ein Buch nur dann gut ist, wenn es für viel, viel Geld vermarktet wird (was man nicht mit "professionell" gleichsetzen sollte), sondern ob es überhaupt Geld kostet und wenn ja, wieviel.
Meine Antwort: Marketing für ein Buch kostet Geld. Ja! Das muss nicht viel sein, aber es sollte zu den Kosten, die rund um ein Buch entstehen, dazugerechnet werden.
Außerdem stimmt es - wenn mir zwei etwa inhaltsgleiche Bücher präsentiert werden, das eine über einen schön aufgemachten Flyer, das andere über eine Kopie in einer Klarsichthülle, dann greife ich zum Flyer. That's life! So ist der Mensch. So bin ich! Ich oute mich! cool1 Und sage mir jetzt keiner, er gehe immer neutral an so eine Sache ran.

Da du aber deine Ansprüche an dein Buch klar definiert hast, wird dich mein auf den äußeren Schein fixiertes Handeln nicht anfechten. Du wirst mit deiner Sichtweise schon richtig liegen und dein Ziel erreichen. thumbbup

4.
Wenn ich hier von Erwartungen lese, die bei 90 verkauften Buchexemplaren in zwei Monaten als enttäuschend beschrieben werden, kann ich nur sagen - das ist nicht meine Welt.


Glücklich der Schriftsteller, dem die Zahl seiner verkauften Bücher am A... vorbeigeht! Das braucht demzufolge natürlich nicht dein Thema zu sein. (Nur um das klarzustellen - ich habe dieses Forum nie als eine Wettkampfarena verstanden, wo es um die Präsentation der Verkaufszahlen geht.)
Du legst es nicht auf hohe Verkaufszahlen an. Das ist schön und ich gönne dir diese, wie auch deine ganzen anderen Sichtweisen.
Aber gönne doch auch denen die Enttäuschung, die sich eben mehr als nur 90 verkaufte Exemplare/Monat erhofft haben!
Ich selbst gehe ja auch nüchterner an die Dinge ran und weiß um meine Verkaufszahlen-Wirklichkeit (ich schreibe bewußt "meine", weil jeder seine eigene Wirklichkeit herausfinden muss).
Aber - ich will auf jeden Fall meine Bücher verkaufen. Je mehr, umso besser! Und in meinen Träumen verkaufe ich mindestens - wenn nicht noch mehr. Mir reicht es nicht, meine "Schreibe" zwischen zwei Buchdeckeln zu sehen und hier und da dem einen oder anderen Freund, Bekannten oder sonstigen Käufer zu überlassen.

Auf jeden Fall sei zum Schluss versichert, dass ich deine Einstellung in allen Punkten respektiere und ich es schön finde, wenn jemand mit einer derartigen Bescheidenheit seiner Berufung, bzw. seinem Hobby nachgeht. Ich kann das nicht, denke aber, dass wir hier trotzdem weiterhin miteinander unsere Gedanken und Erfahrungen austauschen können/sollten.

Gruß
Roland

P.S. Ehe ich es vergesse - "müssen" muss natürlich niemand etwas. Noch nicht mal ein Buch schreiben! Und Tipps und Ratschläge oder Kritik muss auch niemand annehmen. Ich glaube, wir alle in diesem Forum sind "Woller" und keine "Müsser". Aber gewissen "Wollens-Absichten" folgen manchmal zwangsläufig "Müssens-Handlungen". Oder kann man ein Buch herausbringen wollen, ohne es drucken oder drucken lassen oder als anderes Medium veröffentlichen zu müssen?

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Judith
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Re:

von Judith (18.11.2007, 19:05)
Roland, das hast du alles toll gesagt! thumbbup

Jasmin, die BoD-Fun-Bücher sehen genauso aus wie die mit ISBN. Wenn du sie nur in deiner Gegend verkaufen möchtest, dann reicht das vollkommen aus. Bei uns hat sogar eine Buchhandlung ein BoD-Fun-Buch in Kommission genommen und eine große Lesung mit der Autorin veranstaltet. Du kannst dir also für deine Zwecke die 39,- Euro sparen.

Man kann nicht sagen, ich sei wegen meiner Verkaufszahlen enttäuscht, ich wollte nur aufzeigen, wie wenig man aufgrund Bekannter/Werbung/Presse etc. erwarten kann.

Übrigens kosten auch Postkarten, die man in die Kneipe legt Geld. Und was ich auch schnell festgestellt habe: man kann nicht 5 Zettel oder Karten auslegen, die sieht keiner, es muss schon ein Stapel von mindestens 10 oder 20 sein. Kostet noch mehr :?

Grüßle,
Judith
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Jasmin

Re:

von Jasmin (19.11.2007, 14:22)
Hallo Judith,

da hast du was falsch verstanden. Ich möchte schon ein Buch mit ISBN und Barcode haben, weil ich es natürlich auch über amazon etc. verkaufen möchte. Ich habe nirgends gesagt, dass ich gar nichts verkaufen möchte, die Sache ist nur die: Mich treibt keiner und ich habe es nicht so eilig mit den Verkaufszahlen. Wenn Bekannte, Freunde etc. das Buch erstehen möchten, sollen sie nicht den teuren Weg über den BoD Shop gehen müssen und ich möchte das Buch nicht über mich verkaufen müssen, sprich eintüten, zur Post rennen etc.etc. Das habe ich alles schon mal gemacht und möchte es dieses Mal "richtig" machen, d.h. es soll auch über den normalen Buchhandel erhältlich sein. Irgendwann kommt man sonst vor lauter "Kaufmännischen Pflichten" nicht mehr zum eigentlichen Hobby, dem Schreiben, das ist meine Erfahrung.

Deine Aussage mit den 90 Exemplaren in zwei Monaten klang in meinen Ohren enttäuschend. Wenn du das anders gemeint hast, war das ein Missverständnis. Wenn ich zu "90 Bücher in zwei Monaten" sage "dies ist nicht meine Welt" meine ich damit nicht, dass ich meine Bücher verschenken möchte oder dass ich milde lächelnd auf euch herabblicke. Nichts dergleichen ist der Fall, ganz im Gegenteil: Ich finde, ihr geht viel zu hart mit euch ins Gericht. ICH würde mich über 90 verkaufte Bücher in 2 Monaten wie blöde freuen. Ich finde es eine enormale Leistung, in Eigenregie 90 Bücher in 60 Tagen zu verkaufen, jeden Tag ein Buch sozusagen, das ist enorm. Deine Enttäuschung über diese Zahlen konnte ich deswegen nicht recht verstehen. Mit meiner Aussage wollte ich ausdrücken, ob ihr eure Maßstäbe nicht vielleicht etwas zu hoch setzt? Ihr müsst ja nicht gleich so wenig oder so langsam verkaufen sollen wie ich das anpeile, aber warum geht ihr so hart mit euch ins Gericht, oder anders gesagt, so ungeduldig? Wie gesagt, ich finde 90 Bücher in 60 Tagen eine große Leistung, auf die man stolz sein sollte, gerade wenn man doch über die geringe Resonanz bei Presse, Freunden etc. Bescheid weiß.

Zu Rolands Aussage: Hier liegt wohl ein Missverständnis meinerseits vor. Ich dachte, du beziehst dich mit deinem Passus über die Erstleser auf meinen vorigen Beitrag (zu einem anderen Thema, wo es über die Notwendigkeit des Korrektorats bzw. Lektorats ging), in deinem zitierten Satz habe ich natürlich nichts von Erstlesern erwähnt. Mit meinen Erstlesern bin ich derart verbandelt, dass sie mit mir in Kontakt treten, wenn ihnen irgendwas in meinem Manuskript spanisch vorkommt. Es handelt sich dabei um eine Handvoll Leute aus meinem Bekannten- bzw. Freundeskreis, die sich nicht scheuen, mir offen ihre Meinung zu sagen - was sie in der Vergangenheit auch schon des öfteren sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht getan haben. Sie stammen alle aus ganz unterschiedlichen Leser-Vorlieben-Richtungen, gehen also allesamt unterschiedlich an das Manuskript heran und beherrschen auch allesamt die Grammatik, Kommasetzung, Rechtschreibung etc.etc. Und was ich mit am wichtigsten finde: Sie lesen sehr, sehr viel, merken also schnell, wo etwas "krumm" läuft. (Ich spreche übrigens vom Bellestristik Bereich) Ich will nicht sagen, dass mir das ein Lektorat oder Korrektorat ersetzt, aber durch die Zusammenarbeit in der Vergangenheit mit diesen Leuten und den daraus erzielten Ergebnissen und aufgedeckten Fehlern, kann ich für mich behaupten, dass es mir und den Ansprüchen meiner Leserschaft genügt. Wie gesagt, es geht um Belletristik in Richtung Frauenroman und Liebesroman, da sind die Grenzen niedriger, als wenn ich jetzt ein Sachbuch herausbringen würde.

Natürlich hast du Recht: Wenn dir zwei inhaltsgleiche Bücher daherkommen, einmal mit einem Flyer, einmal mit einer in einer Plexiglashülle aufgemachten Visitenkarte beworben, greife auch ich nach dem Flyer. Aber mal ehrlich: Wann liegen zwei inhaltlich gleiche Werbeartikel beieinander? Wir entscheiden doch meist nach anderen Dingen, wie Covergestaltung, Titel, Inhalt. Generell liege ich doch nicht falsch, wenn ich sage, dass eine hübsch aufgemachte Visitenkarte, die in einer Plexiglashülle steckt es durchaus mit einem professionellen Flyer aufnehmen kann. Was ich eigentlich damit nur sagen wollte, war: Auch mit kleinen, sorgfältig kreierten Werbeartikeln, die gezielt ausgelegt werden, kann man Aufmerksamkeit erregen. Das kann natürlich genauso in die Hose gehen wie ein professioneller, aber lieblos gestalteter Flyer. Das auch diese kleinen Marketingaspekte Geld kosten, ist mir klar. Nichts geht umsonst. Mein Eindruck ist nur, und das spiegelt auch meine Erfahrung wider, dass oft flächendeckend zu viel Geld rausgeworfen wird. Gezielt eine Marketingstrategie einzusetzen, scheint mir sinnvoller und kostengünstiger. Je ausgefallener, desto besser, das kostet Geld, muss aber nicht Unsummen verschlingen und ist manchmal sogar günstiger als die flächendeckenden Maßnahmen. Und alles ist auch hier wieder abhängig von der Art des Buches. Bei einem Thriller aus dem Belletristikbereich stört man sich wahrscheinlich weniger an der Art der Marketingstrategie (vielleicht eine Postkarte in einer Kneipe), als wenn man ein Sachbuch über Geldanlagen herausbringt. ("Der hat noch nicht mal Geld für das ordentliche Marketing seines Buches? Wie will der mir da Tipps für MEIN Geld geben?")

Um es noch mal klar zu stellen: Natürlich gönne ich euch allen eure vermeintlich niedrigen Verkaufszahlen ("vermeintlich" deswegen, weil ich sie in Wirklichkeit hoch finde) und natürlich auch eure damit verbundene Enttäuschung bzw. die Hoffnung, dass die Verkaufszahlen in absehbarer Zeit rasch in die Höhe klettern werden, aber bei all der Hoffnung, die ihr habt, seht doch auch, was ihr bereits geschafft habt und seid stolz darauf.
So, ich hoffe, es sind jetzt alle Stolpersteine aus dem Weg geschafft und die Fallstricke eingeholt. In diesem Sinne wünsche ich uns allen weiterhin frohes Schaffen.

roland_lange

Re:

von roland_lange (19.11.2007, 14:32)
Hallo Jasmin,

bezogen auf deine an mich gerichtete Antwort möchte ich nur noch sagen - so isses!
Ist schon manchmal etwas doof, wenn man erst lange reden/schreiben muss, um dann plötzlich festzustellen, dass man eigentlich einer Meinung ist. Aber bei dem vorliegenden Ergebnis war mir rückblickend kein Wort zu schade. cheezygrin

Gruß
Roland

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (19.11.2007, 17:11)
Ich habe die erste Probeauflage meines ersten Buches komplett selbst erstellt. Alle Maße wurden recherchiert und das gesamte Buch entsprechend aller Vorgaben gesetzt und probegedruckt. Dann habe ich es von einer kleinen Druckerei herstellen lassen und mich um den Verkauf gekümmert.

Dabei habe ich dann alle das Buch betreffenden Kosten aufgelistet und am Ende mal festgestellt, daß bei 100 Büchern Auflage und einem Gewinn von 1 Euro pro Buch tatsächlich absolut nichts übrig war. Die Werbung und das "Nebenher" frass alles auf.

Dann habe ich das Manuskript dem Verlag eingereicht und ich mache nun das Gleiche. Dank besserer Konditionen, größerer Verkaufsplattform und anderen Verdienstmöglichkeiten war ich mit den ersten 100 Büchern bereits im Haben.

Selbstverständlich verkaufe ich auch selbst meine Bücher und das nicht nachrangig. Schließlich verdiene ich mehr, wenn ich die Bücher zum Autorenpreis kaufe. Doch auch die Tantiemen durch Fremdverkäufe liegen fast schon an dem, was ich vorher im Selbstdruck hatte.

Ganz sicher gibt es kostenlose Werbemöglichkeiten und "Mund zu Mund" ist nicht die Schlechteste. Doch wer sich nur auf der ebene bewegt, nichts auszugeben, ist irgendwann frustriert, weil sich wenig verkauft. Es sei denn, er ist auch mit wenig zufrieden!

Doch warum schrieb ich denn ein Buch? Wollte ich, daß es nur 100 mal gedruckt würde und auch nur vielleicht 500 Personen von diesem Buch sprechen? Oder wollte ich nciht vielmehr, daß die Welt mein Buch liebt?

Und wenn die Welt nicht zu mir kommt, gehe ich eben zu ihr! Und das gibt es nicht umsonst.

Ich kann jedem Autoren nur raten, sich eine Liste der Kosten zu machen, um den Boden unter den Füßen zu behalten. Ein Buch kostet Geld und ich habe mir bewußt Dienstleistungen eingekauft, damit ich die Kosten wieder hereinbekomme. Und das macht mir mein Buch viel wert. Die erkauften Leistungen sind in ihrer Wirkung spürbar und es fühlt sich gut an.

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