Will ich noch einen Pulikumsverlag?

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thais
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Will ich noch einen Pulikumsverlag?

von thais (01.03.2009, 16:20)
Nachdem ich nun mein erstes Buch „druckreif“ habe, weiß ich eigentlich nicht, ob ich einen Publikumsverlag noch möchte. Finanziell benötige ich den nicht. Ich habe einen Beruf, der mir Spaß macht. Bei BoD wird mein Text nicht verfälscht, ich kann das Cover, die Schriftart, den Preis etc selbst gestalten. Kurz gesagt es ist von vorne bis hinten m e i n Buch.
Ja und wer es nicht lesen will, lässt es halt.

LG
Thais

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schreiberlein
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Re:

von schreiberlein (01.03.2009, 16:37)
Das ist genau mein Grund, warum ich bei BoD veröffentliche.

Allerdings muss man sich schon vor Augen halten, dass sämtliche Arbeit für Lektorat, Werbung etc. dann auch bei einem selbst liegt. Für mich persönlich das kleinere Übel.

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noteingang
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Re: Will ich noch einen Pulikumsverlag?

von noteingang (01.03.2009, 16:42)
thais hat geschrieben:
[...] wird mein Text nicht verfälscht, ich kann das Cover, die Schriftart, den Preis etc selbst gestalten. Kurz gesagt es ist von vorne bis hinten m e i n Buch.
Ja und wer es nicht lesen will, lässt es halt.

LG
Thais


Hi Thais,

immer schön zu sehen, wie manche Menschen sich Dinge zurechtinterpretieren. Schon mal daran gedacht, dass DEIN Buch mit Hilfe eines Verlages noch besser wird? Weshalb denken manche, da sitzen nur Lektoren, die geniale Hobbyautoren glattbügeln und verwässern?

Also mir kann NIEMAND erzählen, dass man lieber ein "Amateurbuch" über BoD veröffentlich als ein Buch bei einem großen Verlag, das von Profis etwas aufpoliert wird.

Grüße

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schreiberlein
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Re:

von schreiberlein (01.03.2009, 16:55)
Na ja, nur weil Dir das niemand erzählen kann, heisst das ja nicht, dass es das tatsächlich nicht gibt. Das spricht ja eher für Dein festes Weltbild als für die Nichtexistenz einer Sache.

Es gibt unterschiedliche Autorenintentionen, ebenso wie es unterschiedliche Lebenssichten gibt. Ich z.B., weiss ganz genau, dass eben die Kurzgeschichte, an der mein Herz am meisten hing, aus jeder Sammlung herausgenommen worden wäre, die ein Verlag lektoriert und herausgegeben hätte. Die Lesermeinungen zu dieser Geschichte sind völlig gegensätzlich.

Mir sind Verkaufszahlen nicht wichtig. Ich habe einen schönen Beruf, mit dem ich gut verdiene. Natürlich freue ich mich auch, wenn ein Buch verkauft wird. Immerhin ist das in den meisten Fällen ein Buch, das gelesen wird. Aber nichtsdestotrotz liegt mir mehr an meiner Unabhängigkeit als an dem möglichen wirtschaftlichen Erfolg, den mir ein Verlag eher bieten könnte.

thais
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Bleiben wir doch sachlich.

von thais (01.03.2009, 17:01)
Hallo Noteingang,
natürlich gilt das nur für mich. Ich will keinesfalls die Arbeiten in einem Verlag herabsetzen.
Dennoch, es ist in der Regel nicht mehr mein Buch.
Ich habe auch nicht gesagt, dass ich ein Angebot eines dieser Verlage nicht annehmen würde.
Ich würde es allerdings mit einem lachenden und weinenden Auge tun.

Über Deine Unterstellung, dass ich die Unwahrheit gesagt (geschrieben) habe, werde ich mich mal nicht weiter äußern.


LG
Helmut

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noteingang
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Re: Bleiben wir doch sachlich.

von noteingang (01.03.2009, 17:10)
thais hat geschrieben:
Über Deine Unterstellung, dass ich die Unwahrheit gesagt (geschrieben) habe, werde ich mich mal nicht weiter äußern.


Ich unterstellte kein bewußtes Unwahrheit sagen. Eher, dass man sich das so lange einredet, bis man es selbst glaubt, so zumindest ist meine Meinung.
Ich denke halt einfach, die ganzen Ausreden, die verändern mein Buch, dann ist es nicht mehr meines, oder nicht mehr nur meines. Dem traue ich halt einfach nicht. Ich denke die werden da eher etwas aus dem Buch machen.
Selbstschutz Behauptungen halt. Aber natürlich kann ich völlig falsch liegen, glauben tue ich das natürlich nicht.

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Siegfried
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Re: Bleiben wir doch sachlich.

von Siegfried (01.03.2009, 17:31)
thais hat geschrieben:
dass ich die Unwahrheit gesagt (geschrieben) habe


Du hast nicht die Unwahrheit geschrieben, du betreibst Selbstkonditionierung. cheezygrin

Ich gehe mal davon aus, wer eine solche Abneigung gegen die Lektorate von Verlagen hat, der mag dann auch keine Textkritik am eigenen Werk, etwa von anderen Autoren oder Lesern. Wie also versuchst du besser zu werden?

LG
Siegfried

julia07
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Re:

von julia07 (01.03.2009, 17:34)
Also mir wäre es definitiv lieber, meine Bücher würden in einem "richtigen" Verlag erscheinen, aber unglücklich, dass dem (noch) nicht so ist, bin ich auch nicht.

Ich betrachte diese BOD-Aktionen als Lehrstunden, oder besser -jahre :wink: , die ich nicht missen wollte. Erst wenn man etwas selbst gemacht hat, weiß man diese Arbeit auch zu schätzen und man sieht manches in einem anderen Licht cheezygrin

LG,
Julia
Zuletzt geändert von julia07 am 01.03.2009, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.

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schreiberlein
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Re: Bleiben wir doch sachlich.

von schreiberlein (01.03.2009, 17:44)
Ich gehe mal davon aus, wer eine solche Abneigung gegen die Lektorate von Verlagen hat, der mag dann auch keine Textkritik am eigenen Werk


Genau, und wer für Datenschutz ist, der hat was zu verbergen; wer sich gegen flächendeckende Genproben in Ermittlungverfahren ausspricht, hat wahrscheinlich selbst Dreck am Stecken... Anderes Thema, gleiche Rethorik.

Immer diese Vorwurfskonstrukte! Kritikfähigkeit hat nichts damit zu tun, ob sich jemand einem kommerziell orientierten Geschmack unterwerfen will. Und das kommerzielle Potential eines Buches ist nun mal eines der Dinge, die ein Verlagslektor im Auge zu behalten hat. (Ausnahmen können auch hier die Regel bestätigen).

thais
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oh, oh

von thais (01.03.2009, 17:46)
Hallo,
ich glaube jetzt gerät das Ganze aus den Fugen. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass es wundervoll ist, ein Buch vom ersten Satz bis zum Druck selbst gestalten zu können.
Nicht mehr und nicht weniger,
Selbstverständlich haben eine Menge Menschen mein Manuskript als Rohling gelesen und auch Änderungsvorschläge gemacht. Viele von diesen wurden auch eingearbeitet.


LG
Thais

thais
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Danke

von thais (01.03.2009, 18:24)
Vielen Dank für die Kommentare.
Es sollte keinesfalls ein Diskussionsthema werden.
Zukünftig werde ich versuchen vorherzusehen, wohin mein Beitrag führen könnte.

LG
Thais

Rita Hajak

Re:

von Rita Hajak (01.03.2009, 18:47)
Hallo thais,

was hattest du denn für eine Antwort erwartet?
Wolltest du die Meinung der anderen gar nicht hören?

Das finde ich schade.


LG.Rita

AFV

Re:

von AFV (01.03.2009, 18:51)
Muss ich hier doch auch mal...

Also Lektoren nehmen sicherlich Änderungen in einem Manuskript vor. Dies geschieht aber durch dessen Erfahrung, da er tagtäglich damit zu tun hat.
Allerdings darf er die Änderungen niemals ohne Einwilligung des Autors, oder der Autorin vornehmen. Da dieser ja der Urheber des Textes ist.
Ich weiß noch, dass mir ein Lektor mal das Manuskript, samt der Vorschläge zur Änderung zusandte, und ich diese selbst einarbeiten durfte, wenn ich es aber nicht wollte habe ich es gelassen, und es wurde trotzdem gedruckt.

Normalerweise arbeiten Lektor und Autor eng zusammen, und jeder Vorschlag einer Änderung wird abgesprochen, samt einer Erklärung. Wenn ich also als Autor, dem Lektor erkläre warum diese Satz, Absatz etc. so geschrieben wurde, wird er Verständnis zeigen, oder einen besseren Vorschlag machen.

Nicht immer denken Lektoren, schreiben das Manuskript neu.

...meinen Senf dazugeben.

book: Literarischen Gruß

Jens

thais
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Anworten

von thais (01.03.2009, 18:56)
Hallo Rita,
eigentlich wollte ich schon Antworten der anderen. Es sollten allerdings keine persönlichen Angriffe werden.
Aber vielleicht interpretiere ich sie ja auch falsch. Oder bin zu empfindlich.

LG
Thais

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schreiberlein
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Re:

von schreiberlein (01.03.2009, 19:01)
Bisher konnte ich hier noch keinen persönlichen Angriff lesen. Lediglich sehr konträre Meinungen, die aufeinandergetroffen sind und natürlich dementsprechend deutlich dargelegt wurden.

Aber das ist Diskussion.

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