Auf dem Weg zum Geliebten

Auf dem Weg zum Geliebten

Das letzte Tagebuch der Menschheit

Burak Tuncel

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898,7 KB

DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 9783744850933

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 17.04.2018

Sprache: Deutsch

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"Nein, ich vertraue in Mutter Natur. Euren Gesetzen und Gesellschaften traue ich nicht. Eure Gesetze haben die ganze Menschheit zugrunde gerichtet. Schluss damit! Damit ist es vorbei. Es wird Zeit, eure alten toten Religionen, Glaubenssysteme und Technologien allesamt ins Feuer zu werfen, um Platz zu machen für eine vollkommen neue Vorstellung von Mensch."

Der mystische Theosoph Burak Tuncel (32) schreibt in seinen Werken über das Ideal einer einigen Menschheit. (Einheit der Existenz)
Dies vermittelt er mittels märchenhafter Poesie und Dichtung. Die "Schönheit auf Erden" redet in der Terminologie des Autors stets die Sprache des Weiblichen und Femininen.
Seine Thematik ist es, den "Modernen Menschen" von der Konditionierung der Gesellschaft und deren Strukturen zu befreien, damit er zum Tempel der Liebe findet. Er macht sich auf eine spannende, poetische Reise zum Geliebten und verlässt den See seiner Heimat, um sich eines Tages in der ozeanischen Einheit zu verlieren.
Der Tempel der Liebe, wie er ihn beschreibt, ist eine andere Form des Übermenschen wie bei Friedrich Nietzsche. Dabei bedient er sich verschiedener Quellen wie z.B. Erich Fromm, Laotse, Heraklit, Jiddu Krishnamurti, Dostojewski, Khalil Gibran, Jesus von Nazaret, Osho und dem Koran.

"Es hat noch nie irgendjemand etwas an mir schön gefunden. Und ich bin so ein armer Mann, wie kann ich dir danken? Du mochtest meine Ohren, also schenke ich dir das. Hättest du meine Augen gemocht, würde ich sie dir schenken. Hättest du mich gemocht, wäre ich für dich gestorben." Vincent Van Gogh
Burak Tuncel

Burak Tuncel

Oh Vera,
jedes Kind wird feinfühlig,
voller weiblicher Zartheit geboren.
Doch die Gesellschaft, die wir bewohnen mag keine zärtlichen und sensiblen Menschen in ihrer Welt dulden. Sie braucht Menschen mit einem dicken Fell. Sie braucht Soldaten und Sklaven, jene die den Weg zu ihrem Herzen nicht finden. Die Poesie ist völlig aus dem Leben der Menschen verschwunden Vera, die Schönheit ist daraus verschwunden, die Liebe ist daraus verschwunden. Geld, Macht und das Harte sind die einzigen Götter noch. Wie lange kann die Menschheit ohne Liebe und ohne Poesie, ohne Freude und ohne Feiern noch weiterleben? Nicht mehr lange, so viel ist gewiss. Die weibliche Zartheit kommt nicht vor hierzulande. Der männliche Verstand regiert, deshalb all die Kriege. Weibliche Zärtlichkeit ist unser Geburtsrecht, doch sie wird zerstört von dieser Gesellschaft.

Du darfst niemals vergessen Vera. Meine Bücher können nicht verstanden werden von Menschen, die eine Kultur des Todes und der Ausbeutung errichtet haben. Wir Liebenden Seelen pflücken keine Blumen, da sie wie unsere eigenen Kinder sind. Sie tanzen im Regen, wiegen sich in der Sonne und vereinigen sich mit den Winden. Die Blumen sind das Weibliche, sie sind das Abbild der Liebe. Das Weibliche ist nicht erschaffen worden, nein, es ist das Erschaffende selbst. Weißt du Vera?! Ich kam in diese Welt um die Botschaft der weiblichen und kindlichen Zartheit zu verbreiten. Gekreuzigt zu werden von den religiösen und intellektuellen Menschen, den Machtgierigen. Das ist das Schicksal aller prophetischen Botschaften.
So sei nicht traurig, so ist der Welten Lauf. Lebe wohl meine schöne Vera.

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