"Ausser Sicht" ... Ozeanographie für Seereisende

"Ausser Sicht" ... Ozeanographie für Seereisende

Band 1: Nordmeer (Elbe, Nordsee, Nordatlantik, Island, Grönland, Spitzbergen, Norwegen)

Hans-J. Dammschneider

Paperback

328 Seiten

ISBN-13: 978-3-7322-3772-2

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 12.10.2015

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

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Die Weltmeere und ozeanischen Wasserflächen sind die mit Abstand am weitesten verbreitete "Oberflächenform" des Globus und gleichzeitig eben jene, von der wir am wenigsten wissen ... das Gebiet ist zu 99,9% weit weg vom bewohnten Festland und damit für uns ganz überwiegend "außer Sicht".
So vieles geschieht dort draußen, d.h. unter und neben unserem Schiff im Meer. Das zu erkennen und zu erklären, dafür ist die Ozeanographie zuständig, eine Wissenschaft, die Vertrauen schafft: Wer auf dem Meer reist, der bekommt, mit ihr und durch sie, eine Ahnung davon, was der Ozean eigentlich ist und auf was sich sein Schiff bewegt.
Denn das Meiste davon ist nicht eben mal so zu sehen: Verborgen im Wasserkörper "taucht es nicht auf" (Unterwasserrelief), "fließt es kaum erkennbar an einem vorbei" (Strömungen), "geht es scheinbar sinnlos rauf und runter" (Wellen und Gezeiten), "verweht es mit dem Wind" (Gischt), "löst es sich auf" (Salze) oder "ändert seine Gestalt" (z.B. bei Temperaturwechsel vom flüssigen Wasser zum festen Eis).
Erst die wissenschaftlichen Untersuchungen der Geografen, Ozeanografen, Küsteningenieure und Hydrologen geben uns über Tiefenkarten (erstellt aus Echolotaufzeichnungen), Fließgeschwindigkeiten (Strömungsmessungen), Wasserstände und Gezeiten (Pegelaufzeichnungen) oder beispielsweise Sedimente (Bodenanalysen) im wahrsten Sinne des Wortes "Aufschluss".
Bei einem Blick über das Meer, vor allem vom fahrenden Schiff aus, fällt es dem Betrachter zwar nicht auf, aber es ist gesicherte Erkenntnis: auch im Ozean "strömt" das Wasser! Eine der vielen Fragen ist also, was der Grund dafür sein kann, dass sich Strömungen im Ozean ausbilden; woher und wohin werden Wassermengen bewegt; welche Bedeutung haben die weltumspannenden "Förderbänder"; wie kann man sie messen und viele andere Fragen werden im Buch beantwortet.
Dazu müssen wir zunächst einige grundlegende Zusammenhänge erklären, um anschließend ganz konkret auf die Unterelbe, das Gebiet der Nordsee, den Nordatlantik und die Arktis einzugehen ... dabei vor allem auch auf den Golfstrom und den "untermeerischen Wasserfall", der eine maßgebliche Rolle im Gesamtgeschehen spielt. Wir betrachten natürlich die Eisabbrüche Grönlands, die Wanderschaft der Eisberge und die arktische Eisbildung nördlich von Spitzbergen. Nähern wir uns auf unserer virtuellen Reise Norwegen, wird die Fjordbildung erklärt, der "Mahlstrom" und der "Saltstraumen" betrachtet sowie an den Tsunami der "Storegga"-Rutschung erinnert.
Hans-J. Dammschneider

Hans-J. Dammschneider

Der Verfasser hat in Hamburg Geographie, Geologie, Klimatologie und Ozeanographie studiert. Nach wissenschaftlicher Assistenz an der TU Berlin (Prof. Dr. F. Voss, Luftbild- und Satellitenerkundung) und Promotion bei Prof. Dr. G. Borchert (Klimatologie) hat er viele Jahre angewandte Forschung in Tideflüssen betrieben und war Leiter der gewässerkundlichen Abteilung beim WSA Hamburg. Anschließend erarbeitete er als freier Gutachter für zahlreiche staatliche und private Auftraggeber Lösungsgrundlagen für wasserbauliche Vorhaben im Küsten- und Meeresbereich. Als geschäftsführender Gesellschafter einer Beratungsfirma war er u.a. gutachterlich eingebunden in die Maßnahmen zur Vertiefung der Unterelbe, in den Aus- und Umbau von Hafenbecken und Aufspülflächen sowie in zahlreichen Untersuchungen zum strömungsinduzierten Sediment- und Stofftransport.
Diverse Reisen auf unterschiedlichen Kreuzfahrtschiffen führten ihn u.a. von Australien und entlang des pazifischen Feuergürtels bis China, von Florida durch die Karibik und den Panamakanal an die Westküste der USA. Von Havanna fuhr er quasi mit dem Golfstrom quer über den Atlantik und natürlich auch von Hamburg über die Nordsee nach Island, Grönland, Spitzbergen und Norwegen.

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