Auswirkungen des demografischen Wandels und der Energiepreise auf die Wohnsituation einer alternden Bevölkerung

Auswirkungen des demografischen Wandels und der Energiepreise auf die Wohnsituation einer alternden Bevölkerung

Möglichkeiten mit SmartHome-Lösungen negativen Entwicklungen entgegenzusteuern

Günther Ohland , Alexander Schaper (Hrsg.)

Paperback

84 Seiten

ISBN-13: 9783732240067

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 04.07.2013

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

Bewertung::
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Zwei große Bedrohungen unseres Lebensstils und unserer Lebensqualität zeichnen sich deutlich am Horizont ab: Die Energiepreisentwicklung und der demografische Wandel.

Die Auswirkungen betreffen jeden, die unteren Einkommensschichten jedoch deutlich massiver. Strom und Heizung werden sicherlich nie wieder billiger. Es wird für viele Menschen und Familien deshalb künftig ein Problem darstellen, die Wohnung so zu heizen, wie sie es heute gewohnt sind. Dabei gibt es bereits Lösungen, um die Auswirkungen abzumildern bzw. zu vermeiden. Das Einsparen von teurer Energie ist auch jenseits der bekannten Dämm-Maßnahmen möglich.

Der Anteil und die Anzahl der Menschen im berufsfähigen Alter nehmen kontinuierlich ab. Noch nicht berufsfähige Menschen und solche, die nicht mehr im Berufsleben stehen, werden künftig die Mehrheit bilden. Dabei steigt die Anzahl der sehr Alten und der über 100-Jährigen. Alte Menschen werden einen Teil der Pflege selbst leisten müssen. Technische Assistenten werden ihnen helfen und sie der „Selbstbedienungspflege“unterstützen.

Technische Assistenten sind seit vielen Jahren Themen der Forschung. Es gibt Prototypen und Pilotinstallationen. Die Ergebnisse sind immer die gleichen: Ja, es funktioniert. Ja, die betroffenen Menschen nehmen die Hilfen an. Aber: Noch ist der Druck nicht groß genug, um ein flächendeckendes Angebot zu machen. Doch der Zeitpunkt ist absehbar, dass nicht mehr ausreichend viele ausgebildete Mitarbeiter rekrutiert werden können.

Der Zeitpunkt, an dem die Pflege nach heutigem Muster nicht mehr gewährleistet werden kann, ist bereits sicher bestimmbar. Voraussetzung für eine stärkere Selbstbedienungspflege und smarte Assistenten zur weiteren Einsparung von Energie sind entsprechend vorbereitete Wohnungen und Gebäude. Zwar sind inzwischen Technologien am Markt verfügbar, die auch im Bestand nachrüstbar und bezahlbar sind, doch weder die Wohnungswirtschaft noch die Mehrzahl der Bürger haben die Notwendigkeit zur Ausstattung ihrer Gebäude erkannt.

Die vorliegende Studie zeigt die Situation, die kommenden Probleme und Lösungsmöglichkeiten auf. Wohnungswirtschaft und Politik müssen jetzt planvoll handeln, um künftig nicht in Zugzwang zu geraten. Private Bauherren können ab sofort ihre „vier Wände“ zukunftssicher machen.
Günther Ohland

Günther Ohland

Der Autor Günther Ohland ist ein erfahrener SmartHomer. Mit den Werken >>SmartHome für alle<<, >>Jetzt mache ich mein Heim selber smart<< , >>Smart Living<< , dem >>SmartHome Bauherrenratgeber<< , sowie weiteren Studien gilt er als einer der Bestinformierten auf diesem Gebiet. Ohland ist Gründer des Bundesverbandes SmartHome initiative Deutschland e.V. und Initiator des SmartHome Paderborn sowie des jährlichen Bestenpreises SmartHome Deutschland Award. Selbstverständlich wohnt er in einem SmartHome, das er übrigens selbst smart gemacht hat.

Alexander Schaper

Alexander Schaper (Hrsg.)

Günther Ohland ist seit mehr als 30 Jahren Fachjournalist, Buchautor und Technologieberater. Die Themen SmartHome, Netzwerke, Voice over IP sowie das Internet der Dinge gehören seit über 15 Jahren zu seinem Beratungsspektrum. Er ist Vorsitzender des Vorstands der SmartHome Initiative Deutschland e.V. und Initiator des Musterhauses SmartHome Paderborn.
2006 gründete er den SmartHome Paderborn e.V., um an einem Musterhaus zu zeigen, dass sich entgegen der landläufigen Meinung intelligent vernetzte Gebäude heute bereits aus vorhandenen Produkten kostengünstig bauen lassen und kein Zukunftsthema mehr sind, sondern Realität. Dabei stand die Interoperabilität der Gewerke Gebäudetechnik, Heizung/Sanitär, Netzwerke, Telekommunikation, Security, Unterhaltungselektronik und Telemedizin im Fokus. 2009 wurde die Initiative SmartHome Deutschland e.V. als Gewerke-übergreifender Bundesverband der am SmartHome / SmartBuilding beteiligten Unternehmen gegründet. Der Verein dient der Verbreitung des Wissens über die Möglichkeiten der smarten Techniken im Markt. Ein Schwerpunkt der gegenwärtigen Aufgaben liegt in der Anwendungsintegration von Gebäudetechnik, Multimedia, Telemedizin, SmartMeter, SmartGrid, E-Mobility und AAL (Alltagsunterstützende Assistenz-Lösungen).
Günther Ohland berät Hard- und Software-Hersteller, Integratoren, Distributoren, Wohnungswirtschaft und Heimbetreiber bei der Planung und Umsetzung von SmartHome, SmartBuilding und SmartCity-Projekten.
Ohland ist Autor der beiden Ratgeber:
•„SmartHome für alle“
ISBN 978-3-8482-0032-0
•„Jetzt mache ich mein Heim selber smart“
ISBN 9783732236589
go@Smarthome-deutschland.de

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