Chants for Socialists - Gesänge für Sozialisten - Lieder der Arbeit

Chants for Socialists - Gesänge für Sozialisten - Lieder der Arbeit

William Morris, Christoph Holzhöfer, Günther Holzhöfer

Paperback

64 Seiten

ISBN-13: 9783739237886

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 02.02.2016

Sprache: Deutsch, Englisch

Farbe: Nein

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Dieses Buch enthält die Gedichte der Ausgabe von 1885, herausgegeben vom "Socialist League Office" in London, weiterhin die erste Übertragung ins Deutsche von 1889, mit Übersetzungen von John Henry Mackay, W. L. Rosenberg und Andreas Scheu, Verlag der Freidenker Publishing CO., Milwaukee, Wis. und die deutsche Übersetzung von Lilly Nadler-Nuellens aus dem Jahre 1909, Verlag "Wohlstand für Alle" (W. Horatschek), Wien.

Inhalts-Verzeichnis
Chants for Socialists
THE DAY IS COMING. 7
THE VOICE OF TOIL. 10
ALL FOR THE CAUSE. 12
NO MASTER. 14
THE MARCH OF THE WORKERS. 15
THE MESSAGE OF THE MARCH WIND. 17
DOWN AMONG THE DEAD MEN. 20
Gesänge für Sozialisten 23
Vorbemerkung des Herausgebers. 24
Es naht der Tag. 25
Der Schrei der Plage. 29
Alles für die Sache. 31
Kein Herr. 34
Der Marsch der Arbeiter. 35
Die Botschaft des Märzwindes. 38
Drunten zwischen den Toten. 41
Lieder der Arbeit 43
Vorwort zur deutschen Ausgabe. 44
EINLEITUNG. 46
Die Botschaft des Märzwindes. 47
Es kommt der Tag. 50
Die Stimme der Arbeit. 53
Alles für die Sache. 55
Keinen Herrn. 57
Der Zug der Arbeiter. 58
Ein Totenlied. 60

"Ich habe diese Forderung im Lichte der Weltgeschichte und meines eigenen Gewissens betrachtet, und so betrachtet scheint sie mir eine gerechte Forderung, und der Widersand gegen dieselbe bedeutet nichts Geringeres, als das Verleugnen der Hoffnung der Zivilisation.
Dies denn ist die Forderung:
Es ist richtig und notwendig, dass alle Menschen Arbeit haben sollen, welche wert ist, getan zu werden, und welche in sich selbst angenehm zu tun ist; und welche unter solchen Bedingungen getan werden sollte, die sie weder zu ermüdend noch zu sorgenvoll machen würden.
Ich mag diese Forderung hin und her wenden, wie ich will, und darüber nachdenken so lang ich will -- ich kann dieselbe nicht für eine ungerechtfertigte Forderung halten; und doch, sage ich wieder, wenn die Gesellschaft dieselbe annehmen wollte oder könnte, so würde dadurch das Antlitz der Welt verändert; Unzufriedenheit und Kampf und Unehrlichkeit hätten ein Ende. Zu fühlen, dass unsere Arbeit anderen nützlich und für uns angenehm wäre, und dass diese Arbeit und ihr Lohn uns nie fehlen könnten! Welch ernstlicher Schaden könnte uns dann widerfahren? Und der Preis, der gezahlt werden muss, um die Welt auf diese Art glücklich zu machen, ist die Revolution."

William Morris
William Morris

William Morris

William Morris (1834 - 1896), einer der hervorragendsten Dichter und Künstler seiner Zeit, war der erste und bedeutendste Vorkämpfer des revolutionären Sozialismus in England. Geboren und erzogen als der Sohn einer reichen Bürgerfamilie wurde ihm trotzdem das unnütze Leben seiner Klasse und die öde Hässlichkeit der modernen Zivilisation schon früh verhasst. Er suchte Zuflucht in der Kunst; doch diese war für ihn nicht ein Luxus und Zierrat des Lebens der Reichen, sondern das Streben nach der Schönheit des ganzen Lebens, der Ausdruck der Freude des Menschen an seiner Arbeit, das Schaffen von nützlichen und deshalb schönen Gegenständen zum täglichen Gebrauch, durch das Volk und für das Volk, als eine Freude für den, der sie verfertigt und den, der sie gebraucht. Deshalb befriedigte ihn das Leben eines bloßen Künstlers nicht: das Ideal, welches er in seiner Tätigkeit zu verwirklichen trachtete, war der Handwerksmann des Mittelalters, in welchem der entwerfende Künstler und der ausführende Arbeiter in eins verschmolzen. In diesem Sinne begann er die Erzeugung von künstlerischen Hauseinrichtungsgegenständen zu betreiben und brachte es bald zu großem Erfolg und Berühmtheit. Seine Vorträge und dichterischen Werke, von demselben Sinne beseelt, sicherten ihm einen hervorragenden Platz in der Reihe der zeitgenössischen Schriftsteller.
Doch auf der Höhe seines Lebens, reich, glücklich und geehrt, kam er zur Erkenntnis, dass er mit alldem höchstens ein kleines Scheinparadies für sich selbst inmitten der Wüste von Elend und Hässlichkeit schaffen könne. Er sah, dass jede Schönheit des Lebens, jede Freude an der Arbeit, unmöglich ist, solange es unter den Menschen Reiche und Arme, Herrschende und Unterdrückte gibt. Nur wenn an Stelle der Herrschaft des Menschen über den Menschen die Brüderlichkeit, die Solidarität, das freie Zusammenwirken tritt, nur dann wird ein jeder ohne Entbehrung, ohne Sorge, mit Muße arbeiten und Freude an seiner Arbeit finden, und dadurch das Leben für sich und Alle schön und glücklich machen können. Auch sah er vollkommen klar, dass diese gänzliche Umwälzung der Gesellschaftsordnung nur durch das eigene selbständige Denken und Handeln derjenigen möglich ist, welche unter den jetzigen Zuständen leiden und bereit sind, alles einzusetzen, um sich von denselben zu befreien.
Die Verbreitung dieser Wahrheit bildete von nun an seine Lebensaufgabe, der er seine Ruhe, seine Gesundheit und einen großen Teil seines Vermögens opferte.

Christoph Holzhöfer

Christoph Holzhöfer

Christoph Holzhöfer (* 29.12.1960 in Meschede), proletarischer Anarchist, Dichter, Musiker & Herausgeber von anarchistischer & sozialkritischer Literatur

Günther Holzhöfer

Günther Holzhöfer

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