Das Kapital von Marx, leicht gemacht

Das Kapital von Marx, leicht gemacht

Neu

Rosa Luxemburgs katastrophales Ende der kapitalistischen Produktion und die rettende Alternativer im Anmarsch

Norbert Nelte

Paperback

124 Seiten

ISBN-13: 9783750443266

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 04.11.2019

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

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Der Autor zeigt, als Ökonom die Funktionsweise in übersichtlicher Form, nicht so sehr als Philosoph wie Marx selber mit allem Für und Wider. Dabei arbeitet er auch mit Diagrammen und Grafiken, die vieles selbst schon erklären.
Dabei ist sein Buch auch für alle Nichtmarxisten sehr aufschluss-reich. Sie werden Marx dabei ganz anders kennen lernen als in die-sen vielen Vorurteilen, die ihn als Urvater z.B. als der miefig diktato-rischen DDR sehen. Marx dagegen orientiert sich an die basisdemo-kratische Pariser Kommune. Hier entscheidet der Wähler mehrheit-lich über die Einzelheiten in der Politik und der Abgeordnete muss seine Entscheidungen ausführen.
In Russland gab es nach 1924 nur noch 2,5% Kopf- und Hansdar-beiter, da konnte Stalin leicht mit seinen Schlägertrupps seine schlei-chende Konterrevolution durchführen und die kommunistischen Parteien stalinisíeren.
Heute aber sind wir außer in Afrika eine Arbeiterklasse von 80% und es gibt schon in 16 Ländern selbtverwältete Betriebe, deren Koordinierungen die gleichen Wahlprinzipien hat, wie die Pariser Kommune. Das geschieht schon aus den betrieblichen Erfahrungen geradezu automatisch.
Ökonom Nelte zeigt auch auf, dass mit dem tendenziellen Fall der Profitrate von Marx diese inzwischen weltweit auf 1% gefallen ist, was auch von mehreren Wirtschaftsbeobachtern bestätigt ist. Bei 1% Zinsen wird kaum noch ein Investor investieren. Die Halbwert-zeit des Kapitalismus ist 220 Jahre nach der französischen Revoluti-on abgelaufen und es wird die Epoche der basisdemokratischen Räterepliken entstehen.
Norbert Nelte

Norbert Nelte

Norbert Nelte (*19.9.1945) studierte nach seiner Kaufmannslehre in den 60er Jahren Betriebswirtschaft und sammelte als Wirtschaftlichkeitsrechner praktische Erfahrungen über die Wirkungsweise des Kapitalismus. Nachdem er seit 1960 auf den wenigen Demonstrationen keine Gesinnungsgenossen für die Idee der Arbeiterräte fand, schloss er sich in der Studentenbewegung den deutschen Vertretern der Internationalen Sozialisten um Tony Cliff an.
In den 70er Jahren konnte er als Vertrauensmann eines Großbetriebes der Autozulieferindustrie, als Sprecher der Antiatombewegung in Hessen, als Sprecher der Atomgegner in den Gewerkschaften in Hessen-Nassau und in den 80er Jahren als Gründer und Sprecher der Arbeitlosengruppen in Hannover seine praktischen politischen Erfahrungen sammeln. Nachdem die Cliffisten sich 1990 nach rechts zum Zentrismus hin entwickelten, gründete er in Köln seine eigene Initiative zur Reorganisation der internationalen Sozialisten.
Der Schwerpunkt seines theoretischen Werkes liegt auf den ökonomischen Analysen. Er weckte aber auch Verständnis für die Staatskapitalimustheorie von Tony Cliff und konnte in den Darstellungen der Arbeitergeschichte und den Untersuchungen über die linke Bewegung seine praktischen Erfahrungen einbringen.
Redakteur von LinkeZeitung.de

Website: http://www.marktende.de

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