Das schwächste Glied

Das schwächste Glied

Eine Geschichte aus dem Leben

Clara Felder

Paperback

192 Seiten

ISBN-13: 9783833001741

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 10.02.2003

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Ein Mädchen, Jahrgang 1961, wird arglos hineingeboren in die DDR und versucht, sich darin einzurichten. Ihr Ehrgeiz läßt sie alles ausprobieren, was die Gesellschaft an weiblicher Gleichberechtigung verspricht: Abitur, Studium, Hochzeit, zwei Kinder, ein Streßberuf. Alles scheint gutzugehen, das innere Unbehagen beachtet sie nicht weiter. Dem wachsenden Druck, der immer deutlicher werdenden Schieflage in der Gesellschaft begegnet sie, indem sie "ihre" Krankheit entwickelt: den Alkoholismus. Zur Wendezeit verliert sie auf der ganzen Linie den Boden unter den Füßen: Die Ideologie erweist sich als untauglich, einen religiösen Glauben hat sie nicht. Das Land zerbröckelt, die Ehelüge läßt sich nicht mehr aufrechterhalten, sie hängt endgültig an der Flasche.
Trotzdem steht am Ende Hoffnung.
Clara Felder

Clara Felder

Clara Felder ist ein Pseudonym.
Es gehört zu einer Autorin Anfang vierzig, die ihre Freiheit und Zurückgezogenheit über alles liebt. Neben der Geburt ihrer beiden Kinder ist für sie der Tag im Leben am wichtigsten, an dem sie das erste Glas stehen lassen konnte. Inzwischen ist das ihr eigentlicher Geburtstag: der 27. September 1994. Damit fing ein völlig neues Leben an, und Clara glaubt, es hat genau so kommen müssen. Denn zuerst kam die Kapitulation vorm Alkohol, dann alles andere: Frieden in der Familie, eine liebevolle Partnerschaft, Erfolg in ihrem kreativen Beruf. Irgendwann las Clara das Buch einer anderen Autorin, die über Alkohol und Trockenwerden erzählt hat. Nun ist die Reihe an Clara, und sie wünschte sich, es möge jemand anderem nützen.
Und wenn es nur Eine/r ist.

Website: http://www.katrinrichter.berlin

Individuum, Partner, Kollegen und die Wende - ein Absturz

TrokkenPresse

Oktober 2011

(...) Nun ist es immer schwer, eine Rezension über eine Selbstdarstellung zu schreiben, (...) Trotzdem hat mich die Schilderung eines fast verlorenen Lebens sehr bewegt, und die Darstellung des Gefühlslebens in der Intensität eines Abhängigen hat sicher nicht nur die Autorin viel Kraft gekostet, sondern verlangt dieselbe auch vom Leser (...)

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