Die Sache mit Peter

Die Sache mit Peter

Bestseller
Max Meier-Jobst

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DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 978-3-7431-1114-1

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 14.02.2017

Sprache: Deutsch

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Seit seinem sechsten Lebensjahr ist dem Jungen bewusst, dass er schwul ist (auch wenn er damals noch nicht einmal das Wort dafür kannte). Und bereits mit dreizehn verliert er seine Unschuld - an den 30-jährigen Peter. Davor: eine scheinbar normale Kindheit, zumindest nach außen hin, mit Fußball, Videospielen, Raufereien, geheimen Schwärmereien, ersten Küssen und Kippen, verbotenem Pornokonsum und leider auch einem zerfallenden Elternhaus in einer brüchigen Vorstadt-Reihenhausidylle. Danach: eine Achterbahnfahrt namens Pubertät, erschwert vom eigenen Anderssein, einem unmöglich erscheinenden Coming Out und natürlich durch die heimliche Beziehung mit dem großen Freund.
Eine Geschichte nicht nur von Grenzen, die fließend sind und dennoch leicht verletzbar. Sondern tatsächlich auch von Liebe. Und ein Roman, der - obwohl von einem Profi geschrieben - von großen Verlagen abgelehnt wurde, weil er ohne ein Blatt vor dem Mund mit einem der letzten Tabus bricht: dem Aufdecken der Grauzone zwischen erster Liebe und sexuellem Missbrauch, zwischen Homosexualität und Pädophilie.
Max Meier-Jobst

Max Meier-Jobst

"Dem Autor gelingt das Kunststück, innerhalb weniger Absätze mühelos von der magisch-melancholischen Stimmung eines Coming-out-Romans (...) hinab in die Abgründe menschlicher Perversion zu gleiten", schrieb Queer.de über seinen Debütroman, den autobiographischen Überraschungserfolg "Die Sache mit Peter". Nun widmet sich Max Meier-Jobst erneut den heiklen Themen Pädophilie und sexueller Missbrauch, diesmal im Milieu der Sozialpädagogik. Wieder flossen eigene Erfahrungen ein: Meier-Jobst leistete seinen Zivildienst in einer Einrichtung der Offenen Jugendarbeit. Heute lebt der Mitte der 1980er in München geborene Autor mit Mann und zwei Katern in Norddeutschland und arbeitet als freier Journalist.

Rezension

www.queer.de

Mai 2017

(...) Was ist das bloß für eine Beziehung, diese Liebschaft zwischen Junge und Mann: Missbrauch? Erste Liebe? Oder vielleicht sogar beides? "Die Sache mit Peter" liefert darauf keine eindeutigen Antworten. Und genau darin liegt die Stärke des Romans. (...) Dem Autor gelingt das Kunststück, innerhalb weniger Absätze mühelos von der magisch-melancholischen Stimmung eines Coming-out-Romans, vergleichbar etwa mit der in Andreas Steinhöfels "Die Mitte der Welt", oder aktueller, Becky Albertallis "Nur drei Worte", hinab in die Abgründe menschlicher Perversion zu gleiten, so drastisch wie bei A.M. Homes in "Das Ende von Alice" und dabei beinahe so sozialkalt wie Édouard Louis in "Das Ende von Eddy."(...)

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