Die Sache mit Peter

Die Sache mit Peter

Bestseller
Max Meier-Jobst

Paperback

348 Seiten

ISBN-13: 978-3-7431-4184-1

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 14.02.2017

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

Bewertung::
0%
12,99 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

sofort verfügbar

Ihr eigenes Buch!

Werden Sie Autor mit BoD und bringen Sie Ihr Buch und E-Book in den Buchhandel.

Mehr erfahren
Seit seinem sechsten Lebensjahr ist dem Jungen bewusst, dass er schwul ist (auch wenn er damals noch nicht einmal das Wort dafür kannte). Und bereits mit dreizehn verliert er seine Unschuld - an den 30-jährigen Peter. Davor: eine scheinbar normale Kindheit, zumindest nach außen hin, mit Fußball, Videospielen, Raufereien, geheimen Schwärmereien, ersten Küssen und Kippen, verbotenem Pornokonsum und leider auch einem zerfallenden Elternhaus in einer brüchigen Vorstadt-Reihenhausidylle. Danach: eine Achterbahnfahrt namens Pubertät, erschwert vom eigenen Anderssein, einem unmöglich erscheinenden Coming Out und natürlich durch die heimliche Beziehung mit dem großen Freund.
Eine Geschichte nicht nur von Grenzen, die fließend sind und dennoch leicht verletzbar. Sondern tatsächlich auch von Liebe. Und ein Roman, der - obwohl von einem Profi geschrieben - von großen Verlagen abgelehnt wurde, weil er ohne ein Blatt vor dem Mund mit einem der letzten Tabus bricht: dem Aufdecken der Grauzone zwischen erster Liebe und sexuellem Missbrauch, zwischen Homosexualität und Pädophilie.
Max Meier-Jobst

Max Meier-Jobst

Max Meier-Jobst ist ein Pseudonym. Dahinter verbirgt sich ein Kulturjournalist, spezialisiert auf Entwicklungsromane, Queer Cinema und Coming-of-Age-Themen. Mitte der 1980er in München geboren und aufgewachsen, lebt er heute mit seinem Partner sowie zwei schläfrigen Katern in einer norddeutschen Kleinstadt und arbeitet als freier Mitarbeiter für diverse namhafte Redaktionen. "Die Sache mit Peter" ist sein erster Roman - und beruht auf einer wahren Begebenheit.

Rezension

www.queer.de

Mai 2017

(...) Was ist das bloß für eine Beziehung, diese Liebschaft zwischen Junge und Mann: Missbrauch? Erste Liebe? Oder vielleicht sogar beides? "Die Sache mit Peter" liefert darauf keine eindeutigen Antworten. Und genau darin liegt die Stärke des Romans. (...) Dem Autor gelingt das Kunststück, innerhalb weniger Absätze mühelos von der magisch-melancholischen Stimmung eines Coming-out-Romans, vergleichbar etwa mit der in Andreas Steinhöfels "Die Mitte der Welt", oder aktueller, Becky Albertallis "Nur drei Worte", hinab in die Abgründe menschlicher Perversion zu gleiten, so drastisch wie bei A.M. Homes in "Das Ende von Alice" und dabei beinahe so sozialkalt wie Édouard Louis in "Das Ende von Eddy."(...)

Eigene Bewertung schreiben
Bitte melden Sie sich hier an, um eine Bewertung abzugeben.