Digitale Editionsformen - Teil 3: Textbegriffe und Recodierung

Digitale Editionsformen - Teil 3: Textbegriffe und Recodierung

Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels

Patrick Sahle

Hardcover

556 Seiten

ISBN-13: 9783848253579

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 01.02.2013

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Die wissenschaftliche Edition zielt auf die zuverlässige Wiedergabe des Textes. Aber was ist dieser Text eigentlich? Bei genauerer Betrachtung erlaubt nur ein erweiterter Textbegriff und ein neues pluralistisches Textmodell eine Beschreibung aller textuellen Phänomene, die in einer wissenschaftlichen Edition zu berücksichtigen sind. Auch unsere Technologien und Methodologien der Textcodierung, hier vor allem die Auszeichnungssprachen im Allgemeinen und die Beschreibungsempfehlungen der Text Encoding Initiative (TEI) im Besonderen können unter dieser Schablone genauer beschrieben und hinsichtlich ihrer Grenzen charakterisiert werden. Schließlich erlaubt das pluralistische Textmodell auch die präzisere theoretische Fundierung jener Prozesse, die als „Transkription“ Grundlage und Herzstück einer jeden wissenschaftlichen Edition sind.
Patrick Sahle

Patrick Sahle

Patrick Sahle is professor for Digital Humanities at the University of Cologne. He works for the Cologne Center for eHumanities (CCeH) and cares for several research projects in the wide field of Digital Humanities. His interest in digital codicology and palaeography goes back to his original education in medieval history and auxiliary sciences (UoC, Vatican Library) and various research projects on manuscripts and other kinds of documents from archives and libraries. As a founding member of the IDE he has been involved in the making of Codicology and Palaeography in the Digital Age vols. 1-3.

H-Soz-u-Kult

August 2014

(...)Das von Sahle vorgelegte dreibändige Werk ist nicht nur reich an Seiten, sondern auch an Inhalt. Man findet darin so ziemlich alles, was die Geschichte des Editionswesens betrifft, welche Fragen und Wünsche die Forschung an Editionen stellte und stellt und welche technischen Möglichkeiten der Umsetzung es gab und gibt. Die Studie vermittelt mannigfaltige Denkanstöße und macht Editoren ihr Tun bewusster.(...)

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