Elektro-Autos in 12 Sekunden aufgeladen

Elektro-Autos in 12 Sekunden aufgeladen

Auf Parkplätzen und an Tankstellen einfach Batterien tauschen. Die Idee der "Batterie-Granaten-Magazine", um der unzuverlässigen Sonnen- und Windenergie "Herr zu werden"

Dr. Matthias Munse

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143,8 KB

DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 9783751904049

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 30.04.2020

Sprache: Deutsch

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Es wirft ein schlechtes Licht auf europäische Ingenieurs-Nationen, wenn die Welt hört, dass wir es uns zumuten irgendwo am Straßenrand die zukünftigen Elektro-Autos aufladen zu wollen. Niemand bringt dafür die lästige Geduld auf. Das Elektro-Auto ist nicht neu gedacht worden. Die erfinderische Nachlässigkeit besteht nicht darin, anstatt des Verbrennungs- nun einen Elektromotor einzubauen, sondern in der Gedankenlosigkeit einfach die Logistik und Kybernetik des Betankens mit flüssigen oder gasförmigen Kraftstoffen durch einen Schlauch hindurch, übernehmen zu können. Die Natur gestattet es uns nicht, mit nicht an Materie gebundener Elektrizität, die durch einen Kabel-Schlauch in das Auto strömt, nennenswerte Reichweiten wirtschaftlich zu machen. Das Laden von Elektro-Autos ist eben "nicht" die von uns Klimaschützern herbei gesehnte Möglichkeit, die von Natur aus unzuverlässigen, unberechenbaren und deshalb überschüssigen Strom-Massen aus Wind und Sonne zwischenzeitlich speichern zu können. Das Füllen der Batterien in Taschenlampen, in Elektroautos und in den Massen der Smartphones ist schnödes Strom-Verbrauchen. Es ist egal, ob Elektrizität "gebraucht" wird, um Licht zu haben oder irgendwelche Akkus aufzuladen oder Rasen zu mähen oder Essen zu kochen. Ein "echtes" Energie-Speichern liegt nur dann vor, wenn Strom aus dem allgemeinen Versorgungsnetz nicht zum Zwecke des "Verbrauchens" abgezweigt wird, sondern um die zwischen-gespeicherten Energie-Mengen bei Bedarf wieder ins Strom- Versorgungsnetz zurückgeben zu können. Das gibt es innerhalb unserer Energie-Netze, mit den "Pump-Speicher-Werken" mit ihren "oberen" und "unteren" Wasserbassins. Wenn jetzt des Errichten von Windkraft-Türmen einschlafen möge, so könnte als Ersatz aus Photovoltaik von jedem Kilometer auf Autobahn-Böschungen bereits 1 Mega-Watt geerntet werden. Um den in Massen, aber nur unzuverlässig produzierbaren Photovoltaik-Strom zwischen-speichern zu wollen, müssten wir auf allen Bergkuppen Europas, sich über mehrere Hektar ausbreitende "obere" Speicher-Bassins betonieren. Das wäre ein Klima-Gau, welchen die Menschen zusammen mit den Naturschützern nie dulden würden. Im Verhältnis zu den still und leise, also von den ruhig ausliegenden Millionen Quadratmetern an Photovoltaik-Tafeln auf uns zukommenden Giga-Watts, ist das Aufnahmevermögen von Pump-Speicher-Werken stets lächerlich klein. Deshalb die Idee der "Batterie-Lade-Magazine", aber nicht "in", sondern außerhalb aller Elektro-Autos.
Dr. Matthias Munse

Dr. Matthias Munse

Der Autor beschäftigt sich mit kybernetischen Irrtümern. So einer ist jetzt die fest eingebaute Batterie in Elektro-Autos, wodurch der Gebrauch, also das Unterbringen, also nicht das Herstellen von Photovoltaik- und Windstrom, immer noch verhindert wird. Der Autor lebt im "Leipziger Neuseenland", einem besonders idyllischen Gebiet innerhalb der Weiten Mitteldeutschlands, mit ihren tiefen klaren Seen, welche von der "Braunkohle" erschaffen worden sind. Den Bewohnern dieser Ländereien fällt es zunehmend schwer die lauten, hektisch wirbelnden und schier auf ewig die Erdoberfläche verschandelnden Windkraft-Türme zu akzeptieren. Von den mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,6 km pro Jahr wandernden Braunkohlen-Tagebauen ging kein Lärm aus. Es wirbelten auch keine Windpropeller nahe bei Dörfern. Und solche belästigten früher entlang von Autobahnen nicht die Autofahrer. Das klimaschädliche CO² aus der Verstromung der Braunkohle ist unsichtbar. Dagegen müssen wir mit ansehen, wie aus den Tiefen der Braunkohle-Tagebau schon nach nur wenigen Monaten die Erdoberfläche zurückkehrt und zu wertvollen Naturschutzgebieten gestaltet wird. So ist es schon psychologisch schwierig das Verdrängen der bösen Braunkohle-Kraftwerke durch Windkraft den Einheimischen beizubringen. Diese seelischen Beschwernisse lassen sich lindern, indem wir der Photovoltaik Vorrang geben, weil diese ähnlich wie die Braunkohle-Tagebaue einfach so "nebenher" funktioniert. Dafür müssen wir auch kein frisches Land opfern. Wir können die für den Bau von Autobahnen bereits verbrauchte Erdoberfläche mit dem Drauflegen von Photovoltaik das zweite Mal, also viel besser ausnutzen. Mit diesen Millionen-m² -Photovoltaik können wir die Braunkohlen-Kraftwerke immer noch nicht zurückdrängen, wenn wir kein "Zeitpunkt" unabhängiges Gebrauchen, also Handhaben der auf uns zukommenden Massen, an unberechenbarem Photovoltaikstrom, erfinden. Das sind die "Batterie-Granaten-Magazine" zwingend außerhalb von Elektro-Autos, also an Supermärkten, auf Rastplätzen und in Erweiterung von Tankstellen. Da wir die Produktion natürlich unzuverlässig-unberechenbarer Wind- und Sonnenenergie nicht mittels Speichern innerhalb unserer Versorgungsnetze ausgleichen können, müssen wir alle Strom-Überschüsse am Ende, also beim Verbraucher in solchen "Batterie-Granaten-Magazinen" unterbringen. Das ist die Idee des kybernetischen zeitlichen Entzerrens, nicht auf der Produktionsseite sondern beim Verbrauchen, hier für die Elektromobilität.

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