Gleise in die weite Welt

Gleise in die weite Welt

150 Jahre Eisenbahn Jagstfeld - Osterburken

Markus Wetterauer

ePUB

12,2 MB

DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 9783750463912

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 11.11.2019

Sprache: Deutsch

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Zufrieden schob der Landwirt eine ganze Schubkarre voller Münzen nach Hause. Das Geschäft hatte sich gelohnt. Der gute Mann hatte für den Bau der neuen Bahnstrecke vier Morgen Land an die Königlich Württembergische Staats-Eisenbahn verkauft. Dafür bekam er 3.500 Gulden. Weil es 1865 weder Geldscheine noch Überweisungen gab, karrte er die Münzen mit dem Handwagen heim.

Das verrückte an der Geschichte: eigentlich hatte niemand die Absicht, diese Bahnstrecke im Grenzgebiet zwischen dem Königreich Württemberg und dem Großherzogthum Baden zu bauen. Wieso die Linie dann trotzdem gebaut wurde, erzählt das Buch "Gleise in die weite Welt".

Die Leser erfahren, wie lange die Arbeiter beim Bau entlang von Jagst, Seckach und Kirnau jeden Tag schuften mussten, wie lange die Honoratioren bei der Einweihungsfahrt feierten, welche Anschluss-Strecken geplant und welche dann doch nicht gebaut wurden.

In dem Buch wird berichtet, wieso die kleinen Land-Bahnhöfe allesamt einen so "wohlthuenden Eindruck" machen, warum die ersten Dampfloks nicht mit Kohle geheizt wurden, wie die Strecke von Osterburken nach Jagstfeld Teil der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung im ganzen Land wurde, und wie ein Bahnwärter ein Zug-Unglück in letzter Sekunde verhinderte.

Die Bahn beschäftigte einfache Arbeiter und vornehme Beamte, mit ihr fuhren Bauern, Bürger und der Kaiser. Und ihre Güterwaggons transportierten fast alles: Autos, Atommüll und adlige Knochen.
Markus Wetterauer

Markus Wetterauer

Markus Wetterauer stammt aus Baden. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung bei einer Tageszeitung und studierte anschließend in Heidelberg und den USA.

Seitdem arbeitet er als Journalist für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Radiosender. Er lebte und arbeitete auch längere Zeit in Schweden.

Seit 2005 gibt er mit ZUGhören eine eigene Reihe von Eisenbahn-Hörbüchern heraus. Bei diesen "Schienengeschichten für's Ohr" verbindet er sein Interesse für Radio und Züge.

ZUGhören

ZUGhören (Hrsg.)

Seit es Eisenbahnen gibt, faszinieren sie die Menschen. Im 19. Jahrhundert trieben sie die Industrialisierung voran. Sie brachten Fortschritt und Wohlstand.

Sie demokratisierten das Reisen. Menschen aus allen Schichten konnten sich mit Zügen gleich schnell fortbewegen.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nutzten Militärs Züge als strategisches Mittel. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann mit dem Siegszug des Automobils der Abstieg der Eisenbahn.

Seit einigen Jahren ist eine Renaissance der Schiene festzustellen: noch nie fuhren in Europa so viele Züge wie heute. Mit atemberaubendem Tempo wird alte Technik durch neue ersetzt und die Bahn ins 21. Jahrhundert katapultiert.

Aber der Mythos der Eisenbahn lebt weiter.

Sie sind eingeladen, diesen Mythos Eisenbahn mit der Hörbuch-Reihe ZUGhören mit allen Sinnen zu entdecken:

Hören Sie spannende Reportagen über Menschen bei der Bahn.
Erleben Sie alte Bahnhöfe und neuste Technik.
Sehen Sie kleine Strecken und große Linien.

Weitere Informationen über die Eisenbahn-Hörbücher gibt es unter www.ZUGhören.de

Die Reihe richtet sich sowohl an Eisenbahn-Fans als auch an regionalgeschichtlich oder verkehrspolitisch Interessierte.

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