Hormonelle Auswirkungen auf das Kausystem

Hormonelle Auswirkungen auf das Kausystem

Zusammenhänge von endokrinologischen Störungen mit craniomandibulären Dysfunktionen (CMD)

Stefanie Morlok

Paperback

80 Seiten

ISBN-13: 9783981850840

Verlag: morlok-books.de

Erscheinungsdatum: 13.06.2017

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

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Für ein optimales Zusammenspiel des Stoffwechsels ist eine angemessene Hormonproduktion im menschlichen Körper erforderlich. Im Alterungsprozess, durch systemische Erkrankungen, Vergiftungen oder auch Unfälle kann das endokrinologische System aus dem Gleichgewicht geraten.
Das craniomandibuläre System hat eine enge Beziehung zum endokrinolgischen System. Es finden sich sowohl in der Kaumuskulatur wie auch im temporomandibulären Gelenk hormonelle Rezeptoren. Insbesondere sind Rezeptoren für 17-ß-Estradiol und Progesteron zu benennen. Dieses starke Vorkommen von Geschlechtshormonrezeptoren könnte die Prävalenz für Erkrankungen mit Craniomandibulären Dysfunktionen - CMD - bei Frauen vor allem in der Menopause und der Postmenopause erklären. Dies würde auch erklären, weshalb Männer weniger an CMD zu erkranken scheinen. Des Weiteren scheint Testosteron eine protektive Wirkung in Bezug auf die Erkrankung von CMD zu haben.
Bisher werden craniomandibuläre Dysfunktionen vor allem durch Physiotherapie, Aufbissschienen und Bissregulierungen behandelt. In vielen Fällen wird auch Psychotherapie, Entspannungstherapie oder Biofeedback verordnet. In der Klassifizierung der CMD sind bisher nur zwei sogenannte Achsen als Diagnosemöglichkeiten postuliert: In der Achse I wird auf die somatischen Diagnosen hingewiesen und in der Achse II auf die schmerzbezogene psychosoziale Diagnostik.
Eine dritte Komponente, nämlich die des Stoffwechsels und der endokrinologischen Zusammenhänge soll in diesem Buch, basierend auf einer Literaturstudie, beleuchtet werden.
Stefanie Morlok

Stefanie Morlok

Dr. Stefanie Morlok, nach Studium der Humanmedizin und Zahnmedizin in Ferrara, Berlin, Regensburg und München, ist seit 1994 in eigener Praxis in München und Utting am Ammersee zahnärztlich tätig.
Ein eigener Autounfall vor 25 Jahren und die daraus resultierenden starken CMD-Beschwerden veranlassten sie, sich mit CMD (craniomandibulären Dysfunktionen) und deren tieferen Zusammenhängen auseinander zu setzen.
Nach vielen Fortbildungen aus Zahnmedizin, Osteopathie, Psychosomatik und Metabolismus, setzte sie ein sehr spezifisches Diagnose- und Behandlungskonzept zusammen. Sie versucht Zahnmedizin, Medizin und Kieferorthopädie selbst oder interdisziplinär in die CMD-Therapie einfließen zu lassen. Die strukturellen Aspekte der Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Körpertherapie bilden hierbei die erste Säule. Die zweite Säule setzt sich aus den psychosomatischen, stressreduzierenden und entspannenden Therapien zusammen. Mindestens genauso wichtig wie die ersten beiden Säulen ist auch die dritte Säule, die die Zusammenhänge des Stoffwechsels beleuchtet. Aus diesem Grund hat sich Dr. Morlok seit vielen Jahren intensiv mit den Zusammenhängen von endokrinologischen Störungen mit craniomandibulären Dysfunktionen beschäftigt. In diesem Buch schildert sie die Grundlagen und wissenschaftliche Erkenntnisse.

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