Junker Schlörks tolle Liebschaften

Junker Schlörks tolle Liebschaften

Ewald Gerhard Seeliger , L. Alexander Metz (Hrsg.)

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DRM: hartes DRM

ISBN-13: 9783752810554

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 17.09.2018

Sprache: Deutsch

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1663 Zeit der Türkenkriege und der Pest
Junker Schlörk aus dem Geschlecht derer von Schlurkheim, deren Stammsitz am Fuße der Hohen Tatra liegt, muss des Mordes verdächtigt seine Heimat verlassen. Er flieht von Stadt zu Stadt, von Land zu Land, verdingt sich als einfacher Soldat und lernt dabei nicht nur Krieg, Armut und Pest, sondern als begehrter Liebhaber auch Prunk, Reichtum und Wohlstand kennen. Seine Wege führen ihn in die Metropolen seiner Zeit, Venedig, Mailand, Paris, Wien, Amsterdam und London. Gefährlichen Abenteuern begegnet er mit Mut und Tapferkeit, schönen Frauen mit seinen reichen Erfahrungen in der Kunst der Liebe.
Ein prachtvoller, lebendiger und spannender historischer Roman der Barockzeit.
Ewald Gerhard Seeliger

Ewald Gerhard Seeliger

Ewald Gerhard Hartmann (Ewger) Seeliger, geboren am 11. Oktober 1877 in Schlesien zu Rathau, Kreis Brieg, gestorben 8. Juni 1959 in Cham/Oberpfalz, zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.
Er war nicht nur Erfolgsautor, sondern auch ein humoristischer Querdenker. Sein provokantes Handbuch des Schwindels brachte ihn vor Gericht und sogar zur Beobachtung in eine Nervenheilanstalt. Nicht nur seine jüdische Ehefrau, sondern auch sein provozierendes Verhalten den Nazis gegenüber bewirkten den Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer und somit das Ende seiner Karriere.
Zu seinen bekanntesten Werken gehört Peter Voss der Millionendieb.
Seine beiden historischen Barockromane Junker Schlörks tolle Liebschaften und Vielgeliebte Falsette wurden in der Adenauer-Ära der BRD wegen ihres erotischen Inhalts auf den Index gesetzt und somit verboten.

L. Alexander Metz

L. Alexander Metz (Hrsg.)

Alex' Liebesbeweise für Cham

Mittelbayerische Zeitung

November 2018

(...) "Junker Schlörks tolle Liebschaften" (geschrieben 1918) und "Vielgeliebte Falsett" (1919) waren damals gern gelesen, unter den Nazis aber verboten (wie alles von Ewger Seeliger) und in der prüden Adenauer-Ära wurden Neuausgaben auf den Index gesetzt mit der Begründung: "Beide sind geeignet, das Scham- und Sittlichkeitsgefühl des unbefangenen Lesers zu verletzen."

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