Korinth - Der Feigenbaum unbekannt - Der Weinberg verlassen - Die Stadt ahnungslos -

Korinth - Der Feigenbaum unbekannt - Der Weinberg verlassen - Die Stadt ahnungslos -

Ein ewiges Evangelium - Neuauflage Bd. Nr. 6-

Rudi Seinsche

Band 6 von 11 in dieser Reihe

ePUB

5,4 MB

DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 9783744886819

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 04.08.2017

Sprache: Deutsch

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Das Vater Unser muss zu einem Gebet im Herzenskämmerlein werden. Das Herzensgebet ist als ein schweigendes Gebet jedoch mehr als ein rein betrachtendes Gebet .

Euch ist es gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reiches Gottes; dass sie es nicht sehen, ob sie es schon sehen und nicht verstehen, ob sie es schon hören.

Ich will ihnen in meinem Hause und in meinen Mauern einen Ort und einen Namen geben, besser denn Söhne und Töchter; einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll.

Besser denn Söhne und Töchter aber sind seine wahrhaftigen Jünger. Wahrhaftige Jünger sind jene,

die ihn lieben,
ihn hören und sehen,
ihn erkennen und berühren
und zu ihm hingegangen sind, um bereits jetzt das ewige Leben direkt aus seinen Händen in Empfang zu nehmen.

Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid.

Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war. - um endlich im Glauben erwachsen zu werden - Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich's stückweise; - dann aber die Vollkommenheit des Glaubens - dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Denn zur Vollkommenheit im Glauben gehört nicht etwa das menschliche Erkennen und Verstehen des Glaubens. - das gehört zum Baum der Erkenntnis und dem Anfang der Sünde - sondern die völlige Hingabe in die Liebe des Herrn damit der Glaube zur Anbetung wird und damit zur Erkenntnis Christi.

Wenn aber jemand meint, etwas erkannt zu haben, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll;

Darum wollen wir die Lehre vom Anfang christlichen Lebens jetzt lassen und zur Vollkommenheit fahren, nicht abermals Grund legen von Buße der toten Werke, vom Glauben an Gott, von der Taufe, von der Lehre, vom Händeauflegen, von der Toten Auferstehung und vom ewigen Gericht.
Rudi Seinsche

Rudi Seinsche

Das lebendige Licht

Ich das lebendige Licht, das das Dunkel erleuchtet, habe den Menschen, den ich wollte und den ich wie es mir gefiel, erschüttert habe, in großen Wundern über das Maß der alten Menschen hinausgestellt, die in mir viele Geheimnisse schauten. Doch ich habe ihn auf die Erde hingestreckt, damit er sich nicht in irgendeiner Überheblichkeit seines Geistes aufrichtet. Auch die Welt fand an ihm keine Freude, weder Ausgelassenheit noch Geschicklichkeit in den Dingen die die Welt betreffen. Denn ich habe ihn von hartnäckiger Vermessenheit befreit, dadurch dass er Furcht hat und sich bei seinen Aufgaben ängstigt. Er hat nämlich im Mark und in den Adern seines Leibes Schmerzen erlitten, da sein Geist und seine Sinne gebunden waren und er viel körperliches Leid erduldete, sodass in ihm keine widersetzliche Sicherheit verborgen war; vielmehr fühlte er sich in all seinen Aufgaben schuldig. Denn ich habe die Spalten seines Herzens schützend umgeben, damit sein Geist sich nicht in Stolz oder Ruhmsucht erhebt, sondern in alldem mehr Furcht und Schmerz als Freude und Übermut hat. - Zitiert aus Scivias von Hildegard v. Bingen

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