Matera, die Basilicata und ich

Matera, die Basilicata und ich

Ein persönlicher und literarischer Reisebegleiter auf der Suche nach dem mystischen Herzen Süditaliens

Michael Mente , flügelrad Verlag für Kulturvermittlung (Hrsg.)

Hardcover

360 Seiten

ISBN-13: 9783749452453

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 15.04.2019

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

Bewertung::
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Ein Begleiter für Reisende auf dem Weg in das mystische Herz Süditaliens: eine Sammlung von Texten und oftmals unerwarteten Gedanken eines in der Schweiz geborenen und aufgewachsenen Sohnes Lukaniens. Reisend und schreibend entdeckt der Autor seine zweite Heimat, diejenige seines Vaters, und trifft auf dem Weg jenen Christus an, der sich nach Carlo Levi doch noch auf die Suche nach einem ihm unbekannten Land aufmacht: die uralte Stadt Matera mit seinen Sassi und die Basilicata.
Die ursprünglich lose in Form eines Blogs entstandene Aufsatzsammlung ist eine Liebeserklärung und lädt ein zum Entdecken einer für lange Zeit unsichtbar gewordenen Gegend zwischen Apulien, Kalabrien und Kampanien: Weitgehend intakte und mystisch wirkende Landschaften, ein von Kulturen und Menschheitsgeschichte getränkter Boden im Kreuz zwischen zweier Meere und der Nord-Südverbindung auf dem Land, Folklore und Traditionen, die ferne Zeiten erahnen lassen, der Reichtum einer einfachen agro-pastoralen Küche, die von einer ergreifenden Echtheit der einst bitterarmen Lebenswelten zeugt und heute moderne "Chefs" inspiriert, eine überwältigende Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Menschen - nichts lässt einen hier unberührt, wenn man mit offenen Herzen und Augen reist.
Man muss sich also nicht wundern, wenn die Begegnung mit dieser zauberhaften, kontrastreichen und vielfältigen Region, jenseits der massentouristischen Trampelpfade, plötzlich existenzielle Fragen und Erhabenheitsgefühle in einem auslösen kann. Denn: Steckt nicht etwas Lukanien - so der ursprünglichere Name dieser alten Gegend - in jedem von uns?
Michael Mente

Michael Mente

Michael Mente (*1976) ist Historiker, Sprach- und Informationswissenschaftler sowie leidenschaftlicher Autor. Ohne es zu ahnen, hat er sich im Schreiben über die Gegend von Francis Ford Coppola, Horaz, Pythagoras und vielen anderen bekannten und weniger bekannten Menschen vielleicht auch noch zu einem «Paesologen» gemausert. Hinter diesem Titel, für den er mit dem vorliegenden Werk gerne kandidieren würde, steckt eine vom süditalienischen Schriftsteller Franco Arminio propagierte praktische Wissenschaft, deren Ziel es ist, als «Landschaftskundler» die Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge zu schärfen.

flügelrad Verlag für Kulturvermittlung

flügelrad Verlag für Kulturvermittlung (Hrsg.)

Schweizer Verlag für Kulturvermittlung

Das Flügelrad hat uns für unsere ersten Projekte (Bahngeschichte im mittleren Thurgau) inspiriert. Das Symbol brachte einst Schnelligkeit, Leichtigkeit zum Ausdruck und stand für technischen Fortschritt und Bewegung. Heute gibt es das Rad als Zeichen der Eisenbahnen praktisch nur noch als stilisierte Figur.

Das Rad der Geschichte dreht sich jedoch weiter. Was uns alltäglich erscheint, ist nicht selbstverständlich. Traditionen, Beziehungen und Erinnerungen sind dem Wandel unterworfen. Das interessiert uns und davon erzählen wir. Darum ist uns das Symbol des Flügelrads ans Herz gewachsen und steht für unser gesamtes Programm. Geschichten von Menschen und Kulturen bewegen uns.

So wie sich das Rad der Geschichte weitergedreht hat, hat sich unterdessen auch das Wirkungsfeld von flügelrad weiterentwickelt:

Hinter dem Verlag flügelrad stehen Leute, die sich mit Leidenschaft der Kulturvermittlung verschrieben haben und die historische Dimension des Alltags beobachten. Im Vordergrund stehen Kultur, Geschichte und Geschichten in der Region. Aber wir unterstützen auch das kulturelle Schaffen von Menschen aus der Region, die über die Grenzen hinausblicken. Nicht selten findet man anderswo Antworten auf Fragen von hier und umgekehrt.

Wir greifen Geschichte und Geschichten auf, sehen, wie sie den Alltag, unser Leben und die Beziehungen prägen, lassen Bilder und Menschen erzählen. Denn: «Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht begreifen und die Zukunft nicht gestalten.»

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