Meine wunderbaren Jahre von Karl-Marx-Stadt

Meine wunderbaren Jahre von Karl-Marx-Stadt

Nachkriegskindheit mein Leben in der DDR und BRD

Dieter Joerg List

Hardcover

448 Seiten

ISBN-13: 9783751906340

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 22.05.2020

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

Bewertung::
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Aufgewachsen in der unsicheren und kargen Zeit der Nachkriegsjahre in Ostdeutschland, 7 Jahre nach der Gründung und des spannenden Aufbaus der DDR, des unmittelbaren Erlebens der Aengste durch den Kalten Krieg und unter den realen Bedingungen der DDR-Diktatur, beschreibt der Autor diese Jahre für Ihn nicht nur als sehr lehrreiche und praegende, sondern im nach hinein und im gesamten selbst betrachtet, auch als die Wunderbaren Jahre von Karl-Marx-Stadt. Der Autor beschreibt aber auch die Stagnation in der Entwicklung der DDR und die damit eingeleitete Bleierne Zeit, welche auch in der Bundesrepublik beschrieben worden ist, auf DDR-Boden aber eine andere war. Er schildert diese Zeit weiter bis zu den Vorwende-Jahren und der friedlichen Revolution der Buerger im November 1989. Erst die Wende und die darauf folgenden neuen Jahre brachten auch eine Wende in seinem Leben. Diese Zeit des Umsturzes und Wandels, diese Zeit voller Veraenderungen. Genau die richtige Ausgangssituation, um lang ertraeumte aber nie verwirklichbare Ziele anzugehen. Staunen Sie über einen beruflichen Aufstieg und anschließenden Fall, den Filmproduzenten nicht haetten besser inszenieren koennen, hier aber real gelebt worden sind. Lassen Sie sich vom Autor mit einer spannenden Schilderung von Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, aber auch über Musik und dem Leben entfuehren. Tauchen Sie ein, in die wahre Geschichte eines normalen Lebens, welches in einer Zeit handelt, die alles andere als normal war!
Dieter Joerg List

Dieter Joerg List

List wurde in Karl-Marx-Stadt als Kind schlesischer Kriegsvertriebener geboren, ist die ersten Jahre in Floeha, danach in Karl-Marx-Stadt aufgewachsen, lernte in einer DDR-Eliteklasse und legte hier sein Abitur am inzwischen 150-jaehrigen Realgymnasium ab. Eigentlich sollte List Diplomat für die DDR werden. So wurde er als einziger seines Jahrganges aus dem Bezirk Karl-Marx-Stadt für das Studium Außenwirtschaft angenommen in Berlin an der Hochschule für Oekonomie Bruno Leuschner -einzige Hochschule in der DDR für kuenftige Diplomaten. Aus Gewissensgründen hat List diesen Studienplatz waehrend seines NVA-Dienstes wieder zurückgegeben und ist aus der FDJ ausgetreten, was ihm viel Ärger eingebracht hat, auch eine Sperre für alle Unis und Hochschulen. Danach musste List sich in der Sozialistischen Produktion bewaehren und arbeitete 2 Jahre auf dem Bau, erst als Hilfsarbeiter, abends in Erwachsenenqualifikation, dann als gelernter Betonbauer. Spaeter studierte er doch noch an der Hochschule mit Abschluss Dipl.-Ing., wurde Beststudent ohne FDJ- oder SED-Mitgliedschaft und wurde vom Oberbuergermeister Dr. Langer von Karl-Marx-Stadt ausgezeichnet und durfte sich ins Ehrenbuch der Stadt eintragen. Ab Sept. 1989 war List aktiv bei der spaeteren Wende und bei den Ereignissen vom 7. Okt. 89 vor dem Luxor in Karl-Marx-Stadt dabei, seine Wendeberichte wurden veroeffentlicht u.a. bei der Bundeszentrale für politische Bildung und bei der Stadt Chemnitz. Nach der Wende in der DDR war List selbst 10 Jahre ein erfolgreicher Unternehmer in Sachsen. Er gehoerte sogar mehrere Jahre zu den erfolgreichsten Firmengruendern in Sachsen, hatte mehrere Firmen mit ueber 100 Mio. DM Umsatz und bis zu 150 Arbeitsplätzen. Nach den langjaehrigen Erfolgen kam dann der Misserfolg. Misserfolg durch eine einzige Fehlentscheidung. Danach erfolgte der Absturz bis zur Arbeitslosigkeit, der Verlust aller materiellen Werte, der Verlust von Freunden, Haus und engster Familie. Es folgte ein 17-jaehriger Rechtsstreit, unzaehlige Verhandlungen an 5 Landgerichten und 2 Oberlandesgerichten mit ueber 100 Verhandlungstagen und ueber 20.000 Blatt Aktenmaterial. Heute arbeitet List erfolgreich als Unternehmensberater und hat dabei viele interessante Menschen unserer Gesellschaft kennen gelernt. Dazu zaehlen Unternehmer, Schriftsteller, Politiker, Millionaere und Multimillionaere, Weltmeister und Olympiasieger, aber auch Menschen jenseits von Erfolgen, wie er es selbst auch erlebt hat.

Erinnerungen eines Karl-Marx-Städters

Tangentus

September 2020

(...)In einem sehr persönlichen, nahezu privaten Stil geschrieben und mit reichlich Zitaten aus Literatur, Kunst, Film sowie Weltgeschehen durchzogen, wird ein deutlich anderes Bild vom Aufwachsen, Lernen und Leben im Osten Deutschlands geschildert, als es inzwischen allgemein üblich ist. Die prägenden Jahre in der DDR hat der Autor als glücklich und behütet empfunden, ohne die Kritik an den politischen Umständen auszusparen. Demgegenüber brachten die Jahre nach der friedlichen Revolution bei aller neugewonnenen Freiheit auch Probleme, Niederlagen und schwere Zeiten(...)

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