NetzkunstWörterBuch

NetzkunstWörterBuch

Kurd Alsleben (Hrsg.), Antje Eske (Hrsg.)

Paperback

620 Seiten

ISBN-13: 9783831122592

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 08.05.2003

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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In Foren, Chaträumen, Hyperspaces des Internet entsteht eine Kunstsphäre der austauschenden Kommunikation. In ihr werden keine Werke geschaffen. Solche Kunst ist assoziatives Kommunizieren und Conversieren. Der werkschaffende Künstler setzt Maße, der Conversationskünstler sucht Maße, wie jeder Mensch, und begehrt Mitteilung von Anderen. Solche Kunstpraxis ist gewiss alles andere als selbstverständlich, darum nennen eine Reihe Stichwoerter in diesem Buch - neben den artistischen und netztechnischen Stichwörten - überzeugende Referenzen von Conversation und austauschender Kommunikation aus der Kunstgeschichte. Das WoerterBuch ist zugleich ein spannendes Lesebuch - und nicht über die Kunst geschrieben, sondern aus ihr heraus.

Mit Beiträgen von:
Jonas Alsleben, Kurd Alsleben, Albert Beckmann, Bettina Beer, Tatjana Beer, Frederic Chordá, Catrin de Courten, Gesine Edding, Gyde Eichler, Antje Eske, Yvonne Fietz, Frank Fietzek, Detlev Fischer, Ulf Freyhoff, Monika Gause, Joern Gehrlein, Karl Gerstner, Wolfgang Haug, Christiane Heibach, Heiko Idensen, Klaus Koehnert, Steffi Koerner, Gabor Kovács, Matthias Lehnhardt, Volker Lettkemann, Cindya Limantara, Achim Lipp, Ole Luetjens, Georg Nees, Cord Passow, Wilfried Passow, Dagmar Reichardt, Urs Reichlin, Julian Rohrhuber, Fritz Saalfeld, Peter Schefe, Heidi Schelhowe, Katrin Schnelle, Rainer Schnelle, Uwe Scholz, Hartmut Soergel, Bernhard Taureck, Elisabeth Walther-Bense, Hartmuth Woehlbier.

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Kurd Alsleben

Kurd Alsleben (Hrsg.)

Kurd Alsleben (1928):
Rechner waren 1960 grosse Schränke ohne Monitor und bekamen erstmals Plotter: im Hamburger DESY gaben C. Passow und ich über Potentiometer Werte von uns ein und erhielten seitens der Denkmaschine gezeichnete Antworten. Plötzlich war ich sendender Künstler einer, der Mitteilung erwartet. In meinem Buch »Ästhetische Redundanz« sind die Zeichnungen publiziert. Ich lehrte an der hfg ulm, der HfbK Berlin und bin Prof. für künstlerische Telematik/Computer an der HfbK Hamburg. Wir experimentierten in den ‘70ern mit Randlochkarten bis mit den personalen Computernetzen die »Hamburger Datenkunstbewegung der 80er Jahre« entstand. Ich war einer der Akteure und veröffentlichte 1988 den ersten künstlerischen Hypertext. ‘94 entwarfen M. Lehnhardt und ich »INTERFACE3 network«: mit anderen hielten wir ein 3/4 Jahr Netzconversationen. Seit ‘98 entwickeln wir, Antje Eske und ich gemeinsam mit anderen, den »urbino-chat«. Er verbindet die Netzkunst mit der Kunstgeschichte.

Antje Eske

Antje Eske (Hrsg.)

Antje Eske, Prof. Lehrauftrag für Computerkunst, Hochschule für bildende Kuenste, Hamburg. Langjähriges Seminar „Spinnen am Computer“. Jahrgang 43. Reisen: u.a. Libanon, Sahara (Tanezrouft und Mauretanische Piste), Sowjet-Union. Ich mache Konversation mittels Medien (Medienarbeit mit Bürgerinitiativen, Initiierung einer Frauen-Druckerei, Zeichenwerkstätten im Rahmen der Hamburger Frauenwochen, der VHS, Hamburg und der Internationalen Akademie San Marino.) Zusammenarbeit und Heirat mit Kurd Alsleben. Sohn Jonas, Eske Alsleben. Seit 86 Arbeit mit Hypertexten. Seit 91 Conversationen: künstlerische Dialoge, visuelle Unterhaltungen und Unterhaltungsspiele sowie wechselnde HyperCard-Korrespondenzen. Seit 1995 gestaltete Chats. Geschichtlicher Bezug: 200 Jahre Conversationskunst der französische Salonkultur des Barock und Rokoko; Ausgang Italien, Renaissance.

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