Operativer Vorgang »Kreis«

Operativer Vorgang »Kreis«

- eine chronique ordinaire -

Peter E. Rompf

Paperback

336 Seiten

ISBN-13: 9783946331155

Verlag: Scius

Erscheinungsdatum: 10.08.2016

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Bücher über die "Stasi" gibt es schon genug?! Wer nimmt sie schon wahr? Viel zu "dicke" kommen sie dem Leser daher. Und nun noch eins? Eins, das sich mit ganz "gewöhnlichen" Menschen aus der inzwischen untergegangenen DDR befasst. Mit Menschen, denen die Verhältnisse in der DDR zu eng, zu miefig waren, die sich einen besseren Sozialismus, ein soziales Leben wünschten - was auch immer darunter verstanden werden kann - ohne mit Gewalt politischen Entwicklungen vorgreifen zu wollen. Entwicklungen, von denen damals noch niemand etwas ahnen konnte. Doch da sie nicht wie Lenin, Stalin, Ulbricht, Honecker und deren Funktionäre dachten, gerieten sie in die Fänge von "Bürgern", die der Sache blind dienten. Die übererfüllten ihre Anforderungen, verloren dabei jedoch aus den Augen, dass sie es nicht mit Feinden zu tun hatten, sondern "nur" mit anders denkenden Menschen. Diese für die DDR auch "normalen" Vorgänge gilt es in der Erinnerung wach zu halten, weil auch in diesen "Operativen Vorgängen" durchaus einer der Gründe für den Untergang der DDR zu sehen ist. Nichts macht das deutlicher als das vorliegende Buch. Deshalb gibt es die "chronique ordinaire" - auch Jahre nach dem Fall der Mauer voll nahezu unerträglicher Lebendigkeit.
Peter E. Rompf

Peter E. Rompf

Peter E. Rompf
Geb. 1940 in Pressburg. Juni–Oktober 1946 im ehemaligen KZ Pressburg, danach SBZ. Grundschule in Erfurt, 1954 Lehrausbildung zum Schriften- und Plakatmaler, Vergolder und Reprofotograf, nebenbei Abendoberschule mit Abitur.
Klavierunterricht ab 1950, 1955 bei Elsbeth Lehmann (Konzertpianistin) in Erfurt, kurzzeitig Ausbildung am Konservatorium Erfurt, Orgelunterricht beim Domorganisten Wilhelm Kümpel in Erfurt, nebenbei Organist und Chorleiter an St. Severi, Erfurt. Erstes Orgelkonzert als 2. Domorganist 1957 (St. Severi, Erfurt).
Ab 1958 Musikhochschule Weimar, 1959 relegiert, danach Kirchenmusikschule Erfurt (A-Examen), 1961 beinahe bei Steinway+Sons, Hamburg (Mauerbau!).
Erste Kantorenstelle in Cottbus, 1965 wieder Erfurt, 1970 Kantorenstelle in Frankfurt/Oder. 1977 Zwangsausbürgerung aus der DDR, ab November 1977 Stadtkantorenstelle in Schweinfurt, nebenbei Promotion im Fach Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 1982 tätig an verschiedenen Musikschulen in Hannover und Region, freischaffender Organist, Leiter des Ensembles ProLaTio Neue Musik Hannover.

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