Problemkreditbetreuung

Problemkreditbetreuung

Besonderheiten für Genossenschaftsbanken und Sparkassen

Ludolf von Usslar

Band 1 von 1 in dieser Reihe

Paperback

152 Seiten

ISBN-13: 9783947355310

Verlag: UDG publishing eG

Erscheinungsdatum: 15.06.2018

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

Bewertung::
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19,80 €

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Die Reihe igenos Genossenschaftsrecht befasst sich mit den rechtlichen Besonderheiten der eingetragenen Genossenschaft.
Der vorliegende Band 1 behandelt die Problemkreditbetreuung und richtet sich gleichermaßen an Kreditsachbearbeiter und Kreditnehmer. Aber auch Bankvorstände und deren Aufsichtsräte, Anwälte und Richter, Politik und Parteien, Verbraucherschützer, Schuldnerberater und unsere Genossenschaftswissenschaft sollten sich mit dieser Problematik befassen. Letzteres gilt ebenfalls für Sparkassen, auch sie haben ihre Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen, aber ohne Gewinnstreben zu führen.
Zwei kompetente und engagierte Autoren befassen sich aus unterschiedlicher Sichtweise mit dem Problemkredit.
Dr. Ludolf von Usslar aus der Perspektive eines Fachanwalts mit ausgewiesener Kompetenz im Genossenschaftsrecht und Georg Scheumann aus dem Blickwinkel eines ehemaligen Vorstands einer Raiffeisenbank.
Genossenschaften sind zur aktiven Förderung jedes Mitglieds und zu deren Gleichbehandlung verpflichtet, woraus sich hinsichtlich der Betreuung und Abwicklung von an Mitglieder gewährten Problemkrediten weitgehende Rücksichtnahme- und Leistungspflichten ergeben.
Im Gegensatz zu anderen Privatbanken müssen sich Genossenschaftsbanken gegenüber ihren Mitgliedern für die Dauer des Kreditverhältnisses auf die Minimierung der Kreditrisikokosten beschränken und auch danach die Interessen ihres Mitglieds wahren. Sie sind unter engen Voraussetzungen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz des betroffenen Mitglieds durch Forderungsverzichte oder Stundungen verpflichtet.
Sparkassen haben den Auftrag, eine angemessene und ausreichende Versorgung aller Personen mit Krediten und anderen Bankdienstleistungen sicherzustellen und den Wettbewerb auf Grundlage der Markt- und Wettbewerbserfordernisse stärken. Sie sind bei der Erfüllung ihres Auftrags als öffentlich-rechtliche Institute unmittelbar an die Grundrechte, insbesondere das Willkür- und Übermaßverbot und die Gewährung rechtlichen Gehörs gebunden. Sie müssen ihr Verhalten an der tatsächlichen Verringerung der Kreditrisiken und der materiellen Gleichbehandlung aller Kunden ausrichten, aber auch erhebliche Nachteile für den Schuldner vermeiden, soweit dies für sie nur mit geringen Nachteilen verbunden ist.
Ludolf von Usslar

Ludolf von Usslar

Jahrgang 1965 war nach seinem Studium in Tübingen u.a. als Sportlehrer und Profi Squash Sportler mit Weltranglistenplatz, Geschäftsführer namhafter Unternehmen der Immobilienbranche, in der Vermögensverwaltung, als Unternehmensberater, Interims-Manager sowie als Verwaltungsrat und Rechtsanwalt international tätig. Seine umfassenden Praxiserfahrungen aus der Immobilienwirtschaft sind in zahlreichen Publikationen dokumentiert.
Heute ist Dr. jur. Ludolf von Usslar mit Usslar + Co. bundesweit und in der Schweiz als Anwalt tätig. Zu seinen besonderen Interessengebieten gehört auch das Genossenschaftsrecht.

 Interessengemeinschaft der Genossenschaftsmitglieder igenos e.V.

Interessengemeinschaft der Genossenschaftsmitglieder igenos e.V. (Hrsg.)

igenos e.V. ist ein bundesweit tätiger, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bullay/Mosel.
Die Genossenschaft ist eine moderne und flexible Unternehmensform. Die Idee der Mitgliederförderung steht im Vordergrund aller wirtschaftlichen Aktivitäten.
Kein Genossenschaftsmitglied sollte sich gegenüber seiner Genossenschaft wehrlos und wirtschaftlich abhängig fühlen oder aus Angst vor Sanktionen auf seine genossenschaftlichen Rechte verzichten.
Genossenschaften sind dass, was Ihre Mitglieder daraus machen.
igenos entwickelt und unterstützt moderne Formen der genossenschaftlichen Kooperation und ist Herausgeber diverser coopgo Schriftenreihen zur Genossenschaftsidee und zur Genossenschaftspraxis.

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