Ship to Freedom

Ship to Freedom

Auswanderer- und Flüchtlingsschiffe als Hoffnung für deutsche Juden zwischen 1884 und 1952

Michael Meyer

Hardcover

144 Seiten

ISBN-13: 978-3-8423-3232-4

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 17.05.2016

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

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Dieser überwiegend farbig gestaltete Band 6 schließt die Reihe „Erinnerung – Jüdisches Leben in Dierdorf“ ab. Er zeigt zu fast allen in Band 5 („Lebenswege Deutscher Juden“) genannten Schiffspassagen das entsprechende Schiff. Es sind alte Postkartenansichten und SW-Fotos der Schiffe, mit denen zunächst Auswanderer und später dann Flüchtlinge die „Neue Welt“ erreichten. Die Schiffe wurden in der Nachkriegszeit auch als „Ship to Freedom“ bezeichnet.
Die Hoffnung der Menschen in Deutschland ruhte auf einer Schiffspassage. Wohin die Reise zunächst ging, war für die meisten vermutlich zweitrangig. Sie versuchten mit allen Mitteln, Deutschland zu verlassen und damit ihr Leben zu retten. Nicht in allen Fällen konnten sie direkt von deutschem Boden aus ein Schiff in die Freiheit besteigen, sondern versuchten über viele abenteuerliche Wege einen rettenden Hafen im Ausland zu erreichen.
Doch angesprochen werden in diesem Band auch die „Auswanderer“. Jene Menschen, die zwischen 1884 und 1933 das Land verließen, um in der sogenannten „Neuen Welt“ ihr Glück zu machen.
Die teilweise über 100 Jahre alten Postkarten legen Zeugnis von vergangener Zeit ab. So sehen wir nicht nur die Schiffe der Emigranten, sondern auch Ansichten von New York und Chicago sowie Briefmarken aus längst vergangenen Zeiten. Ergänzt wird der Band mit erläuternden Landkarten und Stadtplänen der damaligen Zeit im Kapitel „Die alte und die neue Welt“.
Im Kapitel „Schiffsgeschichten“ erhalten wir, beispielhaft angeführt, Einblicke in das Leben des jüdischen Reeders Arnold Bernstein und zwei seiner Schiffe, der „Königstein“ und der „Westernland“.
Im Kapitel „Postkartengeschichten“ erfahren wir mehr zu den Absendern oder auch Empfängern der im Umlauf befindlichen Postkarten. Die Absender benutzten das gleiche Schiff wie die in Band 5 genannten Personen. Oft öffnete auch ein Ort oder eine Briefmarke das Fenster zur Geschichte.
Michael Meyer

Michael Meyer

Geboren und aufgewachsen im malerischen Eifelort Kronenburg, dort erste berufliche Schritte, frühe Liebe zu Büchern und Geschichte durch die kleine Bibliothek des Vaters, in den 1970er Jahren Wohnsitzwechsel nach Bonn, nach Eintritt in den Ruhestand Dierdorf im Westerwald. Im Jahr 2011 Beginn der Arbeiten zum jüdischen Leben in Dierdorf und Darstellung der jüdischen Geschichte in 6 Bänden der Reihe Erinnerung.

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