Und eisig weht der kalte Wind

Und eisig weht der kalte Wind

Die spannende und ergreifende Geschichte der Sinti-Familie Weiss/Laubinger von 1925 bis 2017

Ricardo Lenzi Laubinger

Paperback

280 Seiten

ISBN-13: 9783743189959

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 26.06.2018

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

Bewertung::
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Dieses Buch "Und eisig weht der kalte Wind" erzählt die wahre, Lebens- und Leidensgeschichte meiner Familie, besonders die meiner Mutter Bertha "Sichla" Weiss. Einer deutschen Sintiza die im Alter von 14 Jahren von den Nationalsozialisten, zusammen mit all ihren Angehörigen, von Hamburg aus nach Polen in die Konzentrationslager verschleppt wurde.
Es war eine der unzähligen Sintifamilien die im III. Reich den Großteil ihrer Angehörigen durch die geplante Volksvernichtung der Nazis an den Juden, sowie an den Sinti und Roma, verloren hatte.
Lesen Sie hier die Geschichte eines 14- jährigen Mädchen, die ihre Eltern, ihre 7 Geschwister, ihre Großeltern, Tanten und Onkels sowie die meisten deren Kinder verloren hat weil sie alle von den Nazis in den Konzentrationslagern ermordet wurden.
Sie war fast 20 Jahre alt als sie endlich von den Alliierten befreit wurde und hatte 59 fürchterliche und grauenvolle Monate Haft in verschiedenen Konzentrationslagern überlebt. Aber sie hatte ihre gesamte Familie und mehr als 60 weitere Angehörige verloren.
Sie war die einzige Überlebende ihrer gesamten Verwandtschaft.
Doch war der Leidensweg nach ihrer Befreiung noch lange nicht vorbei. Denn auch nach dem Krieg und in der Bundesrepublik, wurden die Sinti weiterhin benachteiligt und diskriminiert.
Dies alles wirkte sich nicht nur auf ihr eigenes weiteres Leben aus, sondern auch auf das Leben ihrer späteren Familie. Es beeinflusste auch die Entwicklung und das Leben ihrer Kinder.
Aus diesen Beeinflussungen und Lebenserfahrungen resultierend gründete der Autor dieses Buches die Sinti-Union Hessen und engagiert sich politisch für seine Minderheit.
Lesen Sie in diesem Buch die wahrheitsgetreue, spannende und ergreifende Geschichte der Sintifamilie Weiss/Laubinger von 1925 bis 2017.

Vorschau
Ricardo Lenzi Laubinger

Ricardo Lenzi Laubinger

Ricardo Lenzi Laubinger, geboren 1959, ist ein deutscher Sinto, dessen Eltern und deren Familien im dritten Reich von den Nazis verfolgt wurden und die meisten ihrer Angehörigen in den Konzentrationslagern der Nazis verloren haben.
Er erlebte schon als kleiner Junge, wie seine Eltern und andere Verwandte von Behörden und der Mehrheitsbevölkerung diskriminiert wurden. Auch trat immer wieder zutage, wie seine Eltern teilweise immer noch, auch viele Jahre nach dem Krieg, an den Qualen die sie erleben mussten litten.
Besonders die Tatsache, dass seine Mutter ihren letzten Lebensabschnitt geistig wieder in diese Leidenszeit im Konzentrationslager zurückversetzt war und alle diese fürchterlichen Qualen im Geiste immer wieder durchleben musste, veranlasste ihn, sich gegen das Vergessen dieser Zeit einzusetzen. Er gründete, gemeinsam mit anderen Familienvorständen der Sinti, die Sinti-Union Hessen in der er sich, als deren Vorsitzender, auch politisch für seine Minderheit einsetzt. Besonders die Jugend von heute, egal welcher Nationalität, muss über diese Zeit aufgeklärt werden. Denn er sagt: Ohne Vergangenheit gibt es keine Zukunft!

Familiengeschichte

Merkuris

Februar 2018

(...)Bereits im Jahr 2000 begann der Sohn mit seinen Aufzeichnungen, unterbrach jedoch häufiger, bevor er im Jahr 2017 den Entschlussfasste, sein Buch zu schreiben „komme, was wolle.“ Viele Menschenrieten ihm, das Buch anonym zu veröffentlichen, um sich und seine Familie nicht in Gefahr zu bringen.
Doch Laubinger hatte ein festes Ziel und ließ sich von seiner Entscheidung nicht abbringen: Er möchte mit seinem Buch die Jugend aufklären, damit die Zukunft besser gestaltet werden kann.(...)

Wiesbadener Tagblatt

Januar 2018

(...)Berthas Geschichte hat Ricardo Laubinger nun aufgeschrieben.
(...)Ricardo Laubinger beschreibt in seinem Buch, belegt unter anderem mit Berichten darüber in dieser Zeitung, seinen mühseligen Kampf für einen Erhalt auch jüngerer Gräber. 2014 schließlich hatte er Erfolg, Oberbürgermeister Sven Gerich ordnete nach einem persönlichen Gespräch mit Laubinger an, dass die betroffenen Sinti-Gräber auf Wiesbadener Friedhöfen nicht mehr abgeräumt würden.(...)

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