Vom Parteienstaat zum Bürgerstaat – 3 Das Militär

Vom Parteienstaat zum Bürgerstaat – 3 Das Militär

Gerhard Pfreundschuh

Paperback

212 Seiten

ISBN-13: 9783944816043

Verlag: Pfreundschuh-Heidelberg

Erscheinungsdatum: 21.02.2014

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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In diesem Buch sprechen wir über den Wehrdienst sowie über Verbesserungen und Reformbedarf beim Militär. Ich will zeigen, welche Erkenntnisse und Fähigkeiten fürs Leben ich beim „Bund“ [Bundeswehr] erworben habe, bei den Mannschaften, den Unteroffizieren und den Offizieren. Dadurch konnte ich ohne weitere Vorbereitung und Lernen durch Fehler in den Beruf einsteigen. Vor allem will ich zeigen, wie ich die erworbenen Führungs-, Steuerungs- und Organisationsgrundsätze als Bürgermeister und Landrat in Verwaltung und Politik umgesetzt habe. Denn ich hatte gelernt durch Aufträge, nicht durch Einzel-befehle führen (Auftragstaktik). „Wer führt, darf nicht ausführen. Wer ausführt, verliert den Überblick“, war ein eiserner Grundsatz. Das brachte allen, bis zu den Sachbearbeitern „Erfolgslust“. Jeder durfte im vereinbarten Rahmen selbständig, eigenverantwortlich und abschließend entscheiden. Nie habe ich dann jemand im Stich gelassen. Dann machen wir uns über die heutige Außen- und Sicherheitspolitik Gedanken. Auch im 21. Jahrhundert wird sich Europa verteidigen müssen. Der oft rasche Wechsel der weltpolitischen Lage verlangt eine schnelle, geschmeidige Anpassung der Außen- und Verteidigungspolitik. Heute brauchen wir ein „Friedensheer“ als vierte Teilstreitkraft gegen Armut, Hunger u.a. in der Welt. Über diese Entwicklungshilfe und ihre Umsetzung wollen wir nachdenken. Auch große weltpolitische Krisen sind denkbar, dann müssen wir in ganz Europa schnell umrüsten können. Das alles geht ohne eine allgemeine Dienstpflicht nicht. Dieser Dienst muss beiden Seiten Nutzen stiften, den dienenden Bürgern und dem Bürgerstaat. Denn rund ein Drittel der jungen Menschen in Deutschland ist heute ohne Hauptschul- und Berufsabschluss. Sie brauchen eine Berufsgrundausbildung. Ein erfolgreicher Dienst führt zu keiner Arbeitsplatz-, wohl aber zu einer Beschäftigungsgarantie. Diese fordert die EU, ohne zu sagen, wie es gehen soll.
Gerhard Pfreundschuh

Gerhard Pfreundschuh

Gerhard Pfreundschuh, geb. 1941 in Heidelberg, ist Historiker (Promotion), Jurist (1. Staatsprüfung in München, 2. in Stuttgart) und Diplom-Volkswirt (Universität Mannheim). An der Universität Speyer promovierte er mit einem verfassungsgeschichtlichen Thema zum Dr. rer. publ. ("Entstehung und Merkmale des frühen Rechtsstaats").
Nach Wehrdienst (Major d.R.) und Studium trat er in die Innenverwaltung Baden-Württemberg ein. Danach war er Erster Bürgermeister in Wertheim und von 1981 bis 1997 Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises in Mosbach/Baden. Von 1998 bis 2008 war er in Heidelberg Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Kommunales Management der Steinbeis-Stiftung Baden-Württemberg. Schwerpunkt war die Untersuchung öffentlicher Sozialer Hilfen in Kommunen und Ländern. Dazu wurde der Lehrgang "Fachanwalt Sozialrecht" erfolgreich abgeschlossen. Er ist seit 1966 mit Birgit, geb. Kellmann, verheiratet. Sie haben vier Kinder und drei Enkelkinder.

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