Wege zu sich selbst

Wege zu sich selbst

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Selbstbetrachtungen und Selbstmanagement eines römischen Kaisers

Marc Aurel

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337,6 KB

DRM: hartes DRM

ISBN-13: 978-3-7448-2198-8

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 25.05.2017

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Marc Aurels Wege zu sich selbst, auch unter dem Titel Selbstbetrachtungen bekannt, gehören zu den großen Werken der Weltliteratur. Marc Aurel ist wegen dieses Buches als Philosoph auf dem Thron in die Geschichte eingegangen. Die Wege zu sich selbst sind das Scharnier zwischen politischer Philosophie und den Anforderungen der Herrschaftspraxis.

Philosophie ist für Marc Aurel eine wichtige Stütze in den schwierigen Jahren als Kaiser. Er führt mehrere Kriege. Das Buch schreibt er in Feldlagern am Rande von Truppenbesuchen. Die Zeit zum Schreiben ringt er sich von der Regierungspraxis ab.

Seine Vorbilder sind die Stoiker Seneca und Epiktet. Aurel will keine neue Philosophie begründen, sondern die Einsichten der Vordenker für das praktische Regieren nutzbar machen. Die philosophischen Reflexionen geben ihm Halt. Sie dienen der Einübung bestimmter Gedankengänge und Gefühlsabläufe, ganz ähnlich wie sie in modernen Methoden zur selbstgesteuerten Persönlichkeitsentwicklung, etwa der Neurolinguistischen Programmierung (NLP), eingesetzt werden. In diesem Sinne ist Marc Aurels Schrift eine Anleitung zum Selbstmanagement eines römischen Kaisers.

Marc Aurel schreibt oft über die Versuchungen absolutistischen Machtmissbrauchs, denen er in seiner Stellung als römischer Kaiser unvermeidlich ausgesetzt ist. Mit den Grundsätzen seiner Selbstbetrachtungen schützt Marc Aurel sich vor Selbstüberschätzung und Arroganz, dem Cäsarenwahn. Sein Grundsatz: Ringe danach, dass du der Mensch bleibst, zu dem dich die Philosophie bilden wollte.

Marc Aurel (auch: Mark Aurel, Marcus Aurelius) lebte von 121 bis 180 nach Christus. Er wuchs im Haus seines Großvaters, des Konsuls Marcus Annius Verus, in Rom auf. Nach der Ausbildung durch Hauslehrer schlug er die römische Beamtenlaufbahn ein. Kaiser Hadrian wurde auf ihn aufmerksam und förderte ihn. Hadrian nannte Marc Aurel wegen dessen aufrechter Geisteshaltung ironisch Verissimus (der Wahrhaftigste).

Das Buch gehört neben den Werken Der Fürst von Niccolo Machiavelli, der Psychologie der Massen von Gustave Le Bon und Carl von Clausewitz' Vom Kriege zu den Klassikern der Staatsphilosophie.

Pressestimmen: Helmut Schmidt in Die Zeit vom 12.3.2015:
Das Buch hat mich in schweren Zeiten geleitet. Marcus Aurelius war für mich ein Vorbild. Seine beiden für mich wichtigsten Gebote, innere Gelassenheit und Pflichterfüllung, standen mir immer vor Augen.
Marc Aurel

Marc Aurel

Marc Aurel (auch: Mark Aurel, Marcus Aurelius) lebte von 121 bis 180 nach Christus. Er wuchs im Haus seines Großvaters, des Konsuls Marcus Annius Verus, in Rom auf. Nach der Ausbildung durch Hauslehrer schlug er die römische Beamtenlaufbahn ein. Kaiser Hadrian wurde auf ihn aufmerksam, förderte ihn, nannte ihn wegen seiner aufrechten Haltung ironisch Verissimus (der Wahrhaftigste). Aus einer Ehe mit Anna Galesia Faustina gingen 13 Kinder hervor. Sein Sohn Commodus wurde später wie sein Vater römischer Kaiser. Marc Aurel übernahm die Herrschaft im Jahr 161. Die Regierungszeit war von großen Krisen geprägt. Aurel führte Kriege gegen die Parther und die Germanen. Eine Pestepidemie schwächte das Römische Reich. Marc Aurel nutzte die Philosophie als persönliche Stütze und Orientierung in der alltäglichen Regierungspraxis. Während seiner Kaiserzeit verbesserte er im Römischen Reich die Lage für Sklaven und Frauen.

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