Longlist myshortstory – Schreibwettbewerb mit Libri

Longlist myshortstory – Schreibwettbewerb mit Libri

Es ist soweit: die Longlist des Schreibwettbewerbs „myshortstory“ steht fest! Nach über 100 Einreichungen hat unsere Jury sich nun auf 10 Kurzgeschichten geeinigt.

Aktuelles, Buchideen, Self-Publishing, Vermarktung | Jessica Halermöller

Alle Geschichten der Longlist bekommen, für die Zeit der Bewertung, ein einheitliches E-Book Cover mit dem Titel und Autorennamen

Es ist soweit: die Longlist des Schreibwettbewerbs „myshortstory“ steht fest!

Vom 1. September bis 14. Oktober hatten wir euch aufgefordert, an unserem Schreibwettbewerb “MYSHORTSTORY” teilzunehmen und Kurzgeschichten einzureichen, die durch unsere Stimmungsbilder und Gegenstände inspiriert wurden.

Nach über 300 Einreichungen hat sich unsere Jury, bestehend aus Libri, BoD und der Bloggerin und Autorin Jill Noll, nun auf 10 Kurzgeschichten geeinigt. Wir bedanken uns noch einmal bei allen Teilnehmern! Am liebsten hätten wir noch viel mehr Geschichten ausgewählt, denn es waren viele sehr gute Geschichten dabei.

Die ausgewählten zehn Geschichten werden über BoD als eBook in den mehr als 800 Online-Shops der an Libri.Shopline angeschlossenen Buchhandlungen veröffentlicht, dort zum kostenlosen Download angeboten und so zur Bewertung durch die Leser zur Verfügung gestellt.

Solltest du mit deiner Geschichte unter den besten 10 sein, dann nutz deine Community, um auf deine Geschichte aufmerksam zu machen und Bewertungen zu sammeln: Die Shortstory, die im gesamten Einsendezeitraum vom 9.11.2018 – 9.12.2018 die meisten 5-Sterne-Bewertungen erhält, gewinnt am Ende den Schreibwettbewerb.

Die Longlist für den Kurzgeschichten-Wettbewerb „myshortstory“ steht fest:

Berenikes Haar

Marion Weigel

Die Kurzgeschichte „Berenikes Haar“ handelt von einer Streifenwagenbesatzung, die am Abend eines herbstlichen Feiertages den Auftrag bekommt, eine Selbstmörderin vom Sprung aus großer Höhe abzuhalten. Die Stadt ist voller Partygänger, die verstörte junge Frau, Nike, verhält sich düster und unzugänglich. Den beiden Polizisten gelingt es, die Suizidantin in letzter Sekunde von ihrem Vorhaben abzubringen. Sie wird in die Psychiatrie eingewiesen. Ein paar Tage nach dem Einsatz stellt die Ich-Erzählerin fest, dass die Selbstmörderin ihren Plan offenbar doch umgesetzt hat – unbemerkt von den beiden Beamten, die im dienstfrei sind.

Briefgeheimnis

Steffen Schulze

E4. Diese Buchstaben-Zahlenkombination bringt Schmidt, den Ich-Erzähler aus „Briefgeheimnis“, fast um den Verstand. Was möchte ihm der Absender der unfrankierten Briefe sagen, der zudem seinen Namen nicht verrät? Erst über einige Irrungen und Wirrungen kommt die traurige Nachricht ans Licht. Ein Schlaganfall betroffener Freund des verstorbenen Vormieters führt den Ich-Erzähler zum Grab einer freundschaftsentzweienden Jugendliebe.

Das Versprechen

Miriam Schroiff

Nur die Welt der Comics und ihre beste Freundin geben ihr Halt. Als Falk, ein neuer Schüler, in die Klasse kommt fühlt sich Tina, vom ersten Augenblick an, zu ihm hingezogen. Die beiden werden Freunde und Falk erzählt ihr, dass er magische Kräfte habe. Nachdem Tina, wie so oft, von der Klassenlehrerin schikaniert wird, bietet Falk ihr seine Hilfe an. Ohne ernsthaft an seine übernatürlichen Fähigkeiten zu glauben, lässt sich Tina auf das Spiel ein. Und dann kommt der Tag, an dem Tina, schwer misshandelt, in die Klinik muss.

Die Briefe des Elphias Warenne

Tomas Schauermann

Meine Kurzgeschichte „Die Briefe des Elphias Warenne“ ist eine Brieferzählung, die von dem Protagonist dieses Namens an einen Freund gerichtet ist. Er berichtet von den Ereignissen rund um sein Vorhaben, sein altehrwürdiges Elternhaus für seine Heirat zu verlassen. Was anfangs noch wie eine Ansammlung kleinerer Missgeschicke aussieht, entwickelt sich allmählich zu einer Bedrohung für sein Leben. Als es ihm schließlich gelingt, sich dem Haus zu entziehen, muss Elphias feststellen, dass sich dadurch die Bedrohung nur auf geliebte Menschen verlagert. Er muss ins Haus zurückkehren – und doch greift die Gefahr schlussendlich auch auf Außenstehende aus.

Dreizehn Schritte sieben Schritte

Catherine Strefford

Er verschwand vor zwanzig Jahren. Ist seitdem nur noch eine Erinnerung. Ein Gedanke. Eine trauernde Mutter. Ein jährlicher Besuch. Der eine wird vom Gewissen geplagt, gefangen in dem Vergangenen, unfähig zu vergessen, was passiert ist damals. Der andere wähnt sich in Sicherheit, will nichts davon wissen, kommt nur zu Besuch, weil es auffiele, wenn er nicht käme. Doch die Vergangenheit wird man nicht los. Sie wird Teil des Charakters. Und bleibt. Für immer. Und was verschwindet, taucht manchmal wieder auf.

Herbstgefühle

Jens-Peter Gehres

Nils, ein eher introvertierter junger Mann mit wenig Erfolg bei Frauen, rettet am Halloweenabend den Kater der extrovertierten Charlotte, die ihm zum Dank das Nachtleben ihrer Stadt näherbringt. Charlotte erweckt in Nils ein Verlangen, das er so nie für möglich gehalten hätte. Allerdings hat Charlotte ein düsteres Geheimnis, das einen Schatten auf ihre Freundschaft wirft.

Ich möchte mit dir zu den Sternen fliegen

Raimund Eich

Ernst Gutmann, Ende achtzig, schleppt sich trotz seines hohen Alters und körperlicher Gebrechen mühsam durch die Gegend, um Pfandflaschen aus Abfallbehältern zu sammeln, weil er jeden Cent für sich und seine schwer kranke Frau braucht, mit deren baldigem Tod er jeden Tag aufs Neue rechnen muss. In Gedanken lässt er dabei sein Leben Revue passieren und wünscht sich nichts sehnlicher, als für sie bis zum letzten Atemzug sorgen zu können. Er setzt alle Hoffnung darauf, ihr dann, von allen irdischen Sorgen und Lasten befreit, möglichst sofort nachfolgen zu können. Ausgelöst durch eine heftige Herzattacke stürzt er plötzlich zu Boden und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Ike

Verena Herrmann

Im vergangenen Sommer erlebten die 16-jährige Ella und ihre große Liebe Ike zusammen mit ihren Freunden einen traumatischen Vorfall. Ella, die Ike die Schuld an dem Geschehenen gibt, distanziert sich daraufhin nicht nur von ihm, sondern auch von ihren Freunden. Sich von allen abschottend driftet sie in einen depressiven Zustand, der sich permanent um Ike, den Verlust ihrer Freunde und den Vorfall dreht. Erst Monate später, im Herbst, schafft sie es, sich der Vergangenheit zu stellen und kehrt an den Ort des Geschehens zurück.

Partikel

Daniel Mylow

Eine Frau befindet sich allein in einer Wohnung. Alles erscheint seltsam unbelebt und doch belebt zugleich. Sie spricht mit Menschen, die offenbar gar nicht mehr anwesend sind. Oder doch?  Satz für Satz erfahren wir mehr von ihrem Schicksal und dem schrecklichen Unglück, was ihr widerfahren ist. Trotz allem scheint die Frau am Ende wieder Mut zu schöpfen…

Paris kann so kalt sein

Susan P. Fogs

Antoine lebt in Paris und hatte bislang nicht viel Glück in seinem Leben – allerdings ist er nicht ganz unschuldig an seiner misslichen Lage. Vor allem seine Spielsucht hat fast alles zerstört, was ihm jemals wichtig gewesen war: Weder der Job, noch Geld oder seine große Liebe Florence sind ihm geblieben. Und als der ungeduldige Spielhallenbesitzer Tarabas eines Tages Schulden in immenser Höhe bei Antoine eintreiben will, gerät die Situation bald außer Kontrolle und endet schließlich in einem entsetzlichen Desaster.