Umfrage unter Buchhändlern zum Thema Self-Publishing

Jeder zweite Buchhändler führt Self-Publishing-Titel

13.10.2016

Der stationäre Buchhandel zeigt sich zunehmend offen für Self-Publishing-Titel – vor allem bei Regionalliteratur. Zentrale Voraussetzungen für mehr Präsenz in Buchhandlungen sind aus Sicht der Sortimenter ein professionell erstelltes Buch und die Anbindung der Titel über das Barsortiment. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter knapp 330 Buchhändlern von der Self-Publishing-Plattform BoD in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin buchreport und dessen Informationsdienst Indie Publishing.

Hohes Potenzial für das eigene Sortiment sehen 56 Prozent der befragten Buchhändler bei Self-Publishing-Titeln mit einem regionalen Bezug. Hier ergeben sich dann auch häufig Möglichkeiten der Zusammenarbeit. So veranstalteten 28 Prozent der Umfrageteilnehmer Lesungen mit Self-Publishing-Autoren. 8 Prozent planen dies noch zu tun.

Bei anderen erfolgreichen Self-Publishing-Genres wie Fantasy (21 Prozent), Krimi/Thriller (21 Prozent), Ratgeber/Erfahrungsberichte (20 Prozent) und Liebesromanen (19 Prozent) zeigen sich die Befragten noch zurückhaltender bei der Einschätzung des Potenzials.

Insgesamt führen aber bereits 49 Prozent der teilnehmenden Buchhändler Self-Publishing-Titel in ihrem Sortiment. 12 Prozent haben früher schon einmal selbstverlegte Bücher präsentiert.

Regelmäßige Kundennachfrage und hohe Bestellbereitschaft

Leser fragen im stationären Buchhandel regelmäßig Titel von Self-Publishing-Autoren nach. Jeder vierte Sortimenter (26 Prozent) berichtet, dass sich Kunden ein- oder mehrmals pro Woche nach selbstverlegte Büchern erkundigen. Nur bei 3 Prozent gab es bisher noch keine Anfrage.

Die große Mehrheit von 98 Prozent der befragten Buchhändler bestellen auf Kundenwunsch Self-Publishing-Titel. Entscheidende Voraussetzung ist für 53 Prozent die Verfügbarkeit über das Barsortiment. Nur 23 Prozent beziehen die Titel, wenn diese nur über das Verzeichnis lieferbarer Bücher gelistet sind. 22 Prozent würden sogar direkt beim Autor bestellen.

Für mehr Präsenz von Self-Publishing-Titeln im stationären Buchhandel sehen Buchhändler noch Verbesserungspotenzial bei der Anbindung an das Barsortiment (79 Prozent) und den Buchhandelskonditionen (77 Prozent) sowie bei der gestalterischen (77 Prozent) und inhaltlichen (72 Prozent) Qualität der Bücher. Über Self-Publishing zeigen sich 41 Prozent der Umfrageteilnehmer nach eigener Einschätzung gut bis sehr gut informiert.

„Self-Publishing-Titel halten verstärkt Einzug in den stationären Buchhandel. Wir sehen aber auch noch deutlich Potenzial für mehr“, erklärt Dr. Gerd Robertz, Sprecher der Geschäftsführung von BoD. „Mit der Barsortimentsanbindung von BoD-Titeln und marktkonformen Buchhandelskonditionen haben wir für unsere Autoren auf vertrieblicher Seite die Grundlagen für mehr Präsenz im stationären Buchhandel bereits geschaffen.“

Methodik: An der Online-Erhebung mit halbstandardisiertem Fragebogen nahmen 326 Buchhändler teil.

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Über BoD:

BoD – Books on Demand ist europäischer Markt- und Technologieführer im Bereich der digitalen Buchpublikation und das Original im Self-Publishing. Seit 1997 ist BoD die Anlaufstelle für das Publizieren von Büchern und E-Books ab einem Exemplar und der erfahrene Partner für über 30.000 Autoren und 2.000 Verlage. BoD bietet seinen Kunden die professionelle Komplettlösung für Produktion und Vertrieb von Büchern und E-Books – in bester Qualität und zu 100% „Made in Germany“. Kunden profitieren dabei vom weltweit größten Vertriebsnetz, das alle Onlinekanäle und den stationären Buchhandel beinhaltet. Dabei behalten sie die maximale Freiheit bei der Gestaltung von Inhalt, Layout, Form und Preis. Nach persönlichem Bedarf gibt BoD professionelle Hilfestellung und Beratung. BoD-Kunden treten einfach und schnell in die professionelle Autorenwelt ein und veröffentlichen ihr Buch risikolos und verlagsunabhängig. Weitere Infos unter www.bod.de

Pressekontakt:
Books on Demand GmbH
Thorsten Simon
In de Tarpen 42 | 22848 Norderstedt
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