Reisen zu den Faröern

Reisen zu den Faröern

Jean-Baptiste Charcot

Band 16 von 22 in dieser Reihe

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2,3 MB

DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 9783751976053

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 29.07.2020

Sprache: Deutsch

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Die Färöer Inseln waren für den berühmten Polarforscher Jean-Baptiste Charcot ein faszinierender Archipel, den er wie kaum eine andere Region in der Welt liebte.
Jean-Baptiste Charcot

Jean-Baptiste Charcot

Jean-Baptiste Charcot (geboren 1867) wurde auf Wunsch seines Vaters Jean-Martin Charcot, seines Zeichens ein berühmter Neurologe, Arzt. Nach dem Tod der Eltern erbte er ein ansehnliches Vermögen und widmete sich fortan seinem Haupt­interesse: dem Meer und der Seefahrt. Charcot absolvierte Reisen nach England, Irland, Island, zu den Shetland-Inseln, den Färöern und Jan Mayen.
Mit seinem Schiff "Français" unternahm er 1904-1905 eine Antarktis-Expedition, deren wissenschaftliche Ausbeute be­trächtlich war. Etwa 1000 km Küstenlinie wurden kartiert, die wissenschaftlichen Ergebnisse füllten 18 Bände. Unmittelbar nach seiner Rückkehr begann Charcot mit den Planungen für eine zweite Expedition, um der Frage nachzugehen, ob Antarktika ein Kontinent oder nur eine Gruppe eisbedeckter Inseln war. Mit seinem neuen Schiff "Pourquoi Pas?" hielt er sich von 1907 bis 1910 erneut in der Antarktis auf. Eine im Januar 1910 entdeckte Insel wurde nach dem Vater des Entdeckers Charcot-Insel genannt. Die Ergebnisse dieser Expedition bestätigten Charcots Rang als bedeutender Polarforscher. Die Royal Geographical Society verlieh ihm 1911 die Patron´s Medal für seine wissenschaftlichen Arbeiten während beider Antarktisexpeditionen.
Nach seiner zweiten Reise kehrte Charcot nie mehr in die Antarktis zurück, arbeitete aber regelmäßig in den nördlichen Polargebieten. In den Nachkriegsjahren unternahm er jährliche wissenschaftliche Schiffsreisen in verschiedene Teile des Atlantiks und widmete sich besonders der Erforschung Ost­grönlands. Im September 1936 geriet er mit der "Pourquoi Pas?" vor Island in einen schweren Sturm. Das Schiff lief auf den Hnokki-Felsen am Eingang des Borgarfjördur auf und sank, nur ein junger Steuermann überlebte.

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