Der Buchmesser. Reloaded

Der Buchmesser. Reloaded

Kurze Erzählung vom Ende des Erzählens nebst eines Berichtes zur Lage der Schriftsteller

Rainer B. Jogschies

Paperback

220 Seiten

ISBN-13: 9783937550169

Verlag: Nachttischbuch-Verlag

Erscheinungsdatum: 09.07.2009

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Ein unbekannter Autor will sein Manuskript endlich an den Verlag bringen ... Er hat sogleich Erfolg. Aber was für einen! Statt Bestseller wird er Restseller - von der Buchmesse kehrt er als Ramscher zurück.
Es sei eine "Aufputschpille für Autoren", schrieb Anne von Blomberg gleichwohl im Internet-Portal "Read Me" nach der Erstveröffentlichung des Romans "Der Buchmesser" in 2004.
Und im Fachmagazin für Journalisten "Menschen machen Medien" hieß es seinerzeit: "Früher beschrieb man solche Pilgerreisen unter Titeln wie `Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen`. Die Erstausgabe von "Der Buchmesser" sei allerdings "fast schon ein Tatsachenroman!".

2009 erschien die beißend ironische Erzählung von einem schriftstellernden Don Quichotte noch einmal als erweiterte Neuauflage im Nachttischbuch-Verlag: "Der Buchmesser. Reloaded": Denn die Windmühlenflügel der Branche kreiseln scheinbar belebt, aber ein frischer Wind fehlt ...
"Der Buchmesser. Reloaded" - diese kleine, böse Satire im Stil von Heinrich Bölls "Doktor Murkes gesammeltes Schweigen", die der Journalist und erfolgreiche Buchmesse-Besucher Rainer B. Jogschies erdacht hat, sollte jeder lesen, der sich seine Liebe zu Büchern melancholisch bewahren will ...
Und jeder, der wissen möchte, was schief geht: Ein umfangreicher Essay, "Autor verschwindet", ist bei dieser Wiederveröffentlichung hinzugekommen.
Rainer B. Jogschies

Rainer B. Jogschies

Rainer B. Jogschies ist Politologe und Publizist. Er hat immer wieder Harburger Leben liebevoll geschildert, sowohl in vielen seiner hier ausschnittweise nachgedruckten Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge als auch in seinen Büchern, beispielsweise in ″Wo, bitte geht‘s zu meinem Bunker?″ (Hamburg 1985, Berlin 1988), einer Reportage über Zivilschutz in der Bundesrepublik, oder in ″Make love, not war″ (Berlin 1992), einem Feature über die sexuelle Notstandsrepublik Deutschland in den Siebzigern, sowie in ″Ist das noch mein Land?″ (Hamburg 1994), einem ″deutschen Tagebuch″ zum ersten Jahrfünft nach der ″Wende″.
Der Autor arbeitet zudem als Dozent und Medienberater in Hamburg. Vor kurzem erschien sein Essay ″Blitzkrieg gegen sich selbst – Die Non-Stop-Gesellschaft″ (Nachttischbuch-Verlag, Berlin 2004). Er ist für Vorträge und Lesungen direkt zu buchen unter: Nachttischbuch_Jogschies@web.de.

Auch nach der Arbeit an diesem Buch fragt er sich ″Was ist in Harburg nach dem 11. September 2001 nicht mehr so, wie es war? Wie war es zuvor?″ Diese kleine Ortskunde dringt kaum in die große Welt. Die unscheinbaren Schicksale versanden.
In japanischen Kalligraphien ist das ″Große Nichts″ immer wieder ein Thema. Es bedeutet im fern-östlichen Raum ″Freiheit″, sowohl die große als auch die kleine; dargestellt mit oft nur leichten, wie hingehauchten Tuschestrichen.

Nur wie gestaltet sich solche ″Freiheit″ in einer ″Mediengesellschaft″? Zumal einer westlichen, die sie mit schweren Waffen zu verteidigen vorgibt? Innerhalb der Medien wird eine Antwort, so das Fazit dieses Buches, kaum zu finden sein, selbst wenn sich diese als Verteidiger der Freiheit gerieren.

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