Der Freihandelswahn

Der Freihandelswahn

Der Niedergang der westlichen Welt durch den Zollabbau

Manfred Julius Müller

Paperback

80 Seiten

ISBN-13: 9783735738059

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 13.11.2014

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Dass Freihandelszonen den Handlungsspielraum der Staaten immer mehr einengen und die Macht der Konzerne weiter ausdehnen, wird zunehmend erkannt, dafür haben die aktuellen Verhandlungen mit Kanada und den USA gottseidank gesorgt. Aber es geht ja um viel mehr! Die Kardinalfrage ist doch, welche Folgen der totale Zollverzicht hat. Gibt es durch den Freihandel tatsächlich einen komparativen, also wohlstandsfördernden Vorteil, so wie Adam Smith und David Ricardo es einst vermuteten?

Warum berufen sich so viele Politiker, Journalisten und Ökonomen auch heute noch auf die beiden frühen Wirtschaftstheoretiker des 18. Jahrhunderts? An die Verheißungen des Kommunistischen Manifestes von Karl Marx glaubt doch schließlich auch keiner mehr.

Haben nicht die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte längst bewiesen, welch verheerende Folgen das durch den Zollabbau hervorgerufene globale Lohn- und Steuerdumping hat?
Sind unsere Politiker blind, sind sie belehrungsresistent?
Wollen sie nicht sehen, wie sehr die sogenannte internationale Arbeitsteilung den Wohlstand aller Hochlohnländer gefährdet und permanent Finanzkrisen und Spekulationsblasen fabriziert?

Klappentext:
Der Welthandel ist von Natur aus eine gute Sache.
Doch heute geht es längst nicht mehr um einen natürlichen, weltoffenen Warenaustausch, sondern um dessen Radikalisierung: den Freihandel.
Nicht der Abbau überflüssiger Handelsschikanen steht dabei im Vordergrund – eine machthungrige Globalisierungslobby will vor allem eines: den totalen Liberalismus und Zollabbau.
Denn diese Freiheiten ermöglichen erst das globale Lohn- und Steuerdumping. Zum großen Vorteil der Weltkonzerne, Finanzjongleure und Spekulanten. Aber zum Nachteil aller rechtschaffenen Erwerbstätigen und Rentner.

Hinweis: Es handelt sich bei diesem Buch um eine überarbeitete Fassung des im August 2013 erschienenen Titels "Freihandelswahn statt sozialer Marktwirtschaft?".
Manfred Julius Müller

Manfred Julius Müller

Ich hasse Schönfärbereien. Doch leider haben sie sich in der Politik mehr und mehr eingebürgert. Mit Beschwichtungsphrasen wie 'Uns geht es doch allen gut!' wird die Bevölkerung seit Jahrzehnten eingelullt. Es werden Erfolge vorgegaukelt, die keine sind und vom schleichenden Niedergang Deutschlands ablenken. Mich nervt das - ich fühle mich veralbert. Es macht mich wütend, Tag für Tag über die Medien für dumm verkauft zu werden. Ständig werden Behauptungen aufgestellt, die jeglicher Logik widersprechen. Es werden Zahlen und Statistiken aufgetischt, die ein falsches Bild zeichnen und die Realität ausblenden.
Die Arroganz abgehobener Meinungsmacher bringt mich in Rage. Ohne große Sachkunde maßen sie sich eine Deutungshoheit an, die ihnen nicht zusteht und zu gravierenden Fehlentscheidungen führt.

Aus diesem Frust heraus habe ich Anfang der 1990er Jahre angefangen, richtungsweisende wirtschaftspolitische Abhandlungen zu veröffentlichen. Zehn Jahre später erschien dann mein erstes Buch, geichzeitig startete ich meine Webseiten im Internet.
Mein neues 'Kontrabuch' stützt sich auf meine Erfahrungen, Erkenntnisse und Analysen der letzten 30 Jahre. Es enttarnt den Teufelskreis der Abhängigkeiten und Gesetzmäßigkeiten des heutigen Kasinokapitalismus. Es enthüllt die Schwachstellen dieses perfiden Ausbeutungssystems und zeigt, mit welch einfachen Mitteln der Kapitallobby beizukommen wäre. Mein Buch verstehe ich als Streitschrift. Es soll eine überfällige Debatte ins Land tragen.

Meine innersten Überzeugungen: Ablehnung jeglicher Gewalt (eine Selbstverständlichkeit), Ablehnung von Rassismus, Geschichtsklitterung, Ignoranz, ideologischer Verbohrtheit, Volksverhetzung, Deutschfeindlichkeit, Volksverdummung, Ablehnung eines nationalen, multikulturellen oder religiösen Fanatismus. Ich schätze Objektivität in der sachlichen Auseinandersetzung, erwarte Re-spekt vor aufrichtigen Andersdenkenden, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft im Rahmen des Machbaren und Nützlichen.
Ich wohne seit meiner Geburt in meiner Heimatstadt Flensburg und feierte hier vor kurzem meinen 70. Geburtstag. Flensburg liegt an der deutsch-dänischen Grenze und hat ca. 90.000 Einwohner.

Website: www.anti-globalisierung.de

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