Der Yoga der Urkraft

Der Yoga der Urkraft

Tantra, Kundalini und Unsterblichkeit

Julius Evola , Hans Thomas Hakl (Hrsg.)

Paperback

400 Seiten

ISBN-13: 9783937592367

Verlag: H. Frietsch Verlag

Erscheinungsdatum: 25.05.2020

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

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Mit "Der Yoga der Urkraft" liegt Evolas "Tantra-Buch" erstmals in deutscher Übersetzung vor. Es offenbart eine eher unbekannte Strömung indischer Geistigkeit: eine der bemerkenswertesten Formen des Yoga, den Kundaliniyoga, in seiner ursprünglichen Gestalt. Das vermag dauerhafte Impulse zu geben, auch außerhalb orientalischer Studien und außerhalb der Bereiche, die schon aus bloßer Neugier anziehend wirken. Tantrismus zählt zu den problematischsten und kontroversesten Kategorien der Religionswissenschaft. Beinahe jede Behauptung darüber ist umstritten. Doch die Faszination, die seit der Entstehung (um etwa 500 n. Chr.) davon ausging, beeinflusste Philosophie, Mystik, Moral und Literatur. Vom Tantrika werden extreme Geduld und Ausdauer als Grundvoraussetzungen erwartet, um ein "Vollendeter" zu werden, im Sinne einer vollkommenen Askese. Evolas Urkraft-Begriff hat nichts mit Macht als Gewalt zu tun, denn Macht verliert ihr innerstes Wesen, wenn sie zu materiellen Mitteln wie Gewalt greift. Gemäß dem initiatischen Grundsatz, dass "nicht Du die Macht suchen darfst, sondern die Macht Dich suchen muss".
Hier stößt man auf Unerwartetes. Es ist kein dem Westen angepasster, vereinfachter und auf praktische Zwecke beschränkter Yoga. Vielmehr ein Tantrismus als allgemeine Lebensauffassung und Weltanschauung, mit besonderer Berücksichtigung des Sivaismus und des Weges der Linken Hand. Einiges mag fremdartig erscheinen, mit einer Sperrigkeit, die auch einfach den westlichen Denkgewohnheiten geschuldet sein könnte, denn wie der Tantra-Forscher John Woodroffe bemerkt, sehen "westliche Menschen oft dort Obszönität, wo es eigentlich nur Symbolik gibt". Evolas "Yoga der Urkraft" wird Einwände und Perspektiven gleichermaßen nähren, die Zeitlosigkeit seines Wissens aber wird davon unberührt bleiben.
Julius Evola

Julius Evola

Julius Evola (1898-1974) wird als Kulturphilosoph, Künstler, politischer Autor, Esoteriker und Religionsphilosoph erforscht. Vor allem im italischen Forschungsumfeld sind die jährlich neu erscheinenden akademischen Arbeiten zu Julius Evola kaum unüberschaubar. "Yoga der Urkraft" ist die erste deutsche Übersetzung von Evolas "Lo Yoga della Potenza" aus dem Jahr 1949. Es macht den Leser mit einer eher unbekannten Strömung indischer Geistigkeit bekannt und stellt eine der bemerkenswertesten Formen des Yoga, den Kundaliniyoga, in seiner ursprünglichen Gestalt vor. Dabei gibt es einige dauerhafte Anstöße zum Nachdenken auch außerhalb der orientalischen Studien und außerhalb der Bereiche, die schon aus bloßer Neugier anziehen.

Hans Thomas Hakl

Hans Thomas Hakl (Hrsg.)

Hans Thomas Hakl, österreichischer Autor, Übersetzer, Sammler, Herausgeber, Redakteur. Unter dem Pseudonym H. T. Hansen ist er als Übersetzer und Fachmann für das esoterische Werk des Kulturphilosophen Julius Evola im deutschen Sprachraum bekannt geworden. Sein Buch "Der verborgene Geist von Eranos" (Neuerscheinung: "Eranos: Nabel der Welt - Glied der Goldenen Kette") gilt als Standardwerk zu den seit 1933 stattfindenden Eranos-Tagungen. Hakl ist Gründer der Octagon-Bibliothek, die eine der größten europäischen Privatbibliotheken für Religionswissenschaften und Esoterik ist. Die Octagon Reihe umfasst vier Bände in vier Sprachen mit Aufsätzen von insgesamt 84 zeitgenössischen akademischen Esoterikforschern.


Ferdinand Leopold, der Übersetzer von "Lo Yoga della Potenza", ist geboren in Bukarest und lebt in Hamburg. Er studierte Indologie, Philosophie und Tibetologie und ist seit 1988 als freier Übersetzer literarischer und philosophischer Texte tätig, u. a. von Emil M. Cioran, Mircea Eliade, Ioan P. Culianu, Mircea Cartarescu. Für den Suhrkamp Verlag übersetzte er insbesondere die frühen, rumänischen Bücher E. M. Ciorans. Leopold erhielt zahlreiche Übersetzerpreise u. a. den Internationalen Literaturpreis und das Zuger Übersetzerstipendium.

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