Dialektik, TRIZ und ProHEAL

Dialektik, TRIZ und ProHEAL

Rainer Thiel , Hans-Gert Gräbe (Hrsg.)

Band 21 von 3 in dieser Reihe

Paperback

174 Seiten

ISBN-13: 9783752620153

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 19.12.2020

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

Bewertung::
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ProHEAL steht für "Programm des Herausarbeitens von Erfindungsaufgaben und Lösungsansätzen" und ist eine Anpassung und Weiterentwicklung der Erfindungsmethodik TRIZ, einer inzwischen weltweit beachtete Methodik zur Lösung widersprüchlicher Anforderungen, die von G.S. Altschuller und seinen Schülern seit den 1950er Jahren zunächst in der Sowjetunion entwickelt wurde. Mit der Übersetzung von drei wichtigen Werken Altschullers 1973, 1983 und 1984 ins Deutsche wurde der Grundstein für die DDR-Erfinderschulbewegung gelegt. In diesem Band der Rohrbacher Manuskripte wird eines der zentralen Lehrmaterialien der Erfinderschulen neu aufgelegt.
Rainer Thiel

Rainer Thiel

Dr. phil. habil. Rainer Thiel (Jahrgang 1930) ist eng mit vielen Prozessen der Auf und Ab der DDR verbunden. Als Handwerkersohn studiert er nach der ABF und einer "Bewährung in der Produktion" Mathematik und Philosophie in Jena und Berlin, war in den Sphären von Georg Klaus und Hermann Ley intensiv mit dem kybernetischen Aufbruch der 1960er Jahre verbunden, wurde auf diesem Gebiet auch promoviert und habilitiert. 1960-63 und später 1967 stand Rainer Thiel im organisatorischen Zentrum des Aufschwungs der Kybernetik in der DDR. Nach dem Zurückfahren dieser Ansätze in den 1970er Jahren ergaben sich auf dem Gebiet der Systematischen Innovationsmethodiken neue Handlungsräume, die ihn in den 1980er Jahren mit "Verdienten Erfindern der DDR" zusammenbrachten, um gemeinsam die DDR-Erfinderschulbewegung voranzubringen. Auch nach der Wende blieb Rainer Thiel aktiv und ist es bis heute. Wer mehr zur Person erfahren möchte, dem sein Rainer Thiels Autobiografie "Neugier - Liebe - Revolution. Mein Leben 1930-2010. Verlag am Park. Berlin, 2010, empfohlen.

Hans-Gert Gräbe

Hans-Gert Gräbe (Hrsg.)

Prof. Dr. Hans-Gert Gräbe (Jahrgang 1955) studierte von 1974 bis 1979 Mathematik an der Staatlichen Universität Minsk, war von 1979 bis 1990 Assistent und Oberassistent an der Universität Halle/S. sowie an der Pädagogischen Hochschule Erfurt, promovierte (1983) und habilitierte sich (1988) mit Arbeiten zur Algebra und Kombinatorik. Seit 1990 arbeitet er am Institut für Informatik der Universität Leipzig, seit 2003 als apl. Professor für Informatik. In seinen Arbeiten befasst er sich mit Themen der Computeralgebra und algorithmischen Mathematik, mit dem Einsatz komplexer Softwaresysteme und Software-Technik. Jenseits dieser fachlichen Interessen liegen seine Interessen im Bereich gesellschaftlicher Konsequenzen moderner Technologien sowie Arbeit und Wissen in der modernen Gesellschaft. Er hat im Oekonux-Projekt und im Rohrbacher Kreis mitgearbeitet und ist Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts für Interdisziplinäre Studien (LIFIS). Daneben engagiert er sich in der Förderung mathematischer Nachwuchstalente, ist Vorstandsmitglied und war über lange Jahre Leiter der Leipziger Schülergesellschaft für Mathematik, arbeitet im Aufgabenausschuss der Mathematik-Olympiaden und als MINT-Botschafter.

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