Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Band II

Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Band II

Zwischenrufe in satirisch-politischen Variationen oder Reale Betrachtungen dadaistisch-surrealer Phänomene in der Lobbykratie

Joachim H.E. Endemann

Band 5 von 5 in dieser Reihe

Paperback

392 Seiten

ISBN-13: 9783981971903

Verlag: Endemannverlag

Erscheinungsdatum: 27.04.2018

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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[...] Es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede, zumindest erzählen schreibende Mitarbeiter der Medien-Konzerne wie Politiker reflexhaft von diesem in der Tat kostbaren Gut. Wie gerechtfertigt kann eine Meinungsfreiheit aber noch sein, die auf den "Bösen" dort weist und sich damit das "Gutsein" selbst per se zuspricht, o b w o h l die Faktenlage eine ganz andere Sprache spricht? Nun, wie sollte es noch eine Frage der Freiheit der Meinung sein, handelt es sich dabei tatsächlich um Suggestion und Propaganda - zur Verhinderung der Bildung einer eigenen Meinung?

ZITAT: Gerade wegen der für die Intelligenz wesentlichen Freiheit, ist der Schutz vor Suggestion und Propaganda und gegen die Beeinflussung über Wahnvorstellungen eine Bedingung dafür, daß sich eine eigene Meinung überhaupt erst in einem Individuum ausbilden kann. Konsequenterweise und lediglich beispielsweise sind einem Medium oder einer Partei die Möglichkeiten zur weiteren publikumswirksamen Äußerung dann zu nehmen, bedienen sich ihre Vertreter dieser Mittel, da hierdurch nicht nur die Grenze "freier Meinungsäußerung" überschritten ist, sondern die Meinungsfreiheit der Mitglieder einer Gesellschaft verletzt wird - also die Freiheit, sich eine eigene Meinung bilden zu können. ZITATENDE (Vgl. Simone Weil, Enracinement [...], Librairie Gallimard, Paris, 1949, Seiten 29 f. (Freie Übersetzung des Autors.)

So wie "Entmenschlichung noch keine Vergeistigung" (Walter Serner, 1889-1942), ist dieser Gebrauch der Meinungsfreiheit das genaue Gegenteil dieser Freiheit. Zwar ist das vereinbar mit einer Lobbykratie, aber nicht mit einer Demokratie. [...]

Zwischenruf 16, die Seiten 219 f.
Joachim H.E. Endemann

Joachim H.E. Endemann

_In seinen Büchern soll der Charakter des Schriftstellers zum Ausdruck kommen._
Joachim Endemann ist am 26. Oktober 1953 in Mülheim an der Ruhr geboren. Es begann schon in der ersten Schulzeit, zuerst noch aus einem Gefühl heraus, sich zu äußern, wenn "etwas nicht zu stimmen" schien - ob in der Schulklasse oder im Verhalten von Menschen untereinander. Dann, mit wachsendem Bewusstsein, waren es insbesondere die Diskussionen während der weiterführenden Schulzeit (Fachhochschulreife), die zur Artikulation seiner eigenen Sichtweise beitrugen: es zählte das bessere Argument. Diese Entwicklung setzte sich fort während der beruflichen (Schaufenstergestalter; Krankengymnast) und der (primär fernuniversitären) Studienzeit (zuerst 4 Semester an der Fernuniversität Hagen, u.a. Sozialwissenschaften, dann in den 80er Jahren 2 Semester Kunstgeschichte, mit dem Schwerpunkt "Ikonographie", an der Universität Santiago de Compostela und, nochmals Jahre später, d.h. in den 90er Jahren, 4 Semester Études germaniques [inkl. "Histoire contemporaine allemande"] im Rahmen eines Fernstudiums am "Mirail" in Toulouse, d.h. zu der Zeit, als der Autor in seinem Haus in den franz. Pyrenäen oft lange Monate des Jahres verbringen konnte). Unter anderem wurden diese Studien von Übersetzungsarbeiten begleitet, wodurch sich das Verständnis von Themenkomplexen und ihrer mehr oder weniger guten Ausleuchtung durch die jeweiligen schriftlich verfassten Darlegungen festigte. Denn, wie sagt der Autor so treffend: Geschichte ist das eine, die Schreibung von Geschichte, die Geschichtsschreibung also, ist das andere. Das heißt "Geschichte" und "Geschichtsschreibung" sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Ein wesentlicher Ausdruck seines Charakters ist, dass für den Autor in seinem Leben nie "Karrieremachen" von Bedeutung war, sondern stattdessen ein besseres Verständnis von den anderen Menschen und von sich selbst (las man einst nicht ohne Grund am Apollon-Tempel in Delphi: Gnothi sauton: "Erkenne dich selbst"?) - dass sich jenes erschließen möge, was Anthropos bedeuten kann: wozu dann allerdings auch das Wissen von den Bedingungen gehört, dass sich das jedem Menschen innewohnende Potential tatsächlich entfalten kann. Hierin liegt der Ansatz zum Verständnis seiner Bücher, die in der "Edition scheuklappenfrei" erscheinen.

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