Eifel

Eifel

Walter Schenker

348 Seiten

ISBN-13: 978-3-8334-2952-1

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 08.06.2005

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Erzählt wird, gebrochen in bittere Ironie, das Leben eines Mannes namens Jakob Simonis von ihm selbst, der, frisch von der Universität gekommen, verheiratet und Vater eines kleinen Sohnes, als stellen- und damit arbeitsloser Gymnasiallehrer zu so etwas wie einem Hausmann geworden ist. Seine Frau Gisela arbeitet für den Unterhalt der Familie, sie ist Lehrerin an einer Grundschule. Alle Versuche, den langsam verzweifelnden Mann auf gute Gedanken zu bringen und seine Hoffnung, irgendwann doch zu einer Anstellung zu kommen, zu stärken, müssen scheitern, weil alle seine Versuche, eine Stelle zu finden, fehlschlagen. An einem schönen Tag findet man ihn tot unter einer Eisenbahnbrücke. Ein Unfall? Selbstmord? Walter Schenker gelingt es, das innere Drama deutlich werden zu lassen, das sich in der Monotonie dieses arbeitslosen Lebens fast lautlos, aber unerbittlich vollzieht. Zugleich ist dieser seltsam spannende Roman ein Roman der Eifel, eine Liebeserklärung an Land und Leute seiner Region, die hier mit der Magie der Erzählkunst beschworen wird. Ein Roman also, der den Leser auf vielfache Weise gefangen nimmt, fesselt und auch nach der Lektüre nicht losläst.
Walter Schenker

Walter Schenker

Walter Schenker, Prof. Dr., geboren in Solothurn, lebt in Trier. Von ihm erschienen die Romane ″Professor Gifter″ (Rowohlt 1979/BoD 2007), ″Anaxagoras″ (Rowohlt 1981/BoD 2006), ″Eifel″ (Ammann 1982/BoD 2005), ″Gudrun″ (Ammann 1985/BoD 2006), ″Am andern Ende der Welt″ (Ammann 1988), ″Manesse″ (Ammann 1991, Neuauflage bei BoD 2008), ″Zum roten Stiefel″ (BoD 2005), ″Leider/Solothurner Geschichten″ (Kandalaber 1969), ″Soleil″ (Phi 1981) und ″Engelsstaub″ (Ammann 1986).
″Porta Nigra″ (BoD 2008)

Website: http://www.walterschenker.de

Heimatlos in heimatlicher Eifel

Trierscher Volksfreund

November 1982

Das Buch löst große Betroffenheit aus.

Schwindende Aussichten

Weltwoche

Dezember 0002

Walter Schenker (...) hat sich der Eifel-Landschaft und ihren Bewohnern mit dem überscharfen Blick und Ohr des Fremden genähert. (...) ist ihm hier ein Heimat-Roman in bester, zeitkritischer Tradition gelungen.

Norddeutscher Rundfunk

Dezember 0002

Diese Prosa findet sogar zu einer eigenen Sprachmelodie, deren melancholischer Grundton so sehr fasziniert, daß man dem geschilderten Lebenslauf, gut und gern sechs Stunden ununterbrochen lesend, ohne Langeweile bis zum bitteren Ende folgt.



Im Schatten leben

Neue Zürcher Zeitung

Dezember 1982

Die Einblicke aber, die er vermittelt (...) sind vielfältig und wichtig genug, um diesem Roman die Aufmerksamkeit nicht nur literarisch interessierter Leser zu gewinnen.

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