Haftnotizen

Haftnotizen

Texte und Gedanken aus dem Jugendknast

Thomas Marin (Hrsg.)

Paperback

196 Seiten

ISBN-13: 9783752851762

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 14.05.2018

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Die Texte jugendlicher Strafgefangener überraschen. In verschiedenen Textgattungen, nach unterschiedlichen Vorgaben und zu diversen Themen versuchten sich die Autoren. Für die meisten unter ihnen waren dies die ersten literarischen Versuche. Dabei offenbaren die Autoren ein teilweise beeindruckendes Niveau an Ausdrucksfähigkeit und differenzierter Auseinandersetzung in ihren fiktiven Geschichten wie in persönlichen Betrachtungen. Von Erinnerungen an die Kindheit bis zum Nachdenken über das Altern, von Naturbeobachtungen bis zur Auseinandersetzung mit politischem Widerstand, von Haiku, Kurzgedichten nach japanischem Vorbild, bis zur historischen Erzählung reichen die Texte und Gedanken aus dem Jugendknast.

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Thomas Marin

Thomas Marin (Hrsg.)

THOMAS MARIN, Jahrgang 1965, ist seit 2008 katholischer Seelsorger an der Jugendstrafanstalt Berlin und seit 2010 zusätzlich an der JVA Plötzensee. Von Dezember 2015 bis zum Frühjahr 2018 leitete er ein Schreibprojekt mit jungen Strafgefangenen der Jugendstrafanstalt, dessen Ergebnisse hier präsentiert werden.

„Haftnotizen“ aus dem Berliner Knast

BILD

November 2018

(...) Fast alle hier sitzen wegen Gewaltdelikten. Raub, Prügelexzesse, Tötung. Doch jeder von ihnen hat auch andere Seiten. (...) Sie schreiben über ihre Taten, ihre Reue.

"Der einzige Ort, wo Menschen weniger Rechte haben als Vögel"

Erzbistum Berlin

November 2018

(...) "Die Gefangenen können mehr, als sie sich selbst und andere ihnen zutrauen." (...) "Es ist beeindruckend, wie gut die Texte sind - von Leuten, die teilweise gar keinen Schulabschluss haben", erzählt Marin.

Mal Erfolg im Leben haben

Tag des Herrn

November 2018

(...) Der Herausgeber des Buches, Gefängnisseelsorger Thomas Marin, wollte mit dem Gruppenprojekt „die Menschen wahrnehmen mit dem, was sie ganz macht“, sagt er. Zweieinhalb Jahre hat er mit den jungen Insassen gearbeitet, sich mit ihnen getroffen, Themen angeregt und an den geschriebenen Texten weitergearbeitet.
„Mal Erfolg im Leben haben, ein Lob bekommen“ – dies sei für viele der Autoren alles andere als alltäglich, betont Marin. Das Buch solle deshalb auch „Anerkennung bringen und Wege in die Zukunft bahnen“.

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