Menschen jeden Alters begleiten

Menschen jeden Alters begleiten

Anregungen für Familienangehörige, Lebens-, Sterbe- und TrauerbegleiterInnen

Ilse Jedlicka

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410,9 KB

DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 9783752650914

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 11.09.2020

Sprache: Deutsch

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Wir sind Begleiter, egal ob wir unsere Eltern oder Angehörigen im letzten Abschnitt ihres Lebens beistehen, oder ob wir ehrenamtlich bzw. beruflich

MENSCHEN JEDEN ALTERS BEGLEITEN.

Ich glaube es ist die Liebe, die Nächstenliebe, die uns zu Begleitern macht. Weder ein Helfersyndrom oder unsere eigene Angst vor Krankheit, Einsamkeit, Alter, Sterben und Tod, darf der Grund sein, jemanden zu begleiten. Ich rate jedem sich unbedingt zu prüfen.

Zum Begleiter wird man berufen. Es ist kein Beruf, wie z.B. Schneider oder Rechtsanwalt, sondern Berufung. Es ist auch kein Beruf, den man ausübt. Es ist eine Lebenseinstellung. Begleiter gehören unter anderen Menschen zu denen, die dafür berufen sind, Liebe zu lehren, sie vorzuleben, Menschenwürde und Lebenssinn zu vermitteln.

Ich gebe Anregungen aus meinen über fünfundzwanzig Jahren Erfahrung als Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleiterin, sowie als Humanenergetikerin.

Ich zeige Wege zum Einstieg in die Begleitung, was wichtig ist in der Begleitung, sowie über den Umgang mit Schutzbefohlenen.

Ich betone nochmals, dass es dabei nicht wichtig ist, ob man jemand aus der eigenen Familie oder fremde Menschen begleitet.

Besonders zeige ich aber Möglichkeiten, wie man sich selbst schützen kann um nicht die Sorgen, Probleme oder Schmerzen anderer Menschen zu übernehmen.
Ilse Jedlicka

Ilse Jedlicka

Solange ich denken kann, hatte ich ein Ohr und was noch wichtiger ist, ein Herz für andere Menschen. Meine Eltern betrieben einen Kaufmannsladen und nebenerwerblich eine kleine Landwirtschaft in einem kleinen Ort in Niederösterreich. Ich konnte kaum über das Pult sehen, als ich schon Kunden bedienen musste. Besonders die alten Leute erzählten mir über ihre Probleme oder ihre Vergangenheit. Wahrscheinlich habe ich anfangs nur zugehört, mit zunehmendem Alter habe ich mich mit ihnen unterhalten. Auf jeden Fall begann für mich die Zeit des Begleitens.
Ich erlernte den väterlichen Beruf, zehn Jahre später, schon in Wien lebend, holte ich die Matura nach und schlug die Laufbahn als Steuerberaterin ein. Durch mein eigenes Kurz-Tod-Erlebnis und ein Nah-Tod-Erlebnis bei einem Unfall 1988, bekam ich eine andere Einstellung zum Umgang mit Tod und Trauer. Ich bin überzeugt: Wer liebevoll mit dem Tod umgeht, geht auch liebevoll mit dem Leben um. Daher habe ich seit 1990 Seminare, Vorträge und Vorlesungen sowie Lehrgänge an der Uni Wien und anderen einschlägigen Akademien (einschließlich einer ärztlichen Prüfung in Deutschland) absolviert, welche alle dazu dienten Menschen aus tiefen Krisen zu begleiten.
März 1992 bin ich dem Verein Arbeitsgemeinschaft Haus des Friedens beigetreten. Von 1995 bis 2014 sah ich für mich eine schöne Aufgabe im Schreiben von Gedankenanstößen im monatlichen INFO-Blatt bzw. Newsletter des Vereines. Einige davon finden Sie auch in diesem Buch. Die Artikel sind nicht nach Monat oder Jahr gereiht, es kann daher sein, dass sie sich überschneiden. Nach dem Austritt wegen Altersgründen der Vereinsgründerin, übernahm ich 1998 ehrenamtlich die Position als Obfrau. Den Verein haben wir 2014 aufgelöst, da es inzwischen, einige Hospiz in Wien gibt.
Die ARGE Haus des Friedens war eine Arbeits-Gemeinschaft für Lebens- Sterbe- und Trauerbegleitung nach Elisabeth Kübler-Ross. Zweck des Vereines war die Erarbeitung, Verbreitung und praktische Anwendung der Lebensbegleitung von Menschen, die sich durch einen Todesfall in einer seelischen Krise befinden.
Seit 2009 übe ich den Beruf als Human-Energetikerin aus.
Mag es auch manchmal so scheinen als möchte ich mich beweihräuchern, ist das nicht meine Absicht. Wohl aber ist es meine Absicht, nicht nur lt. Statuten der ARGE Haus des Friedens meine eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen für andere Menschen zugängig zu machen. Dieses Buch soll Anregungen zum Begleiten, aber auch sich selbst zu schützen, zeigen.

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