Mittwochskartoffeln

Mittwochskartoffeln

Kurze Erzählungen

Ina Bruchlos

Paperback

120 Seiten

ISBN-13: 9783937550091

Verlag: Nachttischbuch-Verlag

Erscheinungsdatum: 08.08.2006

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Wer stiehlt Fotos im Haus Ihrer Eltern? Was tun, wenn an der Bar plötzlich ein Nackter vor Ihnen steht und Ihre Telefonnummer kennt? Was, wenn Sie jemanden zur Schlaftherapie begleiten und plötzlich selber für irre gehalten werden? Was, wenn unser Gehirn wie Donauwellen-Kuchen aussehen sollte?
Ina Bruchlos schreibt mit Humor auf, was so alles geschieht, wenn der Alltag wieder einmal aus den Fugen gerät. Sie erzählt in ihrer zweiten Kurzgeschichten-Sammlung "Mittwochskartoffeln", wie Gewohnheiten zu Glück führen und zu Gefallen, die man lieber niemandem erfüllen sollte. Sie entwickelt anschauliche Theorien wie das menschliche Gehirn wohl schaltet - bevor es aussetzt. Und warum Raucher keine ganz schlechten Menschen sind.
Ina Bruchlos beobachtet liebevoll, wie verrückt Menschen miteinander reden und dabei das Chaos nur vergrößern, das ihnen ohnehin als normal erscheint. Sie flaniert zwischen den Worten, die sich zu eigenen Häusern auftürmen, ihre Straße ist die Sprache. In ihren kurzen Erzählungen öffnen sich Abgründe, in die der Leser lachend sieht.
"Die Augenblicke der äußersten Sprachlosigkeit und das Bedürfnis, sie zu formulieren, sind seit jeher die wesentlichen Anlässe zum Schreiben", notierte Peter Handke vor dreißig Jahren. Daran hat sich die junge Malerin Ina Bruchlos gehalten. Vor allem aber wächst - seit sie in 2005 mit ihrer ersten Kurzgeschichtensammlung "Nennt mich nicht Polke!" ihren sanften Spott über die Sabbelleidenschaft vorstellte - der Kreis der kichernden Zuhörer bei ihren vielgefragten Lesungen.
Ina Bruchlos

Ina Bruchlos

Ina Bruchlos ist Malerin und Autorin. Beide Berufe ergänzen sich. Das Bildhafte treibt ihre Sprachspiele ins Ausgesprochene und doch Ungeahnte, die Sprache malt opulente Sinnbilder eines verquatschten Alltags.
Ina Bruchlos zeige ″die Dinge am Punkt ihres Scheiterns″, schrieb das ″Main-Echo″. Das ″fragmentarische Nebeneinander″ ihrer Zeichnungen lobte der ″Kölner Stadtanzeiger″ – weil so ″vieldeutige Interpretatione″ möglich seien. ″Begonnene Geschichten″ blieben manchmal offen, notierte die „Offenbach Post“. Doch sie ″verdichteten″ sich – und selbst ″simple Gegenstände″ würden so ″zu Fetischen″§.
Diese ″Dramatik des Banalen″ würdigte auch ″1/4 nach 5″, das ″Magazin für St. Pauli″. Am Rande St. Paulis nahe Altona wohnt sie, die am 13. September 1966 in Aschaffenburg geboren wurde. Nach dem Abitur hatte Ina Bruchlos zunächst Germanistik an der ″Johann-Wolfgang-Goethe-Universität″ in Frankfurt am Main studiert, dann ab 1986 ″Visuelle Kommunikation″ an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Ein ″Erasmus-Stipendium″ an der ″Academie van beeldende kunsten″ brachte sie 1990/91 nach Rotterdam.
Nach ihrem Diplom 1994 als Designerin mit dem Schwerpunkt Freie Kunst bei Prof. Adam Jankowski nahm sie 1997 in Hamburg ein zusätzliches Studium an der Hochschule für bildende Künste (HfbK) im Fachbereich ″Freie Kunst″ bei Prof. Claus Böhmler auf, das sie im Oktober 1998 mit Zertifikat abschloss.
Seither arbeitet Ina Bruchlos in der Hansestadt als freiberufliche Malerin, in den letzten Jahren auch als Autorin. 2002 erhielt sie einen ″Förderpreis für Literatur der Kulturbehörde Hamburg″, 2005 gewann sie den ″Publikumspreis″ bei der Präsentation des ″Hamburger Ziegels″, einer Anthologie der Kulturbehörde Hamburgs.
Im selben Jahr erschien ihr erster Erzählband: Nennt mich nicht Polke! – seither hat sie Bilder und Buch auf zahlreichen Veranstaltungen vorgestellt.

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