Professor Gifter

Professor Gifter

Walter Schenker

Hardcover

225 Seiten

ISBN-13: 978-3-8334-7109-4

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 07.06.2007

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

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Kann Bildung sozialen Aufstieg schaffen?
Trocken und auch genüsslich berichtet Walt Joe Gifter, im Slum vom englischen Blackstone geboren, über die Stationen seines Aufstiegs bis zum Ruf als Professor an die Universität Hongkong.
Die Geschichte eines präzis geplanten und exakt absolvierten Aufstiegs?
Während er höher klettert, Stufe um Stufe, und sich gleichzeitig immer mehr von seiner Familie, seinen Freunden, seiner Frau entfernt, verwandelt sich der Musterschüler und Karrieremacher nach und nach, gleichsam unter den Augen des verblüfften Lesers, in einen gefühllosen, kalt berechnenden Zyniker, bis er schließlich nur noch seinen privaten Gelüsten lebt.
Die Geschichte einer perfekten Anpassung also. Eine doppelbödige Geschichte: Gifters unaufhaltsamer Weg in die Isolierung spiegelt alltägliche Wirklichkeit. Und während wir, fasziniert und abgestoßen, dieses Porträt eines scheinbar "exotischen" Aufsteigers betrachten, erkennen wir darin die Gesellschaft der Angepassten unserer Zeit wieder.
Walter Schenker

Walter Schenker

Walter Schenker, Prof. Dr., geboren in Solothurn, lebt in Trier. Von ihm erschienen die Romane ″Professor Gifter″ (Rowohlt 1979/BoD 2007), ″Anaxagoras″ (Rowohlt 1981/BoD 2006), ″Eifel″ (Ammann 1982/BoD 2005), ″Gudrun″ (Ammann 1985/BoD 2006), ″Am andern Ende der Welt″ (Ammann 1988), ″Manesse″ (Ammann 1991, Neuauflage bei BoD 2008), ″Zum roten Stiefel″ (BoD 2005), ″Leider/Solothurner Geschichten″ (Kandalaber 1969), ″Soleil″ (Phi 1981) und ″Engelsstaub″ (Ammann 1986).
″Porta Nigra″ (BoD 2008)

Website: http://www.walterschenker.de

Nichts als die Wahrheit...

Neue Zürcher Zeitung

Februar 1979

Was den literarischen Gehalt des Buches ausmacht, so gelingt es Schenker wie ohne Anstrengung, die Sprache des Erzählens durchzuhalten. Das Mittel der Sprache ist die Ironie; vielfältig gebrochen, lässt diese das Geschehen in der nötigen Distanz. (...) In der Verbindung mit dem Thema kommt eine Satire zustande, der wir Bewunderung nicht versagen können.

Aufstieg ins Abseits

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Mai 1979

Gifter glaubt sich bis zum Schluß, psychisch und physisch verelendet, immer noch am Ziel seiner Wünsche. Der Autor versteht es, aus dieser Konstellation manchen sarkastischen Funken zu schlagen. Ein wahrhaft grimmiger Humor bricht sich an einigen Stellen Bahn.

Aufstieg und Paranoia

Frankfurter Rundschau

Juli 1979

Also eine ins (fast) Perfekt-Britische verfremdete Autobiographie? (...) Ich glaube eher, Walter Schenker ist ein ganz raffinierter Dialektiker, ähnlich seinem Landsmann Robert Walser, an den mich der Roman "Professor Gifter" immer wieder erinnert hat. (...) Hinter solchen Sätzen, die erzbürgerliche Maximen transportieren und so scheinbar harmlos auf ein D´accord mit dem Leser aus sind, verbirgt sich, toll maskiert (weil überhaupt nicht maskiert), der ganz normale Lebens-Irrsinn. Den zu provozieren, scheint mir, war Walter Schenkers Schreib-Absicht.

Professor Gifter

Süddeutsche Zeitung

September 1979

Ein scharfsinniges, in der Analyse rücksichtsloses, böses Buch (...).

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