Raststraße

Raststraße

Roman in Episoden

Joachim Kortner

Paperback

244 Seiten

ISBN-13: 9783833489839

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 28.04.2008

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Der Buchtitel erscheint harmlos. Aber diese fünfziger Jahre sind eine gefährliche und verrückte Zeit. Jakobs Eltern verdrängen die Erinnerungen an den Krieg und an das düstere Loch in der eigenen Familiengeschichte. Elvis, „Rock Around the Clock“ und der erste Eis-Italiener lassen bei ihm kritische Fragen gar nicht erst aufkommen.
Fern und unwirklich die Atombombentests der Großmächte, doch die niedergewalzten Volksaufstände in der DDR und in Ungarn finden vor der Haustür statt. Wütend, voll von Hass und Enttäuschung erlebt der aufgewühlte Junge diese Katastrophen, will eingreifen …...
Der Autor erhebt den neun- bis schließlich neunzehnjährigen Jakob zum Chronisten seiner Zeit. Ein packendes und konturenscharfes Milieubild der bundesdeutschen Nachkriegszeit, atmosphärisch hoch verdichtet.
Joachim Kortner

Joachim Kortner

Er wurde 1939 in Oppeln/Oberschlesien (heutiges Opole) geboren. Als Fünfjähriger erlebt er die Flucht vor der herannahenden Ostfront, die ihn und seine Familie in der scheinbaren Idylle eines brandenburgischen Dorfes überrollt. Im Jahr der Berlinblockade 1948 gelingt der Mutter mit den Söhnen die lebensgefährliche Flucht aus der russisch besetzten Zone mit einem Fluchthelfer in ″den Westen″.
Nach dem Abitur in Coburg folgten Studium und pädagogische Be-rufstätigkeit.

Rastraße - Roman in Episoden

Uli Wolf

Juni 2008

Kortners facettenreiches sowie hellwach und sensibel geschriebenes Zeitmosaik ist eine bemerkenswerte und lohnende Lektüre ... schnörkellos... spannend... immer hart an der Wirklichkeit... sprachlich erfreulich präzise und kreativ... manchmal leicht ironisch und lakonisch...

Die ganze Welt in einem Hinterhaus

Nordbayerischer Kurier

Juni 2008

Streckenweise sind es Lausbubengeschichten, die Joachim Kortner erzählt, aber er geht weit darüber hinaus, zeichnet ein Sittenbild der 50er, 60er Jahre in Coburg, ohne zu beschönigen oder zu moralisieren.

Zwei Zimmer, acht Mieter

Neue Presse Coburg

Juli 2008

Obzwar er eine ungeschminkte Sprache pflegt und den geschilderten Beobachtungen und Erlebnissen alles Verklärende abgeht, ist Kortner ein Buch gelungen, das so authentisch wie berührend ist. Und wer selbst in jenen Jahren in Coburg aufgewachsen ist, wird beeindruckt sein von Kortners präziser Erinnerung und sich gern mitnehmen lassen auf eine mit vie Lokalkolorit bereicherte Zeitreise in eine noch gar nicht so entfernte Vergangenheit.

Die ganze Welt in einem Hinterhaus

Fränkischer Tag

August 2008

Streckenweise sind es Lausbubengeschichten, die Joachim Kortner erzählt. Aber er geht weit darüber hinaus, zeichnet ein Sittenbild der 50er, 60er jahre in Coburg, ohne zu beschönigen oder zu moralisieren.

Weltgeschichte für kleine Leute

Fränkischer Tag

Februar 2010

(...)Er ist ein Schriftsteller, der ohne Nostalgie auf Erlebnisse zielt, die ja immerhin schon über ein halbes Jahrhundert zurückliegen.
Sowie jene von Elvis, von Atombombentests und von der Verdrängung der Kriegserinnerung geprägten „verrückten
50er Jahre“, die der Autor der „Raststraße“ schildert. „Es darf nicht verschollen gehen“, sagt Kortner. (...)

Zeitzeuge ist ein guter Lehrer

Fränkischer Tag

Januar 2010

(...) Kortners erster Roman schildert aus der Perspektive eines damals fünfjährigen die letzten Kriegsmonate im Osten, "Raststraße" die Zeit nach der gefährlichen Flucht aus der Sowjetzone, das Lebensgefühl der frühen fünfziger Jahre in Coburg und die zum Teil befremdlichen Erfahrungen des jungen Mannes in einer für ihn als Flüchtling teils fremden Welt.(...)

Die ganze Welt in einem Hinterhaus

Coburger Tageblatt

Juni 2008

(...)Streckenweise sind es Lausbubengeschichten, die Joachim Kortner erzählt, aber er geht weit darüber hinaus, zeichnet ein Sittenbild der 50er, 60er Jahre in Coburg, ohne zu beschönigen oder zu moralisieren.
"Diese Zeit hat mich geprägt und inspiriert", erläutert der Autor. Sein Buch ist deshalb eine Liebeserklärung an die Stadt.(...)

Weltgeschichte für kleine Leute, in Episoden erzählt

Fränkischer Tag

August 2009

(...)In diesem Roman in Episoden schreibt Kortner nicht nur aus der Perspektive eines Fünfjährigen. An manchen Tagen steigt er an seinem Schreibtisch in Ebermannstadt so tief in die Erinnerung hinab, dass er noch einmal dieser Fünfjährige wird. Ein mitunter schmerzhafter Prozess. Kortner arbeitet auf. Zugleich schreibt er ein Stück Geschichte. "Eine Weltgeschichte für kleine Leute", nennt er diese Prosa. "Texte, die in keinem Geschichtsbuch zu finden sind", die "Schicksale hinter den Fakten" zeigen.(...)

Ein Zeitzeuge ist besser als jedes Sachbuch

Fränkischer Tag

Januar 2009

(...)im Folgeband namens "Raststraße" gelingt Kortner der Spagat zwischen ernster Unterhaltung und Vermittlung von Zeitgeschichte auf hohem Niveau. Der Autor las Passagen, die nach den doch teilweise sehr bedrückenden Schilderungen über die letzten Tage des Krieges oder die gefährliche Flucht aus der Sowjetzone durch ihre Anekdotenhalftigkeit und auch ihren verhaltenen Witz das Lebensgefühl der frühen fünfziger Jahre besser als jedes Sachbuch vermitteln können.(...)

Die Raststraße in den wilden Fünfzigern

Neue Presse

März 2009

(...)Aus der Perspektive des 9- bis 19-jährigen, der 1948 mit seiner Familie als Flüchtling nach Coburg kommt, wird in diesem "Roman in Episoden" die Zeit des Kalten Krieges, der Ära Adenauers und der verdrängten NS-Vergangenheit geschildert.(...)

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