Dein Buch mit BoD
1. Die Reise beginnt
Du hast dich entschieden, ein Buch zu schreiben: Damit ist bereits ein wesentlicher Schritt getan. Du erfüllst dir diesen Wunsch, den du vielleicht schon lange in dir trägst – und der für viele Menschen ein Traum ist. Welche weiteren Schritte dich nun erwarten, worauf du den Fokus legen solltest und an welchen Stellen professioneller Support sinnvoll ist: Das erfährst du auf den folgenden Seiten.
1.1. Was ist dein Ziel?
Möchtest du als Autor*in bekannt werden und mit deinen Lesungen große Hallen füllen? Willst du dein Wissen an andere Menschen weitergeben? Eine Geschichte schreiben, die in hochwertiger Form produziert werden soll? Oder geht es dir gar nicht darum, ein Buch für die breite Öffentlichkeit zu schreiben – sondern du planst ein Projekt, das nicht für den Verkauf, sondern allein für dich, Verwandte und Freund*innen gedacht ist? Auch wenn es eine Unternehmenszeitschrift oder ein Hochzeitsmagazin ist, bist du hier richtig. Denn im Kern geht es immer darum, einen guten Inhalt in hoher Qualität zu drucken und sogar im Buchhandel zu veröffentlichen.
1.2. Wie du dein Ziel formulierst
Für dein Projekt ist es von zentraler Bedeutung, dein Ziel stets klar und nachvollziehbar vor Augen zu haben. Denn nur, wenn du genau weißt, warum und für wen du schreibst, kannst du dein Projekt sinnvoll planen. Nur dann weißt du, wie du deine Leser*innen ansprichst, wie du einen marktgerechten Verkaufspreis festlegst, ob du eine ISBN brauchst (die „Internationale Standardbuchnummer“ identifiziert das Buch in Katalogsystemen und für den Verkauf im Handel) oder dich mit funktionierenden Marketingstrategien beschäftigen solltest. Wichtig ist also: Welches Ziel verfolgst du mit deinem geplanten Buch? Bei der Formulierung deines Ziels helfen die folgenden Fragen:
- Schreibst du ein Buch für den freien Verkauf oder für private Zwecke?
- Zu welchem Genre zählt dein Buch?
- Wie sieht die Zielgruppe deines Buchs aus?
- Welchen Umfang soll dein Buch ungefähr haben?
- Wann soll dein Buch fertiggestellt sein?
Hast du die Antworten vor Augen, kannst du daraus einen konkreten Satz formulieren: „Mein geplantes Buch soll …“ ist dein Ziel formuliert, kann es weitergehen.
1.3. Womit fängst du an?
Wenn du ein Buch als Self-Publisher*in veröffentlichst, übernimmst du zwei Rollen gleichzeitig: Du bist Autor*in und Projektmanager*in. Deshalb ist es wichtig, dass du beide Bereiche betrachtest, und dir im ersten Schritt Klarheit verschaffst – inhaltlich und organisatorisch.
Inhaltliche Klarheit: Schreibe auf, was das Ziel deines Buchprojekts ist (das du im vorigen Schritt definiert hast) und bringe die Idee deines Buchs auf den Punkt. Falls du noch gar keine Idee hast, stellen wir dir im BoD-Blog zehn Strategien vor, mit denen du dein Buchthema (fast) von selbst findest. Schau gerne auch im BoD Buchshop vorbei und lass dich von Covern, Genres und aktuellen Titeln inspirieren. So findest du sicher heraus, wo du dein Buch ungefähr einordnest – und um die Details zu Thema, Titel und Struktur kümmern wir uns später.
Organisatorische Klarheit: Verschaffe dir einen Überblick, welche Aufgaben für dich anstehen, dafür findest du auf den folgenden Seiten die nötigen Infos. Du kannst im späteren Prozess entscheiden, welche Schritte du allein gehst und wo du auf professionelle Unterstützung setzt. Wichtig ist zunächst, dass du weißt, was es bedeutet, ein Buch zu veröffentlichen. Denn zu deiner Rolle als Self-Publisher*in gehört es neben dem Schreiben, das Selbst- und Zeitmanagement sowie die finanzielle Planung im Griff zu haben. Natürlich bekommst du auch dazu wertvolle Tipps von uns.
Um mit gutem Beispiel voranzugehen: Unser Ziel mit diesem Leitfaden ist es, dich umfassend auf dein nächstes Buchprojekt vorzubereiten und dir Tipps und Anleitungen zu jedem der wesentlichen Schritte an die Hand zu geben.
2. Was leistet BoD?
Unsere Mission ist es, Autor*innen den Weg zum eigenen Buch, E-Book oder Hörbuch zu ermöglichen.
2.1. Was kannst du als Autor*in erwarten?
BoD bietet dir die Möglichkeit, dein Buch als Self-Publisher*in zu veröffentlichen. Du bist also unabhängig von Verlagen, deren Programmplanung und Entscheidungen. Du bist selbst Chef*in deines Projekts und bestimmst, wann du dein Buch unter welchem Titel veröffentlichst. Wir sind dabei als Partner und Dienstleister an deiner Seite. In unserem Blog findest du Tipps und Übungen für alle Aspekte des Schreibens: von der Erzählperspektive bis zum Epilog.
Beim Schreiben und der Gestaltung deines Buchs kannst du jederzeit unsere Unterstützung in Anspruch nehmen, wenn du sie brauchst – zum Beispiel beim Lektorat oder beim Cover-Design und vielen weiteren teils kostenfreien Leistungen.
Je nach gewünschtem Produkt erhält dein Buch eine ISBN und ist so im gesamten deutschsprachigen Raum in jeder Buchhandlung und online zu bestellen. Wir setzen dabei auf das „Print on demand“-Verfahren, was die Buchproduktion nachhaltig und kostengünstig macht. Du lässt keine großen Auflagen im Voraus drucken, sondern BoD produziert und verschickt dein Buch erst dann, wenn es bereits bestellt wurde. Über die Ausstattung deines Buchs entscheidest du selbst und dabei gibt es viele Möglichkeiten: vom klassischen Paperback bis zum hochwertigen Hardcover mit Lesebändchen.
2.2. Was kostet die Veröffentlichung – und was verdienst du?
Die gute Nachricht: Die reine Veröffentlichung deines Buchs ist nicht teuer. Möchtest du, dass es mit ISBN ausgestattet und in mehr als 6.000 Buchhandlungen und Online-Shops verfügbar ist, zahlst du für das Produkt „Publish“ einmalig eine Gebühr von 39 Euro. Unsere Produkte „Publish Plus“ und „Publish Premium“ mit vielen Extra-Leistungen bekommst du für 299 bzw. 699 Euro. Für welche Variante du dich entscheidest, liegt ganz bei dir – hier findest du die Produkt-Details im Überblick.
Ist dein Buch nicht für den freien Verkauf gedacht, kannst du es bereits ab 2,05 Euro pro Exemplar drucken lassen. Der genaue Preis hängt davon ab, welche Ausstattungsmerkmale du wählst; unser Preiskalkulator zeigt dir, wie sich die Ausstattung auf den Preis auswirkt.
Dort erfährst du bei einem frei verkäuflichen Buch auch, was du pro Exemplar verdienen kannst – du kannst ganz einfach selbst dein Autor*innenhonorar berechnen. Wir legen viel Wert auf hohe Transparenz und volle Kostenkontrolle für dich als Self-Publisher*in. Schau dir unsere Rechenbeispiele an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie hoch das Honorar von welcher Art von Buch ist, im Anschluss kannst du deine eigene Kalkulation aufstellen. Hilfreiche Tipps dafür findest du in unserem Blogbeitrag zum Thema Preiskalkulation.
3. Das Manuskript: schreiben und überarbeiten
Du möchtest einen Roman schreiben, einen Krimi, einen Thriller oder eine Liebesgeschichte – eine Story, die du selbst erschaffst und zu Papier bringen willst? Dann brauchst du ein gutes Manuskript, um Leser*innen zu begeistern. Wie das gelingt, erfährst du jetzt Schritt für Schritt.
3.1. Die Idee und der Titel
Vielleicht weißt du schon genau, worüber du ein Buch schreiben willst, vielleicht suchst du aber auch noch nach der zündenden Idee. Dann erhältst du in diesem Blogbeitrag zehn Methoden, mit denen du dein Buchthema (fast) wie von selbst findet. Ein erster Einblick, was dir helfen kann: Lass dich von Menschen inspirieren – es gibt so viele persönliche Geschichten, aus denen ein Plot für dein Buch entstehen kann.
Auch deine eigenen Erfahrungen können Inspiration für dein Manuskript sein. Ein weiterer guter Weg ist ein Blick in die Geschichte: Welche historischen Fakten sind guter Stoff für dein Buch? Du kannst dich auch vom aktuellen Buchmarkt inspirieren lassen: Welche Titel sind erfolgreich, welche Cover sprechen dich an, in welche Richtung willst auch du mit deinem Buch gehen?
3.2. Ist der Titel noch zu haben?
Den endgültigen Titel für dein Buch findest du oft erst im Schreibprozess, doch es hilft dir, von Anfang an einen Arbeitstitel vor Augen zu haben. Ein guter Buchtitel ist einzigartig, weckt Interesse oder Neugier, ist leicht zu merken und wiederzufinden. Wichtig ist, dass der Titel noch nicht vergeben ist, das kannst du leicht über eine Suche in Online-Shops herausfinden. In dieser Übersicht des Börsenblatts findest du außerdem heraus, für welche Titel in den vergangenen sechs Monaten Titelschutz beantragt wurde – das zeigt dir, ob ein gleichlautendes Buch bald auf den Markt kommen wird.
Wie du den perfekten Titel findest, erfährst du in diesem Blogbeitrag, für Brainstorming und Formulierung kannst du auf KI-Unterstützung setzen: Bitte das Tool deiner Wahl, zu deinem Thema mehrere Titelvorschläge zu formulieren. Wenn du bereits eine Idee hast, kannst du dir Titel-Variationen ausspielen lassen. In diesem Beitrag zeigen wir dir 5 Tipps, wie du mit KI den perfekten Titel für dein Buch findest. So weißt du sicher bald, wie dein Werk heißen soll.
3.3. Der Plot
Schreibst du ein fiktionales Buch, ist der Plot entscheidend. Bei Sachbüchern geht es eher um eine überzeugende Struktur und ein gutes Inhaltsverzeichnis. Was ein Plot ist? Es handelt sich dabei um den Handlungsverlauf der Geschichte. Der Plot bestimmt, was in deinem Buch in welcher Reihenfolge passiert – er verbindet alle Elemente wie Figuren, Ereignisse und Schauplätze.
Jeder Plot ist unterschiedlich, doch die meisten von ihnen haben die folgenden Kernpunkte: Die Leser*innen lernen entlang des Plots die Charaktere und das Setting kennen, oft folgt schnell ein erster Konflikt, die Handlung nimmt Fahrt auf und man fiebert einem Höhepunkt entgegen – dann fällt die Spannung ab und es kommt zur Auflösung. Wie viele Konflikte es gibt, wie viele Plot-Twists und wann die Auflösung erfolgt, das ist individuell unterschiedlich.
Dein Plot sollte nicht zu vorhersehbar sein, gleichzeitig kannst du dich an verschiedenen Plot-Modellen orientieren, die sich bei Autor*innen bewährt haben. Ob du überhaupt plottest oder stattdessen auf freies Schreiben setzt, dich dabei an der Held*innenreise oder der Drei-Akt-Struktur orientierst, das kannst du selbst entscheiden. Wie du den passenden Plot für dein Buch Schritt für Schritt entwickelst, das erfährst du in diesem Blogbeitrag.
3.4. Die Recherche
Auch bei diesem Punkt schauen wir uns im Detail die Recherche-Wege an, wenn du ein fiktionales Buch schreibst.
Bei einem Sachbuch folgt die Recherche eher wissenschaftlich bzw. journalistisch: Du trägst alle Informationen zu einem Thema zusammen, interviewst Expert*innen, wertest Studien aus, sprichst mit Betroffenen, bringst dein eigenes Wissen unter – und hast so schließlich genügend Material für dein Buch zur Hand.
Zurück zur Recherche für belletristische Werke wie Romane, Krimis oder Thriller. Hier unterteilt sich die Arbeit in drei Aspekte:
- Schauplatzrecherche: Wie sieht es an einem Ort aus, wie riecht es, wie ist das Licht, wie gehen die Menschen dort miteinander um?
- Faktenrecherche: Sachwissen über Berufe, technische/medizinische Abläufe, rechtliche Regelungen etc.
- Emotionale Recherche: Wie fühlt es sich an, eine bestimmte Sache zu erleben? Wie reagieren Menschen in dieser Situation?
Natürlich ist es am besten, alle Informationen aus erster Hand zu bekommen. Du reist für die Schauplatz-Recherche an die Orte deines Romans, unternimmst die gleichen Wanderungen wie deine Figuren, isst in denselben Cafés. Doch das ist aufwändig. Alternativ kannst du Street View, Fotos und Videos online angucken. Du kannst die KI befragen, Reiseblogs zu diesen Orten lesen, Reiseführer kaufen, Karten studieren und Interviews mit Menschen lesen (oder führen), die dort waren.
Interviews sind bei der Faktenrecherche ebenfalls das beste Mittel: Frage Expert*innen für ein Thema an und lass dir jedes noch so kleine Detail erklären, das für deinen Roman wichtig ist. Dafür kannst du außerdem (Fach-)Bücher lesen und Dokumentationen gucken. Und natürlich KI nutzen – die erhaltenen Infos hier aber unbedingt noch einmal gegenprüfen.
Auch emotionale Recherche kann über Interviews laufen: Findest du eine Person, der Ähnliches passiert ist wie deiner Romanfigur, und die bereit ist, darüber zu sprechen? Vielleicht gibt es auch autobiografische Bücher, Blogs oder Filme zum Thema, in denen Betroffene über ihre Emotionen sprechen?
3.5. Die Figurenentwicklung
Du kennst das sicher selbst vom Lesen: Wie sehr dich ein Buch bewegt und fesselt, hängt auch davon ab, wie lebendig die Protagonist*innen dargestellt werden. Deshalb ist die Figurenentwicklung ein entscheidender Punkt, wenn du ein Buch schreibst. Die Charaktere in deiner Geschichte sollten authentisch und vielschichtig sein. Wenn du auf Stereotype setzt und die Figuren vorhersehbar handeln lässt, verschenkst du hingegen viel Potenzial. Fünf Fragen, die du dir bei der Figurenentwicklung stellen kannst:
- Schritt 1: Wie alt ist deine Figur, wie lebt sie, wie sieht sie aus?
- Schritt 2: Welche Geschichte bringt deine Figur mit?
- Schritt 3: Welche Grundhaltung hat deine Figur?
- Schritt 4: Wie verhält sich deine Figur und wie interagiert sie mit anderen?
- Schritt 5: Wie entwickelt sich deine Figur?
Detaillierte Informationen zu jedem Schritt findest du in unserem Blogbeitrag zum Thema Figurenentwicklung. Sobald du die Figuren vor Augen hast, kannst du für jede von ihnen einen Charakterbogen erstellen. Das hilft dir, sie wirklich zum Leben zu erwecken – und es hilft dir, im Laufe des Schreibens immer wieder zu prüfen, ob die Figuren sich noch so verhalten, wie es ihrem Charakter, ihrer Grundhaltung und ihrer skizzierten Entwicklung entspricht.
3.6. Das passende Schreibprogramm
Mit welcher Software schreibst du dein Buch? Das ist deine Entscheidung als Autor*in – und es ist auch möglich, auf das klassische Textverarbeitungsprogramm deines Computers zu setzen. Spezialisierte Schreibprogramme bieten dir viele weitere Funktionen, unter anderem:
- Rechtschreib- und Grammatikprüfung
- Figurensteckbrief/Karteisystem für Charaktere
- Kapitel-Übersicht
- Bereich für Recherche-Notizen und Ideen
- Statistik über geschrieben Wörter und persönliche Schreibziele
- Synonymwörterbuch
- Mind-Map zur Ideensammlung/Strukturierung deines Buchs
- Fokusmodus gegen Ablenkungen beim Schreiben
- Zeitstrahl
- Layout-Optionen
- Ergänzende App, um auch unterwegs weiterzuschreiben
Welche Funktion welche Software beinhaltet, zeigen wir dir in unserem Blogbeitrag zum Thema. Hier erhältst du auch einen Überblick über die jeweiligen Kosten – denn so viele Funktionen speziell für Autor*innen haben natürlich ihren Preis. Ob sich die Investition für dich lohnt und dich eine Schreibsoftware spürbar weiterbringt, kannst du meist in einer kostenlosen Probephase herausfinden.
Was dabei wichtig ist: KI prägt natürlich auch den Markt der Schreibsoftware. Viele Programme haben neue KI-Funktionen integriert, gleichzeitig bieten dir Stand-Alone-KI-Tools Möglichkeiten, die du unabhängig von einer separaten Schreibsoftware nutzen kannst. So kannst du dir jederzeit von der KI Synonyme ausspielen lassen oder mit KI-Unterstützung eine hilfreiche Kapitelübersicht anlegen.
Entscheidend ist, dass du die technischen Möglichkeiten kennst, die dir beim Schreiben zur Verfügung stehen – und dann die passende Lösung für dich auswählst.
3.7. Deine Schreibroutine
Auch wenn du von deiner Idee überzeugt bist und dein Ziel als Autor*in klar vor Augen hast: Es kann schwer sein, im Alltag systematisch die Zeit fürs Schreiben zu finden. Was dabei hilft? Eine individuelle und fest verankerte Schreibroutine – und das Wissen, was dich persönlich bei Schreibblockaden weiterbringt.
Die Zeit für ein Buch findet sich in der Regel nicht von selbst, du musst sie dir nehmen. Dabei ist es hilfreich, feste Zeiten in den Kalender einzutragen. Wähle die Blöcke so aus, dass sie deinen Vorlieben entsprechen: Kannst du besonders gut frühmorgens schreiben, bist du eher eine Nachteule oder hast du keine persönliche Präferenz? Schätze auch ab, welcher zeitliche Umfang realistisch ist, und trage dann zum Beispiel zwei größere Schreibblöcke pro Woche in deinen Kalender ein. Das hilft dir, das Schreiben in den Alltag einzubauen und beugt dem Frust vor, dass dein Buch immer wieder zu kurz kommt.
Manchen Autor*innen helfen klare Ziele: Wie viel Zeit planst du für die Recherche ein, wann willst du die ersten 30 Seiten geschrieben haben, wann das gesamte Manuskript? Wenn du dein Buch als Self-Publisher*in veröffentlichst, bist du für das Timing selbst verantwortlich – hier kann es helfen, Termine zu fixieren und dich dir selbst gegenüber zur rechtzeitigen Fertigstellung zu verpflichten.
3.8. Was gegen Schreibblockaden hilft
An manchen Tagen fließen die Worte einfach heraus, an anderen hast du das Gefühl, in einer Schreibblockade zu stecken? Das erleben die meisten Autor*innen mindestens einmal, also sei milde mit dir, wenn es mal nicht so gut läuft. Erprobte Strategien gegen Schreibblockaden stellen wir dir in diesem Beitrag vor. Mit diesen Tipps kannst du auch der Ursache deiner Blockade auf den Grund gehen, was oft ein erster Schritt zur Lösung ist.
Wenn du über Monate oder sogar Jahre an einem Buch arbeitest, sind auch Ruhephasen wichtig. Das sind Zeiten, in denen du bewusst nicht schreibst, möglichst auch gedanklich mal Abstand von deinem Manuskript nimmst. Das hilft dir, neue Energie und Inspiration zu tanken, außerdem liest du deinen Text nach einer solchen Ruhephase mit ganz anderen Augen – und bist so bereit für eine Überarbeitungsrunde, die deinen Text noch besser macht.
3.9. Wie du KI für dich nutzt
Das Schreiben eines Buchs ist und bleibt ein kreativer Prozess. Doch natürlich bietet dir Künstliche Intelligenz Möglichkeiten, die du als Autor*in für dich nutzen kannst – ohne dass du das Schreiben an ein Tool auslagerst und so ersetzbar wirst.
Im ganzen Schreibprozess gibt es verschiedenste Ansatzpunkte, hier findest du einige Ideen für den Einsatz von KI:
- Brainstorming zum Titel und Vergleich mit ähnlichen Werken
- Recherche zu Schauplätzen und historischen Details (Achtung, immer noch einmal gegenchecken, da KI halluzinieren kann)
- Erstellung von Figurensteckbriefen
- Unterstützung bei Formulierungen, wenn du mal nicht weiterkommst
- Korrekturlesen, wenn du unsicher bist (auch wenn KI kein professionelles Korrektorat und Lektorat ersetzt)
- Diskussion von Plot-Aufbau und spannenden Twists
Sicher fallen dir selbst noch Ansatzpunkte ein, wie dich KI unterstützt, ohne deine Kreativität einzuschränken. Spannend dazu ist auch dieses Interview mit einem Autor, der verrät, wie er KI beim Schreiben seines Romans eingesetzt hat.
3.10. Lektorat und Korrektorat
Die erste Version deines Manuskripts ist fertig? Das ist super, aber damit ist der Text noch nicht bereit für die Veröffentlichung. Denn wir empfehlen dir, auf ein Korrektorat und Lektorat zu setzen – nur so stellst du sicher, dass dein Buch nachher fehlerfrei ist und professionell wirkt.
Wo der Unterschied zwischen Korrektorat und Lektorat liegt? Beim Korrektorat geht es kurz gesagt um die Korrektur des Textes: Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung werden genau überprüft. Denn bei einem professionellen Buch sollte jedes Komma an der richtigen Stelle sitzen. Außerdem wird geprüft, ob zum Beispiel alle Anführungszeichen, Abkürzungen oder Schreibweisen einheitlich sind. Das sind Dinge, die private Testleser*innen (in der Regel) nicht leisten können, deshalb ist es hier sinnvoll, auf die Unterstützung durch Profis zu setzen. Wie wir von BoD dich beim Korrektorat unterstützen, kannst du hier nachlesen.
Finde das passende Lektorat
Das Lektorat hingegen blickt nicht nur darauf, ob dein Text sprachlich korrekt und einheitlich ist, es geht auch um den Inhalt: Ist der Plot logisch, handeln die Figuren nachvollziehbar, gibt es Ungenauigkeiten in den Beschreibungen, starke Gedankensprünge oder Logikbrüche innerhalb der Story?
Wie sehr Lektor*innen dabei in die Tiefe gehen, kannst du vorab abklären, wichtig ist es, dass du das passende Lektorat für dein Manuskript findest. Sieben Schritte dafür zeigen wir dir in diesem Text. Wenn du auf ein professionelles Lektorat durch BoD setzen willst, findest du auf dieser Seite alle nötigen Informationen. Für welche Art des Korrektorats und Lektorats du dich letztlich entscheidest: Stelle in jedem Fall sicher, dass dein Text frei von Fehlern ist und einen qualitativ hochwertigen Eindruck macht, bevor du ihn veröffentlichst – sonst gehst du das Risiko ein, Leser*innen zu verschrecken.
3.11. Testleser*innen und Feedback
Es kann sich zwischendurch einsam anfühlen, ein Buch zu schreiben, deshalb tut es gut, dir immer wieder Menschen an die Seite zu holen. Dafür gibt es verschiedene Wege: Du kannst Personen aus deinem Umfeld zu Test-Leser*innen machen, die du immer wieder mit neuem Material versorgst. Das erhöht einerseits auf positive Art und Weise den Druck, weiterzuschreiben (und dich an deine Schreibroutine zu halten, siehe oben), gleichzeitig bekommst du so wertvolles Feedback.
Schreib-Buddys oder Buch-Coaches?
Es gibt auch Plattformen wie Wattpad, auf denen du dein Manuskript teilen kannst, manche Schreibprogramme erlauben auch Kollaborationen, sodass du dich auf diesem Weg mit anderen Autor*innen austauschen kannst. Weitere Möglichkeiten sind es, dir einen Schreib-Buddy zu suchen, mit dem du gemeinsam durch den Schreibprozess gehst, oder dich professionell auf deinem Weg begleiten zu lassen: Buch-Coaches sind immer an deiner Seite und unterstützen dich individuell oder per Gruppenprogramm. BoD kürt jedes Jahr den Buch-Coach des Jahres – so weißt du, bei wem du mit deinem Buch in guten Händen bist.
Der Austausch mit anderen (ob Autor*innen oder Leser*innen) kann dir helfen, dein Buchprojekt erfolgreich abzuschließen. Wie sehr du Feedback annimmst, ist dabei dir überlassen: Es ist ein schmaler Grat, wenn du einerseits bei deiner Idee bleiben und auf deine kreative Intuition vertrauen, gleichzeitig wertvollen Input von außen erhalten willst. Nicht jede*r wird dein Buch lieben, deshalb darfst du dich nicht entmutigen lassen, wenn erste Testleser*innen nicht begeistert sind. Doch wenn du mehrfach hörst, dass jemand deine Charaktere zu platt wahrnimmt, der Story nicht folgen kann oder ein Problem mit starken Zeitsprüngen hat: Dann solltest du Feedback dieser Art ernst nehmen, um dein Buch so noch besser zu machen.
3.12. BoD-Leistungen
Du siehst: Hinter einem Buch steckt noch viel mehr als nur ein guter Text. Wir von BoD sind gern bei jedem Schritt an deiner Seite – und bieten Unterstützung an, wann du sie dir wünscht. Dabei ist jeder zusätzliche Service optional: Du entscheidest, ob du BoD nur für die Veröffentlichung deines fertigen Manuskripts nutzt, ob du im Schreibprozess unsere kostenfreien Blog-Beiträge oder Impulse bei Instagram wahrnimmst oder ob du dich umfassend begleiten lässt. Es gibt ein großes Angebot an kostenfreien und kostenpflichtigen Leistungen, das du dir wie einen Baukasten für dein Buchprojekt vorstellen kannst.
Vielleicht ist nicht jede einzelne Option für dich und dein Buch sinnvoll oder erforderlich – doch wir raten dir, dich einmal mit den einzelnen Schritten auseinanderzusetzen, die es braucht, um ein Buch zu veröffentlichen. Und dann bewusst zu entscheiden, welche Aufgaben du selbst übernimmst und an welcher Stelle du externe Profis engagierst.
4. Gestaltung deines Buchs
Der Text ist fertig geschrieben? Dann geht es jetzt an die Gestaltung deines Buchs – denn als Self-Publisher*in triffst du auch dabei alle Entscheidungen. Es geht um die Ausstattung des Buchs, um die Formatierung des Textes und um ein Cover, das Leser*innen dazu bringt, dein Buch zu kaufen.
4.1. Buchausstattung
Wie fühlt sich dein Buch an, welches Leseerlebnis erzeugt es? Darauf hat die Ausstattung deines Buchs entscheidenden Einfluss. Verschaffe dir am besten zunächst einen Überblick, welche Gestaltungs-Elemente es für dein Buch gibt.
Die wichtigsten Fragen, die du dir stellen solltest:
- Soll es ein Paperback, Hardcover, Booklet oder Buch mit Ringbindung sein?
- Bei einem Hardcover: Möchtest du es mit Schutzumschlag oder ohne haben? Soll dein Buch ein Leseband haben? Setzt du auf Klebe- oder Fadenbindung?
- Für welche Laminierung deines Buchs entscheidest du dich: matt, glänzend oder strukturgeprägt?
- Welche Papiersorte willst du verwenden?
Um in allen Punkten die Wahl zu treffen, die zu deinem Buch passt, ist es hilfreich, wenn du dein Ziel (und deine Zielgruppe) zuvor klar definiert hast – so findest du leichter heraus, was zu deinem Buch passt. Und natürlich haben deine Entscheidungen Einfluss darauf, wie teuer dein Buch in der Produktion wird. Spiele im Preiskalkulator gern verschiedene Varianten durch und entscheide dann, wie du dein Buch gestalten willst.
Typische Ausstattungskombinationen zur Inspiration:
- Kleines Taschenbuch für einen Roman oder Lyrik
- Größeres Taschenbuch für einen SciFi-Roman
- Hardcover für ein umfangreiches Sachbuch
- Hardcover mit Schutzumschlag als Premiumausgabe eines Fantasyromans
- Ringbuch für eine Rezeptsammlung
4.2. Textformatierung und Buchsatz
Wenn der Inhalt deines Manuskripts steht, ist die Arbeit am Text noch nicht beendet: Der Buchsatz ist ein wichtiges Element, das später mit darüber entscheidet, wie angenehm dein Buch zu lesen ist.
Das sind die klassischen Bestandteile des Buchsatzes:
- Schriftart und -größe
- Zeilenabstand
- Absätze und Einzüge
- Ränder und Ausrichtung des Textes
- Seitenzahlen
- Kapitelanfänge und Überschriften
- Darstellung von Anführungszeichen
- Gestaltung der Titelei
Daneben gibt es den erweiterten Buchsatz, bei dem es unter anderem um Initialen am Kapitelanfang geht, um herausgestellte Zitate auf einzelnen Seiten oder um Verzierungen wie Ornamente.
Folgende Blogartikel können dir bei der Planung und Umsetzung deines Buchblockdesigns helfen:
- Zehn Grundregeln für ein professionelles Buchblockdesign
- Optimale Buchblock-Gestaltung mit Microsoft Word - Schritt für Schritt erklärt
Natürlich kannst du auch Profis engagieren, die sich um die Textformatierung deines Buchs kümmern.
4.3. Coverdesign
Sicher hast auch du schon mal ein Buch gekauft, weil dich das Cover so sehr angesprochen hat – dann kannst du dir vorstellen, wie wichtig dieses Element für den Erfolg deines Buchs ist.
Du hast bei der Covergestaltung für dein Buch verschiedene Möglichkeiten. Du kannst es völlig frei in einem Design-Tool deiner Wahl entwerfen (lassen). Das bietet sich an, wenn du dich in diesem Gebiet auskennst. Alternativ lässt du dich von uns unterstützen: Mit easyCOVER von BoD hast du zwei Möglichkeiten, ein professionelles Cover selber zu gestalten.
- Du kannst aus kostenlosen Vorlagen wählen, die passenden Farben aussuchen und so ein Cover erzeugen, das professionell wirkt – und das du trotzdem selbst erstellt hast.
- Willst du auf echtes Profi-Design setzen, kannst du „Coverdesign Plus“ wählen: Hier stehen dir einzigartige Designs zur Auswahl, die du individuell anpassen kannst und die nur für dein Buch verwendet werden.
Die andere Möglichkeit ist unser „Coverdesign Premium“ – bei dieser Variante entwerfen Designer*innen in Absprache mit dir und unserem Projektmanagement zwei Vorschläge, die dein Buch in Szene setzen. Hier findest du beide Angebote im Überblick.
Für welche Variante du dich entscheidest: Stelle sicher, dass dein Cover zum Inhalt deines Buchs passt, professionell wirkt und die Zielgruppe anspricht, die du im ersten Schritt definiert hast – dann bist du auf einem guten Weg.
5. Veröffentlichen
Für die Veröffentlichung deines Buches (und/oder E-Books), nutzt du myBoD, unsere Online-Plattform für alle Themen rund um deine Buchprojekte. myBoD führt dich innerhalb weniger Schritte durch dein Buchprojekt – vom Titel, über die Ausstattung bis zum Upload von Text und Cover.
5.1. Was ist ein Buchprojekt?
Jedes deiner Bücher ist ein eigenes Projekt in myBoD. Zu Beginn eines neuen Projekts wählst du zunächst das gewünschte Produkt [Link auf Preise]. Danach durchläufst du eine Reihe von Schritten, um alle Angaben für deine Ausstattung, den Verkaufspreis und das Honorar sowie die Katalogisierung zu machen. Außerdem lädst du die Dateien für Text und Cover hoch oder nutzt easyCOVER, um direkt in myBoD ein passendes Cover zu gestalten.
Dieses Video zeigt dir Schritt für Schritt wie myBoD aufgebaut ist und funktioniert.
5.2. Was passiert nach der Freigabe?
Wenn alles fertig ist, gibst du dein Projekt zur Veröffentlichung frei und BoD übernimmt die weitere Verarbeitung. Beim optionalen E-Book folgen die Konvertierung und interne Qualitätskontrolle.
Schließlich wird dein Titel an den Buchhandel angeschlossen und kann dort verkauft werden. Innerhalb von ein bis zwei Wochen ist dein Titel in der Regel in den meisten Online-Buchshops verfügbar. Im stationären Buchhandel dauert es je nach Recherchequelle der Buchhandlung zwei bis sechs Wochen nach der Katalogisierung, bis dein Titel dort erhältlich ist.
Dein Buch kann nach deiner Freigabe direkt von dir selbst für deinen privaten Bedarf bestellt werden.
6. E-Book-Ausgabe
Du möchtest dein Buch nicht nur gedruckt, sondern auch digital anbieten, um weitere Zielgruppen zu erreichen? Gute Idee – in den folgenden Abschnitten erfährst du, welche Vorteile ein E-Book hat, und wie du es ganz leicht erstellen lässt.
6.1. Vorteile von E-Books
Es gibt Menschen, die lieber E-Books lesen, was bei diesen Vorteilen für Leser*innen auf der Hand liegt: E-Books sind platzsparend und deshalb fürs Lesen unterwegs besonders praktisch. Sie sind mit wenigen Klicks gekauft und sofort auf dem Lesegerät verfügbar, das Warten auf die Lieferung oder der Weg in den Buchhandel entfallen. Da elektronische Bücher nicht gedruckt, gelagert und verschickt werden müssen, ist der Verkaufspreis geringer. Leser*innen können die Schriftgröße und Helligkeit des Bildschirms an ihre Vorlieben anpassen; für Menschen mit Sehbehinderungen gibt es Geräte mit Vorlesefunktion. Und: E-Books sind gerade bei Vielleser*innen die nachhaltige Variante – das ist ein Aspekt, von dem wir alle profitieren.
Auch für dich als Autor*in bieten E-Books Vorteile: Du hast die Chance, eine noch größere Zielgruppe zu erreichen, gleichzeitig ist die Veröffentlichung eines E-Books für dich denkbar einfach.
6.2. Wie erstellst du ein E-Book?
Nachdem du bis hierhin viel Zeit und Energie investiert hast, um dein Buch zu schreiben und zu gestalten, sind es bis zur Veröffentlichung deines E-Books nur wenige Schritte. In unseren Paketen BoD Publish, Publish Plus und Publish Premium hast du die Möglichkeit, das E-Book kostenlos zu veröffentlichen.
Wir erstellen aus deiner Datei für das gedruckte Buch ein E-Book, das für den Vertrieb über alle Plattformen und relevanten Shops optimiert ist. Dein E-Book enthält dabei eine eigene ISBN und wird von BoD bei allen wichtigen Händlern veröffentlicht. Du möchtest noch mehr dazu wissen? In diesem Beitrag erfährst du detailliert, welche Schritte bei der Veröffentlichung eines E-Books anstehen.
7. Vermarkten und Verkaufen
Dein Buch zu machen, ist das Eine. Es dann der geeigneten Zielgruppe nahezubringen, ist die nächste Aufgabe. Im Folgenden ein Überblick der Themen, mit denen du dich beschäftigen kannst, um deinen Titel bekannt zu machen. Wir bieten auch eine Reihe von Leistungen rund um das Thema Vermarktung an.
7.1. VG-Wort
Autoren und Autorinnen können mit der VG Wort (Verwertungsgesellschaft Wort) einen Wahrnehmungsvertrag abschließen, um einen finanziellen Ausgleich für geistiges Eigentum zu erhalten. Die VG Wort bezieht von Bibliotheken, Industrieverbänden und anderen Nutzern von urheberrechtlich geschützten Werken Zahlungen und gibt diese an Autoren und Autorinnen weiter. Um von diesen Zusatzeinnahmen zu profitieren, müssen Autoren und Autorinnen ihre Titel direkt bei der VG Wort melden. Die Höhe der Vergütung ist abhängig vom Genre und vom Umfang.
Die Beteiligung von Verlagen an den Ausschüttungen der VG WORT wurde im Jahr 2017 grundlegend neu geregelt, so dass nunmehr die Urheber, also die Autoren und Autorinnen direkt begünstigt und Verlage nicht länger berechtigt sind. Ältere Verträge nehmen daher noch Bezug auf die vorher geltenden Regelungen, bei denen Verlag und Urheber gleichermaßen berechtigt waren.
Detaillierte Informationen findest du direkt bei der VG Wort.
7.2. Preisaktionen
Preisaktionen gehören zu den effizientesten Methoden, um den Verkauf eines E-Books anzukurbeln und neue Leserinnen und Leser zu gewinnen. Möglich sind Preisaktionen direkt zum Verkaufsstart des E-Books oder auch für bereits lieferbare Titel, z. B. zur Unterstützung Ihres saisonalen Marketings. Für neue Buchprojekte wählst du den gewünschten Ladenpreis, den Aktionspreis zum Veröffentlichungsstart sowie die Aktionslaufzeit für dein E-Book im Rahmen der Eingabe deiner Buchdaten in myBoD. Auch nach Veröffentlichung deines Buchprojekts kannst du in myBoD den Preis deines E-Books über die Metadatenseite deines Titels einsehen und anpassen sowie zeitlich begrenzte Preisaktionen beauftragen. Schau dir auch unseren Blogartikel zum Preismarketing für E-Books an, um mehr zu erfahren.
7.3. Personal Brand
Es gibt so viele Bücher und so viele Autor*innen – wie schaffst du es da, als Self-Publisher*in aus der Masse hervorzustechen? Durch „Author Branding“, also den Aufbau einer eigenen Autor*innen-Marke. Deine Leser*innen entwickeln mit der Zeit ein mehr oder weniger konkretes Bild von dir. Es ist ein bestimmtes Image, auf dessen Kreation du Einfluss nehmen kannst, um eine emotionale Bindung zu erschaffen. Kommt dann eine wahrgenommene Kompetenz und Relevanz hinzu – zum Beispiel durch Interviews in Magazinen oder Podcasts – und du hast ein Alleinstellungsmerkmal, das dich und deine Bücher von der Konkurrenz unterscheidet: Dann hast du mit deiner Personal Brand schon viel erreicht. Es geht immer darum, Präsenz zu erzeugen und ein Bild von dir zu vermitteln, das für dich und deine Bücher steht und deinen Leser*innen ein kohärentes Bild vermittelt, mit dem sie sich im besten Fall positiv identifizieren können. Denn so entsteht eine vorteilhafte Bindung zwischen dir und deinen Leser*innen.
Wie du eine eigene Marke wirst
Wie das gelingt? Zum Beispiel, indem du deine eigene Reichweite erhöhst und dir eine Community aufbaust (Tipps dafür findest du in diesem Beitrag). Idealerweise schaffst du es dadurch, dass Menschen die Veröffentlichung deines (nächsten) Buchs kaum erwarten können. Das gelingt einerseits durch regelmäßige Beiträge auf Social Media, durch Offline-Events, bei denen dich deine Leser*innen persönlich kennenlernen, oder durch gezielte PR-Maßnahmen, durch die du dich und deine Bücher ins Gespräch bringst.
Details zu den wichtigsten Elementen des „Author Brandings“ findest du in diesem Artikel – klar sollte jetzt sein: Schaffst du es, dich selbst als Autor*innen-Marke zu etablieren, wird das den Verkauf deiner Bücher erheblich erleichtern.
7.4. Social Media
Soziale Medien können ein wichtiger Punkt deiner Vermarktungsstrategie sein: Hier kannst du dich als Autor*in zeigen, Reichweite aufbauen und gleichzeitig deine Bücher bekannt machen.
Entscheide dich dabei für ein bis zwei Plattformen, die zu dir passen – denn es wird anfangs herausfordernd sein, TikTok, Instagram, Threads, X und YouTube gleichzeitig in hoher Qualität zu bespielen. Finde heraus, wo deine Zielgruppe unterwegs ist und wo du dich wohlfühlst.
Ideen für deine Social-Media-Postings:
- Du nimmst deine Community mit in den Schreibprozess und lässt sie bei der Entstehung deines Buchs mitfiebern.
- Du weckst Neugier, in dem du immer wieder neue Details anteaserst (ohne zu viel zu verraten).
- Du empfiehlst andere Bücher, die du gerade liest: So kannst du auch ein Netzwerk unter Autor*innen aufbauen.
- Du zeigst auch persönliche Seiten von dir, da dich das unverwechselbar macht und eine starke Bindung erzeugt.
Je nachdem, auf welcher Plattform du dich bewegst, solltest du auf die richtigen Hashtags setzen: #booktok und #booktokgermany bringt Bücher-Fans bei TikTok zusammen, bei Instagram erreichst du sie über #bookstagram. Bleibst du hier dran und produzierst ansprechenden Content, ist das ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu deiner eigenen Autor*innen-Marke.
7.5. Buch-Communities und Leserunden
Ergänzend zu den klassischen Social-Media-Plattformen gibt es digitale Räume, in denen sich gezielt Bücher-Fans und Schreibende zusammenschließen – als Autor*in kannst du davon profitieren. Beliebt ist zum Beispiel „Goodreads“, die größte Social-Reading-Plattform weltweit. Leser*innen können hier virtuelle Bücherregale anlegen, neue Bücher entdecken, sich mit anderen Leser*innen austauschen und in Kontakt zu Autor*innen treten.
Für dich als Autor*in bietet die Plattform die Möglichkeit, ein eigenes Profil anzulegen, deine Bücher zu bewerben, Blogbeiträge zu teilen und dich mit Leser*innen auszutauschen. Das stärkt deine Autor*innen-Marke und die emotionale Bindung an dich und deine Geschichten. Gleichzeitig hast du die Chance, wertvolles Feedback zu erhalten oder auf neue Ideen zu kommen. Du kannst auch Leserunden rund um deine Bücher veranstalten: Möglich wäre es, diese über „Goodreads“ anzukündigen und dann in einem virtuellen Meetingraum durchzuführen. Weitere Infos, wie du die Plattform als Autor*in nutzen kannst, findest du in diesem Blogbeitrag.
7.6. Rezensionen in Onlineshops
Wenn Menschen Bücher kaufen, lassen sie sich nicht nur von Cover, Klappentext und Autor*innenmarke überzeugen: Auch Rezensionen spielen eine große Rolle. Hast du ein Buch veröffentlicht, solltest du nicht einfach darauf warten, dass die ersten Rezensionen eingehen – du kannst deine Leser*innen aktiv dazu bringen, eine Rezension zu verfassen.
Einfache Möglichkeiten dafür: Wenn dir jemand persönlich oder über Social Media mitteilt, wie toll er oder sie dein Buch findet, dann bitte diese Person, eine Rezension zu verfassen. Du kannst auch am Ende deines Buchs einen Hinweis platzieren, dass du dich über positive Rezensionen freust – und dass sie dafür sorgen, dass dein Buch noch mehr Menschen erreichen kann. Eine weitere Option sind Leserunden auf Social-Reading-Plattformen wie Goodreads oder Lovelybooks, um auch hier Rezensionen zu erhalten.
Du kannst auch aktiv Buch-Blogger*innen anschreiben, die regelmäßig Rezensionen auf ihren Kanälen veröffentlichen. Überzeugst du sie von deinem Buch, sorgt das für positive Worte, die viele potenzielle Leser*innen erreichen.
7.7. Events
Für angehende Autorinnen und Autoren sind Events ein zentraler Baustein, um ein eigenes Buch sichtbar zu machen. Lesungen, Buchmessen, Workshops oder Netzwerktreffen bieten die Chance, direkt mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten, Feedback zu erhalten und eine persönliche Bindung zu den Leserinnen und Lesern aufzubauen. Gerade im Zeitalter der digitalen Überflutung kann ein Live-Erlebnis das entscheidende Alleinstellungsmerkmal sein: Du bleibst im Gedächtnis, vermittelst Persönlichkeit und schaffst Vertrauen in deine eigene Marke als Autorin oder Autor.
Gleichzeitig dienen Events als Plattform zum Netzwerken mit Verlagen, Bloggern, Medien und anderen Schreibenden – Kontakte, die zu Kooperationen, Rezensionen oder weiteren Auftrittsmöglichkeiten führen können. Doch Events haben nicht nur Vorteile: Sie sind zeit- und kostenintensiv, verlangen Organisationstalent und eine gewisse Bühnenpräsenz. Nicht jede Veranstaltung führt automatisch zu hohen Verkaufszahlen. Dennoch überwiegt der Nutzen: Wer Veranstaltungen gezielt auswählt, gut vorbereitet und klug nachbereitet, stärkt seine Sichtbarkeit, die eigene Professionalität und langfristige die Karrierechancen auf dem Buchmarkt.
8. Neuauflage anlegen und veröffentlichen
Dein Buch ist fertig geschrieben, gestaltet und veröffentlicht, du hast damit Leser*innen erreicht – und möchtest nun eine Neuauflage herausbringen? Das ist einfach gemacht: In myBoD wählst du unter „Veröffentlichte Bücher“ und „Details“ den Punkt „Neuauflage starten“ aus – schon kannst du die aktualisierte Version deines Buchs angehen.
Bei BoD ermöglicht eine Neuauflage die Anpassung bereits veröffentlichter Bücher, z. B. für Korrekturen oder Updates des Inhalts. Jede Neuauflage durchläuft denselben Prozess wie eine Erstauflage und kostet daher erneut die Einrichtungsgebühr des gewählten Produkts, da BoD die Qualitätsprüfung wiederholt.
Besonderheiten:
- Vertrag und Laufzeit: Eine Neuauflage erzeugt einen neuen Buchvertrag, sodass die Vertragslaufzeit neu startet.
- ISBN: Die alte ISBN kann bei kleinen Änderungen (z. B. Rechtschreibkorrekturen) wiederverwendet werden; andernfalls wird eine neue zugewiesen. Bei Beibehaltung überschreibt sie die alten Daten, die alte Version ist nicht mehr käuflich.
- E-Book: Das zugehörige E-Book wird bei Print-Neuauflage automatisch gelöscht und neu generiert.
Weitere Informationen zur Neuauflage und den Kosten dafür je nach gewähltem Produkt findest du in unserer Website-Hilfe.
9. Rechtliche Aspekte des Self-Publishings mit BoD
Als Self-Publisher*in bist du auch für alle rechtlichen Aspekte rund um deine Bücher verantwortlich, deshalb ist es wichtig, dass du auch in diesem Bereich gut informiert bist – oder zumindest weißt, wo du die nötigen Infos findest. Häufig geht es um Bedingungen des Autor*innen- und Buchvertrags oder um das Urheberrecht. Antworten auf alle häufig gestellten Fragen zu rechtlichen Aspekten der Buchveröffentlichung findest du in dieser Übersicht in unserer Website-Hilfe.
Häufige Fragen
Formuliere zunächst das Ziel deines Buchs, entscheide dich für ein Thema und das passende Genre deines Buchs. Als Self-Publisher*in bist du neben dem Text für das Projektmanagement und die Vermarktung verantwortlich. Verschaffe dir einen Überblick, welche Schritte anstehen und skizziere einen Plan, wie aus deiner Idee ein veröffentlichtes Buch wird. Dann geht’s ans Schreiben.
BoD veröffentlicht dein Buch – auf Wunsch mit einer ISBN-Nummer, sodass es im ganzen deutschsprachigen Raum verfügbar ist. Zusätzlich sind wir immer an deiner Seite, wenn du Unterstützung benötigst: beim Manuskript, bei der Formatierung, beim Cover oder der späteren Vermarktung. Du wählst die Leistungen, die zu dir und deinem Buch passen.
Wir bieten verschiedene Optionen an: Mit dem Produkt „Publish“ erhält dein Buch eine ISBN und ist in mehr als 6.000 Buchhandlungen und Online-Shops verfügbar – dafür zahlst du 39 Euro. Die Produkte „Publish Plus“ (299 Euro) und „Publish Premium“ (699 Euro) bieten viele Extra-Leistungen. Ist dein Buch nicht für den freien Verkauf gedacht, kannst du es ab 2,05 Euro pro Exemplar drucken lassen.
Dein Autor*innenhonorar kannst du vor der Veröffentlichung genau berechnen, denn wir legen viel Wert auf Transparenz und Kostenkontrolle. Wie hoch dein Honorar ist, hängt von der Ausstattung deines Buchs ab, der Anzahl der Farbseiten, der Seitenzahl usw. In unserem Preiskalkulator kannst du berechnen, wie hoch dein Honorar bei deinem geplanten Buch ist.
Damit deine Geschichte Leser*innen berührt und begeistert, sollte der Plot stimmen, du brauchst authentische Charaktere und eine gut recherchierte Faktenbasis. Wie du bei den einzelnen Aspekten schreibst wie ein Profi, erfährst du in diesem Dokument. Das alles kann eine Inspiration für dich sein – aber natürlich ist es auch dein individueller Schreibstil, der dein Manuskript prägt.
Künstliche Intelligenz kann eine große Unterstützung für dich sein, deine Kreativität allerdings nicht ersetzen. Du kannst KI zur Recherche und zum Brainstorming nutzen, Titel-Ideen und Plot-Twists diskutieren und natürlich zur Rechtschreibprüfung oder der Synonym-Findung einsetzen. Das Schreiben deines Buches übernimmst du im besten Fall aber selbst.
Es gibt verschiedene Schreibprogramme, die speziell für Autor*innen gemacht sind: Hier kannst du Kapitelübersichten und Figurensteckbriefe anlegen, professionelle Rechtschreib-Tools nutzen oder deine täglichen Schreibziele festlegen und tracken. Das kann hilfreich sein, ist aber nicht nötig, um ein Buch zu schreiben. Du kommst auch mit einem klassischen Textprogramm ans Ziel.
Das Cover deines Buchs kann mit über den Erfolg entscheiden. Du kannst es von Profis gestalten lassen oder mit easyCOVER aus vielen Vorlagen die Variante wählen, die für dich passt – und sie dann individuell für dein Buch anpassen. Wenn du selbst Design-Profi bist, kannst du das Cover auch selbst entwerfen. Wichtig ist es, dass dein Buch einen wirklich professionellen und hochwertigen Look hat.
Wenn du dein gedrucktes Buch mit BoD veröffentlichst, hast du ab dem Produkt „Publish“ aufwärts immer die Option, kostenfrei ein E-Book mit zu veröffentlichen. Du kannst das E-Book zu einem günstigeren Preis als das gedruckte Buch anbieten – schließlich fallen hier Druck- und Versandkosten weg.
Als Self-Publisher*in liegt die Vermarktung deines Buchs in deinen Händen: Du kannst dafür auf Pressearbeit setzen, du kannst dir über Social Media eine Community aufbauen und so zu einer eigenen „Author Brand“ werden. Gerade in Zeiten von #booktok und #bookstagram gibt es viele Optionen – und wir geben in diesem Dokument Impulse, wie du dieses Potenzial bestmöglich für dich nutzt.